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12.01.2018
Wohnen im Alter
Eine Rampe vor der Haustür,ein Treppenlift, eine niedrige Duschwanne oder breitere Türöffnungen – manchmal genügen schon kleinere Veränderungen, um
Wohnungen altersgerecht zu gestalten.
Wer als Hausbesitzer nicht schon vor dem Bau oder als Wohnungseigentümer
vor dem Kauf entsprechend kalkuliert hat, muss möglicherweise mit einem Umbau nachsteuern. Die gute Nachricht:
Dafür gibt es Fördermittel.
Dabei gilt: Man sollte sich umfassend informieren. „Jede Institution,
die in irgendeiner Weise über Sozialoder Krankenversicherungen mit der Person verbunden ist, die umbauen will, sollte man anfragen“, empfiehlt Irmtraud Swoboda.
Dazu Fragen und Antworten:
 Welche Förderungen gibt es für den altersgerechten Umbau?
Manche Hilfsmittel können vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse
bezahlt werden. „Ein Treppenlift wird regelmäßig über die Krankenkasse gefördert“, sagt Swoboda. Beim Vorliegen eines Pflegegrades kann auch die Pflegekassezuständig sein. Manchmal stellen Bundesländer oder Kommunen Fördermittel zur Verfügung. Ein wesentlicher Geldgeber:
Die KfW-Förderbank
gewährt im Rahmen ihres Programms „Altersgerecht umbauen“
zinsgünstige Darlehen.
Sie gibt außerdem Zuschüsse für die Umbaumaßnahmen.
 Wer kann die KfW-Förderung beantragen?
Im Grunde jeder, denn die Förderung
wird unabhängig vom Alter
und der Einschränkung des Beantragenden
gewährt. Beantragen können Eigentümer, Ersterwerber
oder Vermieter eines Hauses oder
einer Eigentumswohnung. Aber auch Mieter können die Förderung
im Prinzip bekommen.
Laut Hartmut Schwarz von der Verbraucherzentrale Bremen bietet
sich gerade für Vermieter angesichts der aktuellen Zinslage an, die
Immobilien mit einem altersgerechten Umbau aufzuwerten: „Wenn ich
Kapital daliegen habe, kann ich das
für einen Umbau einsetzen, die Zuschüsse beantragen und bekomme
so einen Teil wieder zurück.“
 Welche Umbaumaßnahmen werden gefördert?
Das gilt für Maßnahmen, die dem Einbruchschutz oder der Barrierefreiheit
dienen.
„Es soll sichergestellt werden, dass jemand, der nicht
mehr so beweglich ist, sich sicher in seiner Wohnung oder seinem Haus
bewegen kann“, erklärt Hartmut Schwarz. Das ist jedoch ganz individuell
verschieden: Ein Rollstuhlfahrer hat andere Bedürfnisse als Menschen
mit rheumatischen Erkrankungen oder Sehproblemen.
Entsprechend individuell sollte geplant werden: Wofür will ich vorsorgen
oder was brauche ich in meiner Situation?
 Wie gehe ich bei der KfW-Antragsstellung vor?
Der Antrag sollte gestellt werden,
bevor die KfW-Töpfe leer sind. In den vergangenen Jahren war das jeweils
schon im Laufe des Sommers der Fall.
Das heißt: Frühzeitig planen und sich auch bei Wohnberatungsstellen
wie zum Beispiel der Caritas, der AWO oder dem DRK informieren.
„Am Jahresanfang nochmal mit einem Experten die Sachen
durchgehen und möglichst frühzeitig beantragen“, rät daher Hartmut Schwarz.
Eine Antwort auf den Antrag gibt die KfW in der Regel recht zügig. Allerdings
muss die formale Reihenfolge eingehalten werden: „Der Antrag muss gestellt werden, bevor die bauliche Maßnahme begonnen wird“, sagt Swoboda.
Damit der gewährte Zuschuss später ausgezahlt
wird, müssen dann nur die Rechnungen eingereicht werden.
 Wie hoch sind die Zuschüsse?
Für Umbaumaßnahmen zu Einbruchschutz und Barrierefreiheit
schießt die KfW in der Regel zehn Prozent der Investitionskosten zu,
der Maximalzuschuss liegt bei 5000 Euro. Die Investition selbst muss für
einen Zuschuss mindestens 2000 Euro betragen. Mit dem „Standard
Altersgerechtes Haus“ kann man sogar bis zu 6250 Euro Zuschuss bekommen.
 Welche Möglichkeiten haben Mieter?
Sie müssen sich erst abstimmen, denn der Vermieter muss notwendigen
Umbaumaßnahmen zustimmen. Diese zahlt dann in der Regel der Mieter selbst, dafür kann er aber auch den KfW-Zuschuss beantragen.
Darüber hinaus darf sich der Vermieter vom Mieter die Zusicherung einholen, beim Auszug die Rückbaumaßnahmen zu bezahlen.
Vor allem im Alterund bei vielen Krankheiten werden schon kleine Stufen zu einer
großen Hürde beim Zugang in die eigene Wohnung.

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Die Braunkohle ist mit einem Anteil von gut 23 Prozent nach wie vor eine tragende Säule der deutschen Energieversorgung. Mit dem beschlossenen Ende der Kernenergienutzung gewinnt die Stromerzeugung aus heimischer Braunkohle an Bedeutung. 

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Die CDU muss sich auf ihre Stärken besinnen

Nur mit Hilfe der Älteren kann sie als bisher erfolgreichste Volkspartei in der europäischen
Nachkriegsgeschichte in Deutschland Wahlen gewinnen und weiter bestimmende politische Kraft
bleiben.
Schon Vernunftgründe gebieten es, dem Älteren in der Senioren Union eine stärkere
Mitverantwortung bei politischen Entscheidungen und und eine gleichgewichtige Mitwirkung in den
Gremien vom Gemeinde- bis hin zum Europaparlament einzuräumen. Das betrifft auch die Mandate
in den Vorständen der CDU. Wenn allerdings aus der pubertierenden Ecke der Ruf nach Verjüngung
der Partei übertrieben wird, dann sollten wir uns auf Prof. Dr. Wulff besinnen. Der meint: „Eine
erfolgreiche Politik kann nur in der Gemeinschaft von klugen alten und klugen jungen Politikern
realisiert werden… Unser Land braucht eine politische Führungsschicht, die im Kontext von Jung und
Alt und in einer generationsübergreifenden Verantwortung denkt und handelt und die um die
natürliche Abhängigkeit von Jung und Alt im Leben der Gesellschaft weiß.
In der Praxis der Führungsarbeit der CDU wird den Älteren derzeit noch zu wenig Gelegenheit
gegeben, die spezifischen Forderungen der Senioren einzubringen und seniorenpolitische Vorschläge
zu unterbreiten. Bei der stetig ansteigenden Mehrheit der älteren Bürgerinnen und Bürger muss
endlich als Gebot der Vernunft die Einsicht Platz ergreifen, dass ohne sie kaum eine zeitgemäße Politik
durchgesetzt werden kann und eine Politik gegen sie nichts Gutes verheißen würde. Deshalb schlagen
wir dem bevorstehenden, brandenburgischen CDU- Parteitag vor, unsere stellvertretende
Landesvorsitzende, Frau Griesche, als Mitglied in den CDU- Landesvorstand zu wählen.
Frau Griesche hat das ungeteilte Vertrauen des Landesvorstandes der Senioren- Union Brandenburg.
Was sie will, ist eine gleichberechtigte Partnerschaft mit der jüngeren Generation in der praktischen
Politik, die allen im Land vor Augen führt , dass wir Älteren keine „betreute Generation“ sein wollen,
dass wir teilhaben wollen an der politischen Macht, dass wir mitwirken wollen, wenn sich die CDU auf
den Weg macht in die Zukunft. ( ml)
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Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Otto Wulff, hat vor einem
Dauerwahlkampf der türkischen Regierung in Deutschland gewarnt. "Ich habe die
Sorge, dass der türkische Präsident Erdogan künftig auch vor Regionalwahlen in
seinem Land permanent Wahlkampf bei uns machen wird", sagte Wulff am Freitag
in Berlin. "Eine solche Entwicklung würde nur die 'braunen Konsorten' in
Deutschland stärken, aber nicht die Demokratie." Wenn Deutschtürken mit
Doppelpass zudem über zwei Systeme in der Türkei und Deutschland abstimmen
dürften, würden Nebengesellschaften zementiert. Man müsse die Frage stellen,
ob diese Wähler überhaupt noch einen Bezug zur deutschen Gesellschaft finden
könnten und an einer Integration in Deutschland interessiert seien, mahnte Wulff.
Darüber hinaus sei es schwer vermittelbar, dass gleichzeitig über die Politik nach
den Regeln des Grundgesetzes und über eine autokratische Politik in der Türkei
abgestimmt werden könne, die das deutsche Recht nicht zulasse.
Berlin,
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Wir alle wollen in Freiheit und Sicherheit leben.
Polizisten und Rettungskräfte
stehen mit großem persönlichen Einsatz dafür ein. Angriffe auf sie sind
besonders niederträchtig. Daher haben wir durchgesetzt, dass solche Übergriffe
härter bestraft werden. Darüber hinaus erhalten Polizisten zusätzliche Befugnisse
zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten. So stärken wir die Sicherheit
der Bürger.
Wir geben unseren Polizisten mehr Schutz. Die Schutzausrüstung der Polizisten
wollen wir mit mobilen Kameras, sogenannten Body-Cams, weiter verbessern.
Diese Kameras an der Polizeiuniform helfen, Angreifer zu erkennen. Gewalt gegen
Polizisten kann so im Vorfeld eingedämmt werden. Auch die Verfolgung von Straftaten
wird deutlich verbessert.
 Wir sorgen mit Videotechnik für mehr Sicherheit. Videokameras können helfen,
Täter abzuschrecken, Straftäter zu erkennen und Straftaten aufzuklären. An öffentlichen
Orten soll die Videoüberwachung daher ausgeweitet werden. Das gilt u. a.
vor Bahnhöfen, in Bussen und Bahnen, vor Sportstätten oder in Einkaufszentren.
Für die CDU ist klar: Sicherheit und Freiheit haben immer Vorrang.
 Wir unterstützen die Polizei bei der Aufklärung von Straftaten und Verbrechen.
Dazu erhält die Polizei mehr Befugnisse. Die Fahndung in besonderen Gefahrenlagen
soll verbessert werden. Die Bundespolizei darf künftig auch automatische
Kennzeichenlesesysteme einsetzen. So kann sie gesuchte Fahrzeuge und deren
Insassen leichter identifizieren.
Wir investieren mehr Geld in die Sicherheit – für mehr Personal und bessere
Ausrüstung. Jetzt haben wir die Befugnisse der Polizei erweitert und den Schutzder
Sicherheitskräfte verbessert. Die CDU ist und bleibt die Partei der Inneren
Sicherheit.
Polizisten besser schützen
Straftaten effektiv aufklären
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Bei einem Treffen der Landesvorsitzenden der Vereinigungen der
CDU Brandenburg mit dem Generalsekretär Steeven Bretz und dem Landesgeschäftsführer Phillp Gursch ging es um
gemeinsame Positionen und  Wahlkampfaktivitäten in diesem Jahr.
Bei teilweise kontrovers geführten Diskussionen -hier Hauptsächlich
die Senioren Union vs. Generalsekretär um Anerkennung der Leistungen
der Senioren Union und um fehlende Akzeptanz bei Entscheidungen des Vorstandes.
Weitere Gespräche werden folgen.
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Mitgliederbeauftragter

Zusammenfassung Anfrage I

 

 

Vermerk

 

Zusammenfassung der Rückmeldungen auf die Anfrage I des Mitgliederbeauftragten Ingo Hansen

 

 

Anfrage I wurde gerichtet an die:

§ Vorsitzenden der Landes-, Bezirks- und Kreisvereinigungen der SU

§ Vorsitzenden und Geschäftsführer der Kreisverbände der CDU (zur Kenntnis)

 

Der Versand erfolgte am 7. November 2016.

 

 

Inhaltliche Fragen:

§ Gibt es bei Ihnen im Kreis bereits Mitgliederbeauftragte oder etwaige Verantwortliche?

§ Welche Beweggründe gab es für Ein- und auch für Austritte?

§ Wurden Rückholbemühungen versucht und wenn ja, mit welchem Erfolg?

§ Welche Werbe-, Bindungs-, Rückholmethoden waren besonders erfolgreich?

 

 

 

 

I. Gibt es bei Ihnen im Kreis bereits Mitgliederbeauftragte oder etwaige Verantwortliche?

 

-        Mitgliederbeauftragte noch eher selten

 

-        oftmals wird die Wahl einer/s Mitgliederbeauftragten im Zuge der nächsten Delegierten-/Mitgliederversammlung geplant

 

-        teilweise werden die Aufgaben einer/s Mitgliederbeauftragten (dort, wo noch keine/r gewählt wurde) durch die Mitglieder des jeweiligen Kreisvorstandes übernommen

 

 

Rückschluss:   Notwenigkeit einer/s Mitgliederbeauftragten wird / ist erkannt

 

 

 

 

II. Welche Beweggründe gab es für Ein- und auch für Austritte?

 

 

Eintritte:

 

-        geselliges Zusammensein / Zeit mit „Gleichgesinnten“ verbringen

 

-        Teilnahme an Veranstaltungen

 

 

Austritte:

 

(passive Austritte)

-        Tod (in der Mehrheit der Fälle / am häufigsten genannter Grund)

 

-        alters- und/oder krankheitsbedingt

 

-        Abmeldung durch Angehörige (in Zusammenhang mit Spiegelstrich Nr. 1, 2)

 

(aktive Austritte – treten eher weniger auf)

-        finanzielle Belastung des Mitgliedsbeitrages

 

-        aus politischen Gründen

 

 

Rückschluss:   sehr hohe Bindung der Mitglieder an die Senioren-Union

 

 

 

 

 

III. Wurden Rückholbemühungen versucht und wenn ja, mit welchem Erfolg?

 

 

-        Rückholbemühungen erfolgten in einer Vielzahl der Fälle, wo es angebracht war;
bspw. jedoch nicht bei Austritten aus Krankheitsgründen

 

-        erfolgreiche Rückholbemühungen zeichneten sich fast ausschließlich durch persönliche Gespräche / Ansprache aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IV. Welche Werbe-, Bindungs-, Rückholmethoden waren besonders erfolgreich?

 

 

Werbemethoden:

 

-        inhaltliches Programm

 

-        Pressemitteilung / -aktivitäten

 

-        sichtbare Präsenz vor Ort (Stände, etc.)

 

 

Bindungsmethoden:

 

-        Veranstaltungen

 

-        Ausflüge / Reisen (mit und ohne politischen Hintergrund)

 

-        Geburtstagsgratulationen

 

 

Rückholmethoden:

 

-        persönliches Gespräch / Ansprache

 

-        postalisches Anschreiben

 

 

 

V. Aus mehreren Kreisvereinigungen vorgebrachtes Thema: separate Beitragsentrichtung für die SU

 

 

-        separater Mitgliedsbeitrag für die Senioren-Union, obwohl man CDU-Mitglied ist, stößt auf Kritik und teils „Unverständnis“

 

-        Vergleichsobjekt ist die z.B. die Frauen Union

 

-        sich wiederholender Vorschlag:
alle CDU-Mitglieder ab einem bestimmten Alter (bspw. 60) sollen automatisch Mitglied der Senioren-Union sein
(mit Opt-Out-Option / Austritt muss individuell beantragt werden);

der separate Beitrag würde somit entfallen;

beitragspflichtig wären nur noch nicht-CDU-Mitglieder

 

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Wahl-Trio im September

Im kommenden September erwartet uns ein weiteres und durchaus spannendes Wahl-Trio. So werden die ersten drei Sonntage des Monats geprägt sein von:

– der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September 2016,
– den Kommunalwahlen in Niedersachsen am 11. September 2016,
– den Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin am 18. September 2016.

Die Ergebnisse und Analysen der letzten Landtagswahlen im März 2016 (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt) zeigten eines deutlich: die überdurchschnittlich hohe Wahlbeteiligung der älteren Generation und die starken Ergebnisse der CDU bei den über 70-jährigen Wählerinnen und Wählern.

Diese immensen Potentiale gilt es auch in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Berlin zu mobilisieren und möglichst viele Stimmen für die Partei der Mitte – die CDU – zu gewinnen. Den Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern vor Ort, wünschen wir viel Erfolg!

Die Senioren-Union wird die Wahlkämpfe mit dem Bundesvorsitzenden, Prof. Dr. Otto Wulff, sowie den jeweiligen Landesvorsitzenden aktiv unterstützen und hierbei auch gemeinsame Veranstaltungen mit weiteren Vereinigungen der CDU, wie beispielsweise der Jungen Union, durchführen.

Aktuelle Umfrageergebnisse können Sie unter dem folgenden Link auf Wahlrecht.de einsehen:

www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/index.htm
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Studie Deutscher Alterssurvey:
Bild des Alters hat sich positiv gewandelt

Vor kurzem wurden die Ergebnisse des vierten repräsentativen Deutschen Alterssurvey veröffentlicht, mit dem in regelmäßigen Abständen die Lebenssituation und -entwicklung älterer Menschen untersucht wird. Die Ergebnisse dieser Studie können uns alle optimistisch stimmen: Die Mehrheit der älteren Menschen ist zufrieden, bei guter Gesundheit und kann sich auf die Unterstützung von Familie und Freunden verlassen. Vor allem hat sich das Bild vom Alter über die Jahre zum Positiven gewandelt.

Erfreulich ist, dass der Anteil der älteren Erwerbstätigen deutlich zugenommen hat. In der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen zeigt sich dies mit einem Anstieg von 20 Prozent am deutlichsten. Und dabei handelt es sich überwiegend nicht um Menschen, die aus wirtschaftlicher Not arbeiten müssen, sondern um ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die gerne arbeiten möchten und – dies zeigt der Alterssurvey ebenso – die sich den Anforderungen, die der Beruf an sie stellt, genauso gewachsen fühlen, wie jüngere Arbeitnehmer. Darüber hinaus engagieren sich viele Ältere bei der Betreuung ihrer Enkelkinder oder der Unterstützung eines gesundheitlich eingeschränkten Familienmitglieds. Die Vereinbarkeit von Beruf und Fürsorgetätigkeiten gelingt dabei zunehmend besser.

Auch hat die Studie ergeben, dass ältere Menschen nicht in besonderem Maße von Armut betroffen sind. Es ist laut Alterssurvey in diesem Bereich „keine besorgniserregende Entwicklung“ zu beobachten.
Betreffend ihres sozialen Umfelds, kann festgehalten werden, dass dreiviertel der älteren Menschen ihr Wohnumfeld als ausreichend mit Einkaufmöglichkeiten und ärztlicher Versorgung abgedeckt empfinden sowie gut an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen sind.

Der vierte Deutsche Alterssurvey zeigt insgesamt eine positive Entwicklung der Lebenssituation älterer Menschen. Wir als Senioren-Union werden weiterhin dazu beitragen, dass sich diese Entwicklungen in der kommenden Zeit und für zukünftige Generationen fortsetzen. Wir dürfen hierbei allerdings die Menschen nicht vergessen, für die dieser positive Trend nicht gilt. Auch hier werden wir uns für weitere Verbesserungen einsetzen.


Alfons Gerling
Stellvertretender Bundesvorsitzender der Senioren-Union
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