Potsdam. Der Bundesvorstand der CDU- Senioren Union hat den Potsdamer Prof. Dr. Jörn Klockow (67) zum Bundesgeschäftsführer gewählt.
Das Votum fiel einstimmig aus. Seit August hatte Klockow, der Brandenburger Landesgeschäftsführer ist, die Geschäfte kommissarisch geführt. Damit war er einem Wunsch des Bundesvorsitzenden Dr. Otto Wulff gefolgt, der ihn seit 2008 im Bundesvorstand als tatkräftigen und absolut zuverlässigen Mitstreiter und gewähltes Vorstandsmitglied kennen gelernt hatte. In den letzten Monaten hatte sich Klockow darüber hinaus als umsichtiger Krisenmanager bewährt.

Prof. Klockow beabsichtigt nach eigenen Angaben, die ihm am 22. November übertragene Aufgabe aus Rücksicht auf seine anderen Verpflichtungen nur vorübergehend wahrzunehmen.
Der Landesverband Brandenburg der CDU-Senioren Union besteht seit 1990; im Bundesvorstand ist er seit 2008 durch Prof. Klockow als Mitglied und seit 2010 zusätzlich durch den Landesvorsitzenden Ingo Hansen (Schönewalde - Glien) als Stellvertretender Bundesvorsitzender, verantwortlich für die ostdeutschen Bundesländer, präsent. Beide Persönlichkeiten gehören dem Arbeitskreis „Neue Bundesländer“ an.
U.Winz
Senioren Union und Junge Union bezeugen ihre Verbundenheit mit Lager-Opfern
Reisebericht von Ulrich Winz
Um zwei Objekte ist das Museum in Oswiecim seit 1. Oktober reicher. Sie stammen aus der Stadt Cottbus und werden im „Erinnerungs- und Friedenshügel“ unweit des Museums „KZ Auschwitz“ einen Ehrenplatz erhalten - inmitten Hunderter weiterer Zeugnisse der Verbundenheit aus der ganzen Welt. Die Verbundenheit gilt allen Opfern von Lagern des Nazi- und Sowjetregimes sowie deren Angehörigen und bedeutet zugleich Wertschätzung für alle Bemühungen der Bevölkerung , dem Beinamen „Stadt des Friedens“ (polnisch „Miasto Pokoju“) gerecht zu werden.
Unter dem Beifall von über 50 älteren Bürgerinnen und Bürgern von Chrzanów hat Armin-Dieter Ehrlichmann zusammen mit Günter Berndt und Ulrich Winz die beiden mit der Cottbuser Geschichte verbundenen Gedenksteine überreicht. In die Hände von Henryk Lagodzki, Präsident der Polnischen Senioren Union (PUS), legte Ehrlichmann im Auftrag der Jungen Union einen Ziegelstein, der Anfang der 90er Jahre extra für die Sanierung der Klosterkirche gebrannt worden war. Und für die eigene Vereinigung, die Senioren-Union Cottbus, hatte die Gruppe ein Bruchstück aus der Schmuckfassade der ehemaligen Webschule mitgebracht. Das imposante Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert war Ende 2010 Opfer eines Brandes geworden. Sein Wiederaufbau ist ungewiss.
Die Gedenksteine sind mit einer Tafel über ihre Herkunft versehen und daher unverwechselbar.
Der Symbolcharakter des Ziegelsteines ist mehrschichtig:
So trägt die frühere Franziskaner-Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert - älteste Bauwerk der Stadt - den Beinamen „Wendische Kirche“. Denn viele der nördlich und nordwestlich der Stadt gelegenen Dörfer, die einst überwiegend vom slawischen Volk der Sorben/Wenden besiedelt waren, hatten sich – wie es früher hieß – „an diese Kirche zu halten“, sprich: waren dorthin „eingepfarrt“. An der Empore sind bis heute Bibelsprüche in wendischer Sprache zu lesen, und einmal im Jahr wird der Gottesdienst in eben dieser Sprache gehalten, die dem Polnischen ähnlich ist. Nun also machte ein Stein von der Art, wie er vielfach verbaut wurde, die Reise zum slawischen Brudervolk der Polen.
Überdies: Auch Cottbuser Bürger aller Bekenntnisse gelangten unter dem Naziregime zwangsweise nach Auschwitz und zu anderen KZs auf besetztem polnischem Boden – zumeist ohne Aussicht auf Rückkehr. „Stolpersteine“ an verschiedenen Stellen erinnern in Cottbus an deren Schicksal.
Eine unbekannte Zahl von Cottbuserinnen und Cottbusern wurden nach 1945 – häufig von der Straße weg – verschleppt. Es hieß dann nur hinter vorgehaltener Hand: „Der und der wurde abgeholt.“ Für die meisten bedeutete es das Todesurteil in der SBZ oder in Sibirien.
Nun hält ein Cottbuser Ziegelstein die Erinnerung an die Unschuldigen am Ort des Holocaust der Nazis wach.
Und schließlich: Längst hat in Oswiecim die Zukunft begonnen. In der Kreisstadt (Wojewodschaft Malopolskie / Kleinpolen) sind viele neue Wohngebäude, Sozial- und Kultureinrichtungen sowie Sportstätten entstanden, die Berufs-Hochschule besitzt einen guten Ruf wie auch die „Senioren-Universität“ in ihren Mauern, das Kinderdorf im Stadtteil Rajsko ist voller Leben.
Zum Gedächtnis an Pater Maximilian Kolbe, den Märtyrer und Heiligen, ist vor Jahren mit Spenden – vor allem aus Deutschland – eine großräumige und architektonisch beeindruckende Kirche gebaut worden. Auf einem Platz übrigens, wo lange Zeit nur ein Kruzifix geduldet war. Papst Johannes Paul II , einst gefragt, für welchen Kirchenbau er sich Spenden erstrangig wünschte, brauchte nicht lange zu überlegen. Überliefert ist sein ermutigender Ausspruch „Baut die Kirche am Kreuz !“ Die Cottbuser Senioren lernten dieses Gotteshaus anlässlich einer Kolbe-Gedächtnismesse kennen und waren hernach Gäste von Bischof Tadeusz Rakoczy.
Kurzum: Der Aufbauwille, der Blick voran, die Verbundenheit mit allen friedensbewegten Kräften im Land und in Europa ist hier ungebrochen. Das Projekt „Hügel“ ist ein weiterer Ausdruck dessen. Da ist ein Ziegelstein im Sonderformat, der für Aufbau und Restaurierung steht, durchaus angemessen. So empfinden es auch die Empfänger.
Den gebührenden „Rahmen“ für die Übergabe bildete eine Feierstunde zum „Internationalen Seniorentag“ am 1.Oktober. Lucyna Kosub-Jentys, Leiterin der „Senioren-Universität“ in Chrzanów, einer Nachbarstadt von Oswiecim, hatte dazu eingeladen. Auch Landrat, Bürgermeister, Repräsentanten anderer „Senioren-Universitäten - in Polen „Universität der 3. Lebensphase“ /Uniwersytet Trzechiego Wieka“ genannt - waren zugegen.
Besonders herzlich begrüßten sie Vorstandsmitglieder der erst ein Jahr jungen Polnischen Senioren Union (PUS) mit Henryk Lagodzki aus Warschau an der Spitze. Er ist – wie auch seine Frau – Teilnehmer am Warschauer Aufstand 1944 gewesen und hat das Martyrium mehrerer KZ überlebt. Nun steht er für den Bau des Mahnhügels in Oswiecim und den Aufbau der PUS im ganzen Land. Nach dem Verband Warschau/Masowien dürfte die PUS wohl demnächst in Kleinpolen gegründet werden.
Die Gastgeschenke aus Cottbus- auf eine Anregung des Verfassers zurückgehend - nahm Lagodzki zusammen mit Janusz Marszalek, bisher Stadtpräsident von Oswiecim, als Mitglieder des Stiftungsrates für den „Erinnerungs- und Friedenshügel“ in Oswiecim entgegen.
Mit ihrer Solidarität , vor allem durch Gedenksteine, bezeugen viele viele Bürger ihre Solidarität „mit der Friedensinitiative ehemaliger Häftlinge“ von Nazi-Lagern, sowjetischen GULAGS, der Lager von Katyn, Smolensk, Charkow und anderen. Mit dem „Hügel“ bekunden seine Initiatoren – wie es in dem als „Einladung“ bezeichneten Aufruf weiter heißt - „ihre Forderung nach Bewahrung der Würde jedes einzelnen Menschen, einem Ende der Unterdrückung und Versklavung von Menschen, einem menschenwürdigen Leben für Alle in Frieden, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit“.
Das Projekt sei auf gutem Weg, erklärte Marszalek in Chrzanów. Nun sei Solidarität gefragt.
Die Stadt habe ein 5000 ha großes Gelände zur Verfügung gestellt und seiner Bebauung in besagtem Sinne zugestimmt. Nun ginge es um die Detailplanung und Finanzierung. Die Polnische Senioren Union als Träger des Bauvorhabens bittet um „moralische, politische und finanzielle Unterstützung“.
Die Kontaktdaten werden auf Anfrage gern übermittelt.
Gemeinsam mit Geistlichen und ehemaligen Häftlingen war es für uns Cottbuser Senioren eine Ehrenpflicht, auf dem Gelände des ehemaligen „KZ Auschwitz“ die Todeszelle Kolbes und die Hinrichtungsstätte zu besuchen. Dabei trafen wir auf mehrere Besuchergruppen, wovon die meisten deutscher oder österreichischer Herkunft waren. Für den Bischof ein ermutigendes Zeichen.

Gespräch von Bischof Rakoczy mit -v.r. Dieter Berndt und Armin Eickmann (beide Senioren Union Cottbus) sowie Janusz Marszalek, dem früheren Stadtpräsidenten von Oswiecim und derzeitigen Projektmanager für den Hügel der Erinnerung und des Friedens, der unweit der Gedenkstätte KZ Auschwitz entstehen wird.

Gedenksteine aus Cottbus

Ehrendes Gedenken an der Erschießungswand für Maximilian Kolbe und alle Opfer des Terrors
Fotos: U. Winz
Der mit 88 % aller Stimmen auf der Landesdelegiertenversammlung gewählte Landesvorsitzende Ingo Hansen wurde von den Delegierten der Bundesdelegiertenversammlung in Recklinghausen zum stellvertetenden Bundesvorsitzenden der Senioren Union der CDU Deutschlands gewählt.
Als Beisitzer ebenfalls in den Bundesvorstand gewählt wurde der Landesgeschäftsführer der Senioren Union Brandenburg Prof.Dr.Jörn Klockow .
"Damit haben wir zwei Vertreter aus Brandenburg im Bundesvorstand,ein Novum der eine Aufwertung in der Präsenz der Neuen Bundesländer darstellt, dadurch können wir unsere Anliegen ,unsere Probleme und unsere Bedenken wesentlich intensiver den Vertretern der "Alten Bundesländer" veranschaulichen." sagte Hansen,der auch gleichzeitig zum Sprecher des Arbeitskreises "Neue Länder" gewählt wurde.

vlnr.Dr.Roepke,Ingo Hansen,Marina Kuschminder,Prof.Dr.Jörn Klockow
Der Bundesfachausschuss Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CDU Deutschlands hat sich am
11.Oktober 2010 unter Leitung von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe konstituiert.
Dabei wurde Annegret Kramp-Karrenbauer einstimmig als Vorsitzende bestätigt.
Die stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Saar ist im Saarland Ministerin für Arbeit,
Familie, Prävention, Soziales und Sport.
Aufgabe des Bundesfachausschusses ist es, Positionen für die Politikfelder Familie, Senioren, Frauen
und Jugend zu erarbeiten. Dabei stehen vor allem Fragen der frühkindlichen Bildung und des
Kinderschutzes, die Weiterentwicklung familienpolitischer Leistungen, eine eigenständige
Jugendpolitik, die Freiwilligendienste und Frauen in Führungspositionen sowie der
demographische Faktor im Mittelpunkt.
Dem rund 40-köpfigen Gremium gehören Vertreter der Landesverbände und Vereinigungen der CDU
Deutschlands sowie Experten aus dem Bundesfamilienministerium an.
Zu den berufenen Mitglieder des Bundesfachausschuss gehört auch der Landesvorsitzende der Senioren
Union Brandenburgs Ingo Hansen
Hansen ist auch Sprecher des Arbeitskreises "Neue Bundesländer"
Die Landesvorsitzende der CDU Brandenburg, Dr. Saskia Ludwig, hat dem neuen Vorsitzenden der
Senioren-Union Brandenburg, Ingo Hansen, herzlich zur Wahl gratuliert. Der 65-jährige Schönwalder war
am Samstag,dem 09.Oktober 2010 bei der Landesdelegiertenversammlung in Schönwalde-Glien mit 88 %
der Stimmen gewählt worden. Er hatte das Amt bereits seit Februar kommissarisch geführt und tritt mit
der Wahl nun auch offiziell die Nachfolge von Alard von Arnim an, der aus persönlichen Gründen
zurückgetreten war.

CDU Landesvorsitzende : Frau Dr.Saskia Ludwig
Neben der Wahl des Landesvorsitzenden waren die 76 Delegierten auch zusammengekommen, um unter
dem Motto „Jung und Alt gestalten die Zukunft" den 20. Jahrestag der Gründung der Senioren-Union
Brandenburg zu feiern.
Hansen, der bereits jahrelange Erfahrung als stellvertretender Landesvorsitzender sammeln konnte,
kündigte an, die Senioren-Union neu und schlagkräftiger aufstellen zu wollen. Vor allem die Vernetzung
mit der Landespartei wolle er weiter ausbauen.

Von links nach rechts : Landesgeschäftsführer Prof.Dr. Klockow,Landesvorsitzender Ingo Hansen
und Justizministerin a.D.und Lantagsabgeordnete Frau Barbara Richstein
CDU-Landeschefin Ludwig wünschte dem frisch gewählten Landesvorsitzenden der Senioren-Union viel
Erfolg in seinem neuen Amt und zeigte sich überzeugt, dass Hansen frischen Wind in die SU bringen
werde. Sie betonte die Wichtigkeit der älteren Generation für die Zukunft Brandenburgs. „Gerade in
Anbetracht der demographischen Entwicklung wird das generationsübergreifende Miteinander von Jung
und Alt an Bedeutung gewinnen. Ältere und jüngere Menschen können sich in vielen Bereichen
ergänzen. Ob am Arbeitsmarkt, in der Familie oder beim Ehrenamt - Brandenburg braucht aktive
Senioren", sagte Ludwig.

Die Nachricht vom Tod unseres Freundes Helmut Schmidt hat uns alle tief berührt.
Ich war auf ihn bei Veranstaltungen in der Uckermark aufmerksam geworden, die er häufig mit einem Geistlichen Wort eröffnete. (Er war wohl Laienprediger.)
Es gelang mir, ihn schließlich zu bewegen, einer Kandidatur als ein Stellv. Landesvorsitzender zuzustimmen.
So weit ich ihn im LV erlebte: Seine Diskussionsbeiträge waren stets von klarer Analyse der Situation, aber zugleich von Parteinahme und vom festen Willen geprägt, unserer Sache voran zu helfen.
Er hat ja auch (siehe "Report") Vorschläge unterbreitet. Dem kürzlich verstorbenen Jürgen Lehmann aus Schwedt war er - nach Auskunft von dessen Witwe - ein guter (Gesprächs)Partner und Freund-.
Herr Schmidt war langjähriger Abgeordneter im Kreistag Uckermark und auch in der Stadtverordnetenversammlung Schwedt.
Er reißt eine Lücke; er wird uns fehlen.
Herr Schmidt wäre am 27.9.2010 70 Jahre alt geworden.
Uli Winz
Im Rahmen ihrer bildungspolitischen Arbeit gedachte das Bildungswerk Brandenburg der
Jakob-Kaiser-Stiftung gemeinsam mit Vertretern der Seniorenunion der CDU Cottbus und
Cottbuser Bürgern am 12. Juni 2010 der im Februar 1990 gegründeten „Allianz für
Deutschland“, dem Wahlbündnis aus CDU, Demokratischem Aufbruch und DSU.

Gespanntes Warten auf die Wahlergebnisse 1990 (u.a. Wonneberger, Kögler, Kretschmer,
Lipke, Kleinschmidt und J. Herbert);
Am 18.März, nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer, fand in der DDR die erste und
einzige freie, demokratische Wahl zur Volkskammer statt. Sie endete mit einem Wahlsieg
der "Allianz für Deutschland", dem Bündnis aus CDU, DSU und DA. Nicht zuletzt durch
dieses Bündnis, kam auch unsere heutige Bundeskanzlerin in Kontakt mit der Union.
Im Beisein des ehemaligen OB Waldemar Kleinschmidt und des ehemaligen Büroleiters
der „Allianz“ Josef Lipke aus Dortmund und Prof. Dr. Schierack ( MdL) trafen sich
Zeitzeugen und Weggefährten aus den Anfangsmonaten und – jahren nach dem Fall der
Mauer. In interessanten und inspirierenden Vorträgen und Diskussionen war noch einmal
der sprühende Enthusiasmus der Zeit vom Fall der Mauer bis zur Wiedervereinigung
Deutschlands zu spüren.

Vertreter des Bündnisses im Interview,
im Hintergrund Friedrich Merz
Zeitzeugenberichte machten Mut und erfüllten die Veranstaltung
mit Leben. Teilnehmer und Referenten waren sich darüber einig, dass es wünschenswert
ist, wenn einiges von der Euphorie dieser Zeit im Deutschland von heute und in der
Region wieder vorhanden wäre. Auch der erste frei gewählte Oberbürgermeister
Waldemar Kleinschmidt und sein damaliger Ordnungsdezernent Dr. Wolfgang Bialas
(einst ebenfalls DA) erinnerten sich.
Leider konnten Friedrich Merz (1990 im Stab des Kanzlers) und Lothar de Maizière (letzter Ministerpräsident der DDR) den Termin nicht wahrnehmen.

Dr. Reinfeld aus Forst informiert im Büro der Allianz in der Bahnhofstr. 21 in Cottbus
Neben den Erzählungen der Podiumsgäste wurden auch zahlreiche
zeitgenössischen Fotos gezeigt, welche in mühevoller Arbeit durch Herrn Ehrlichmann für
den Beamer aufbereitet wurden.
Ein Dank gilt an dieser Stelle der Geschäftsleitung des Carl-Blechen-Hauses und der
Sandower Seniorenkantine, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten und für das
leibliche Wohl sorgten.

Waldemar Kleinschmidt, Dr. Wolfgang Bialas, Josef Lipke, Dr. Horst Röpke
Waldemar Kleinschmidt, Dr. Wolfgang Bialas, Josef Lipke, Dr. Horst Röpke
Vertreter des Bündnisses im Interview, Dr. Reinfeld aus Forst informiert im Büro der
im Hintergrund Friedrich Merz Allianz in der Bahnhofstr. 21 in Cottbus

Axel Hübner (heute Dir. IWE, Günter Bernd (damals Gech.-Führer CDU CB-Land),
Karl-Heinz Kretschmer (damals Reg.-Geschäftsführer CB), Horst Lipke aus Dortmund (damals Büroleiter "Allianz")
und ich (damals stellv. Reg.-Geschäftsführer CB).
Zum Beginn unserer Sitzung konnten wir die Landtagsabgeordnete und ehem.Justizministerin,sowie die CDU-Kandidatin zur Oberbürgermeister-Wahl in Potsdam Frau Barbara Richstein begrüßen.
In einem Grußwort stellte sie sich den Delegierten vor und bat darum,das auch die Senioren Union - wie bereits zuvor die Junge Union und Frauen Union Brandenburg - sie im Wahlkampf zu unterstützen.
In einem Votum stimmte die Senioren Union (bei einer Enthaltung) geschlossen für die Unterstützung von Frau Richstein.Damit stehen alle Organisationen voll hinter der Kandidatin zur Wahl der/des Oberbürgermeisters (in) unserer Landeshauptstadt Potsdam.

Landesgeschäftsführer Prof.Dr. Jörn Klockow und der amt.Landesvorsitzende Ingo Hansen
Dem Grußwort von Frau Richstein folgten konkrete Vorschläge zu gemeinsamen Treffen der Jungen Union und der Senioren Union.In einem Gespräch stellte sich der neue Landesvorsitzende der jungen Union Brandenburg Hans-Wilhelm Dünn vor und war von gemeinsamen Aktionen von Jung und Alt sehr angetan und voller Tatendrang gemeinsam 2-3 Treffen im Jahr zu organisieren.
Schon wartete der nächste Gast.Der Justitiar der Brandenburger CDU Herr Uwe Schüler erarbeitete mit den Anwesenden die neue Satzung der Senioren Union Brandenburg aus,die dann zur Abstimmung den Delegierten am 09.Oktober 2010 zum Landes-Delegiertentag in Schönwalde-Glien zur Abstimmung vorgelegt wird.
In teilweise kontrovers geführten Diskussionen kam man aber zu einem guten gemeinsamen Ergebnis.

Die Landesvorstandsitzung,die Delegierten
In einem Tagesordnungspunkt wurde über tagespolitische Themen diskutiert.Von der Wahl in NRW bis zur Griechenland -Hilfe focussierte sich die Problematik auf die Rot-Rote Landesregierung in Brandnenurg mit dem bildungspolitischen Desaster und dem Verbreiten von schlimmen Lügen durch den Justizminister beim Besuch von Abiturienten-Klassen in dem er u.a. behauptet "Urteile gegen Mauerschützen seien rechtswidrig,die DDR war ein souveräner Staat und kein Unrechtsstaat."
Um 15:10 Uhr konnte der amt.Landesvorsitzende Ingo Hansen die Landesvorstandssitzung nach einem Mammut-Programm fast pünktlich beenden.Eine Arbeitssitzung die viel Information und Entscheidungen brachte.

Herr Pahnhenrich,Herr Dr.Röpke,Herr Fröhlich,Herr Enders,Herr Henning,Herr Welsch-Lehmann und Herr Lüdersdorf
Zum Thema :
waren über 30 Teilnehmer aus Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Baden-Württemberg und
Gäste aus Poznań und Umgebung vom 21.-24.4.2010 in Poznań auf
Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung (Bildungswerk Potsdam) zusammengekommen.

Seminarteilnehmer
Dieses Seminar war schon das VII. Treffen von Senioren aus beiden Ländern, das von der Seniorenunion Brandenburg mitveranstaltet worden ist.
Zum Thema „Das Schicksal der polnischen und deutschen Zivilbevölkerung in und nach dem 2,.Weltkrieg“ referierte Dr. Röpke (Potsdam), dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen in immer stärkerem Maße die Zivilbevölkerung zum Teil schon bewusst getötet wird. Das geschah im 2. Weltkrieg u.a. durch Völkermorde z.B. an den Armeniern und geschieht heute in Afrika und Afghanistan.
Während für die gefallenen Soldaten der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein würdiges Gedenken auf Soldatenfriedhöfen in vielen Ländern gewährleistet, gibt es für die getöteten Zivilisten kaum Stätten des Gedenkens.

Dr.Roepke und der Landesvorsitzende Ingo Hansen gedenken der Toten
Die heutige polnische Sicht auf die Ereignisse 1945/46 im historischen Bewusstsein der Polen stellte
Prof. Dr. Sakson vom Westinstitut Poznań dar, indem er deutlich machte, dass es auf polnische Seite noch immer
Hemmnisse bei der Aufarbeitung der Geschichte gibt.
Der gemeinsame Besuch des polnischen Gräberfeldes auf der Zitadelle in Poznań und des deutschen
Soldatenfriedhofes ,Worte des Gedenkens und Niederlegung eines Grabstraußes durch den Landesvorsitzenden
der Seniorenunion Brandenburg, Herrn Hansen, können als ein Ausdruck der Volkerverständigung angesehen
werden.
Blumen und Worte des Gedenkens
durch den Landesvorsitzenden Ingo Hansen
Bei dem Referat der Landtagsabgeordneten und europapolitischen Sprecherin der CDU im Brandenburger
Landtag, Frau Richstein, wurde deutlich, dass es inzwischen gute Kontakte zwischen dem Bundesland
Brandenburg und Polen , die eine 250 km lange gemeinsame Grenze haben, gibt.
Das „Assimilationswunder“ der Bamberger im Raum Poznań wurde den Teilnehmern durch Prof. Dr. Stolzmann in
Verbindung mit einem Besuch des Museums der Bamberger in Poznań erläutert.

Round-Table-Gespräch am Abend
In vier Wellen waren katholische Bamberger im Anfang des 18. Jahrhunderts im Poznaner Raum angesiedelt
worden, um den Bevölkerungsverlust nach dem Siebenjährigen Krieg auszugleichen.
Sie assimilierten sich sehr schnell in ihrer neuen Heimat, haben aber verschiedene
Traditionen bis heute beibehalten. Sie bilden keine geschlossene Gesellschaft, sondern
haben sich mit der polnischen Bevölkerung vermischt.

Eckardt Ruminski von der Konrad-Adenauer-Stiftung
Die schwierigste Zeit für die Bamberger stellte die deutsche Okkupationszeit im 2. Weltkrieg dar,
aber auch nach Kriegsende wurden sie von der kommunistischen Regierung diskriminiert.
Erst nach der Wende konnten sie ihre alten Traditionen wieder pflegen.
Bilder und Artikel von Klaus - Peter Mentzel

Die "Bamberger" in Originaltracht
Meine sehr verehrten Damen und Herren ,liebe Seminarteilnehmer
"Drodzy polskich uczestników seminarium"
Die Trauer um die 96 Absturzopfer an Bord der polnischen Präsidentenmaschine lassen uns Deutsche gemeinsam mit den Polen der Opfer gedenken. Nur selten gibt es Augenblicke in der Geschichte einer Nation, in denen auch wir Deutsche wissen und mitfühlen, dass wir zusammenstehen sollten.
Der Absturz der polnischen Präsidentenmaschine im Nebel von Smolensk ist mehr als eine gewöhnliche Flugzeugkatastrophe.
Er ist ein Schicksalsschlag, der sich in die große nationale Erzählung vom Leiden und Opfer der polnischen Nation einfügt. Denn Staatspräsident Lech Kaczynski war auf dem Weg zum Gräberfeld von Katyn, an Bord seines Flugzeugs waren Mitglieder der "Familien von Katyn", des Verbandes der Angehörigen der im Frühjahr 1940 vom sowjetischen Geheimdienst NKWD erschossenen polnischen Offiziere und Intellektuellen.
Hier sollte an diesem Samstag aus Anlass des 70. Jahrestages des Massenmordes der Opfer gedacht werden. Katyn ist nicht einfach der Name eines gewaltigen Kriegsverbrechens. Katyn - in diesen beiden Silben konzentriert sich das Denken der überwältigenden Mehrheit der Polen über die Geschichte ihres Landes während des 20. Jahrhunderts.
„Historische Erinnerung und gesellschaftliche Verantwortung“
Zu unserem diesjährigen gemeinsamen Seminarthema habe ich folgende Gedanken:
Die europäische Einigung ist das weltweit einzigartige Modell für Frieden und Zusammenarbeit, bei dem 25 Nationen zentrale Bereiche ihrer Souveränität freiwillig abgegeben haben - und alle gemeinsam dadurch gewinnen. Hunger, Krieg und Vertreibung in Europa sind dank der EU dauerhaft beendet.
Das ist unsere gemeinsame Antwort auf zwei Weltkriege, bei denen Millionen unschuldiger Zivilisten und Soldaten umgekommen sind. Wir haben Völkerhass und Misstrauen in Europa überwunden, indem wir gemeinsame Interessen definiert und gebündelt haben - und in zentralen Bereichen gemeinsam handeln.
Ich sage dies ausdrücklich vor dem Hintergrund des aktuell verbesserungsfähigen und verbesserungsbedürftigen Zustands der deutsch-polnischen Beziehungen. Wir erleben immer wieder, welche langen Schatten die schrecklichen Kapitel der Vergangenheit im Verhältnis zwischen Polen und Deutschen noch immer werfen.
Deutsche waren an der langen Leidensgeschichte Polens immer wieder als Täter beteiligt. Die Aussöhnung zwischen beiden Völkern vollzieht sich über die Gräber von Millionen unschuldiger Menschen hinweg.
Ich verbinde dieses Bekenntnis mit einem dringenden Appell: Was Deutsche immer wieder den Polen angetan haben und was in der Folge davon auch Polen den Deutschen antaten, kann man nicht ungeschehen machen. Aber wir dürfen nicht zulassen, dass diese Kapitel der Geschichte weiter die Politik der Gegenwart bestimmen und eine gemeinsame Zukunft behindern. Die Bewältigung der Vergangenheit ist das gemeinsame Fundament guter und gedeihlicher deutsch-polnischer Beziehungen.
Noch wichtiger ist jedoch, dass wir jetzt nach vorne schauen. Streit über die Vergangenheit darf nicht dazu führen, dass wir die Zukunftschancen für diese und kommende Generationen verschenken. Polens Gegenwart und Zukunft liegen in Europa!
Polen ist ein großartiges Land mit einer langen Geschichte und mit einer reichen Kultur. Mit seiner unbeugsamen Liebe zur Freiheit hat sich das polnische Volk im Geschichtsbuch des gemeinsamen Europa verewigt.
Der Posener Aufstand, der Streik auf der Lenin-Werft, die Solidarnosc-Bewegung und der Sturz des kommunistischen Regimes 1989 - das alles sind Bilder, die die europäische Freiheitstradition symbolisieren und bereichern.
Dafür ist Europa den Polen nicht nur zu Respekt und Dank verpflichtet, nein: Dieser Respekt und Dank gegenüber den Menschen in Polen ist wirklich tief empfunden.
Was ich damit sagen will:
Polen ist nicht irgendeines von 25 Ländern in der Europäischen Union. Wenn Europa eine gute Zukunft haben soll, gehört dazu eine starke Stimme aus Polen.
Zu einem guten Verhältnis unter Nachbarn gehört auch ein offenes Wort. Darum will ich sagen: Ja, manche Äußerungen und Handlungen der polnischen Regierung in den letzten Jahren waren irritierend.
Ich weiß, dass dahinter auch Ängste und Misstrauen gegenüber Deutschland stehen. Einige in Polen fürchten offenbar, dass Berlin mit Hilfe der EU wieder eine dominierende Rolle in Europa spielen will. Ich möchte hier ausdrücklich noch einmal unterstreichen: Diese Ängste sind unbegründet.
Deutschlands Lehre aus zwei Weltkriegen ist eindeutig - und quer durch alle demokratischen Parteien tief verinnerlicht:
Wir sehen unsere Zukunft eingebettet in einem Europa, in dem die Nationalstaaten ihre gemeinsamen Interessen verfolgen.
Noch vor gar nicht allzu langer Zeit ist es erstmals gelungen, ein gemeinsames deutsch-französisches Geschichtsbuch herauszubringen, das in den Schulen beider Länder verwendet wird.
Vielleicht ist es auch nicht unmöglich, mittelfristig auch ein gemeinsames deutsch-polnisches Geschichtsbuch zu erarbeiten, das uns hilft, uns gegenseitig besser zu verstehen.
Mit diesem Projekt könnten wir Deutsche deutlich machen, dass wir offen sind für polnische Sichtweisen auf die Geschichte. Ich bin sicher, dass viele Deutsche es als Bereicherung empfinden, diese Sichtweisen besser kennen zu lernen und mehr aus der polnischen Geschichte zu erfahren.
Das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das ebenfalls auf Beispielen aus der deutsch-französischen Aussöhnung aufbaut, ist für mich von großer Bedeutung. Seit seiner Gründung im Jahr 1993 haben fast 2 Millionen Jugendliche aus beiden Ländern an diesen Programmen teilgenommen.
Welchen Einfluss das auf die Verständigung zwischen beiden Völkern hat, ist uns allen klar. Ich wünsche mir, dass beide Regierungen nicht nachlassen, die Arbeit des Jugendwerkes zu fördern und möglichst noch auszubauen.
Der damalige polnische Außenminister Bartoszewski hat 1995 in einer großen Rede im Bundestag erklärt: "Wir müssen möglichst schnell jene Zeit aufholen, die durch Misstrauen, Verachtung, Feindschaft und Krieg verloren gegangen ist".
Und er fügte hinzu: "So verstehe ich den Sendungsauftrag des heutigen demokratischen Polen, seiner Regierung und meinen eigenen Auftrag gegenüber Deutschland."
Ich finde: Das ist ein hervorragendes Plädoyer auch für die Aufgaben, die vor uns liegen. Es ist Zeit, dass wir alle den Blick nach vorne richten und gemeinsam anpacken. Spaltung des europäischen Kontinents heute überwunden. Das polnische Volk hat sich seinen Weg nach Europa erkämpft. Jetzt kommt es darauf an, Europa aktiv mitzugestalten.
Vielen Dank.
Ingo Hansen,komm.Landesvorsitzender der Senioren Union Brandenburg
Glienicke b. Beeskow (-nz).
Am Morgen des 10. April fanden sich Mitstreiter und Weggefährten in Glienicke ein, um Karl Gleitze zum 80. Geburtstag zu gratulieren: aus dem eigenen Kreis Marina Kuschminder, stellvertretende Landesvorsitzende, Kreisvorsitzender Martin Georg Meczulat, Maria Krüger, Heinz Janke und Kurt Tamoschat, die schon über Jahre mit dem Jubilar in verschiedensten Funktionen zusammenarbeiten und sein immerwährendes Engagement zu schätzen wissen. Karl Gleitze hat sich aus dem „operativen Geschäft“ zurückgezogen und genießt mit seiner Gattin das schöne Wohngrundstück in herrlicher Umgebung. Doch gibt er gern den einen oder anderen Rat, so dass er weithin als „Graue Eminenz“ gilt, der man mit Hochachtung begegnet.
Zur Überraschung des Jubilars ernannte ihn der amt. Landesvorsitzende Ingo Hansen an seinem Geburtstag in Anwesenheit des Landes-Ehrenvorsitzenden U. Winz zum „Ehrenmitglied des Landesvorstandes mit Sitz und beratender Stimme auf Lebenszeit“. Bis zu seiner Wahl als Kreisvorsitzender 1994 hatte er dem Leitungsgremium bereits als gewählter, stimmberechtigter Beisitzer angehört.
In seiner Laudatio erinnerte Hansen daran, dass Gleitze 1992 die Kreisvereinigung Beeskow mitgegründet und zu dessen Vorstand gehört hat, ehe er zwei Jahre später an die Spitze des nunmehrigen Kreisverbandes „Oder – Spree“ trat. Nach seinem Verzicht auf eine weitere Kandidatur wurde er von seinen Freunden zum Kreis-Ehrenvorsitzenden ernannt, der er bis heute ist.
Als Mann, „dem Treue zur Sache und zu seinem christlichen Glauben“ eigen sind, charakterisierte ihn der amt. Landesvorsitzende. Den Beweis dafür lieferte Gleitze Ende der 60er Jahre, als er sich vehement gegen den Abriss und für die schrittweise Sanierung der großen Dorfkirche von Glienicke einsetzte. Wegen des großen Interesses bei der Bevölkerung – Gläubigen und Nichtgläubigen - mussten zwei Termine angesetzt werden, um eine Entscheidung herbeizuführen. Am Ende hieß es: „Die Kirche bleibt im Dorf“. Dass sie – eine Perle unter den Gotteshäusern der Mark – ihren Glanz wieder erhielt, ist Prof. Dr. Hans Nadler vom Institut für Denkmalpflege als Berater und auch dem Malermeister Gleitze zu danken, der sich der Farbgebung des Renaissance- Altars besonders verpflichtet fühlte. In diese restauratorische Tätigkeit brachte er seine Fachkenntnisse ein, die er auch als Mitglied des Prüfungsausschusses und als Obermeister im Kreis Beeskow gern weitergab. Es war ein Glücksumstand, dass er bei den Arbeiten am Altar von seiner Ehefrau mit ganzer Kraft unterstützt wurde, die sich beim Entfernen des alten Untergrundes sogar die Finger wund rieb.
„Treue zur Sache“ bedeutet für den nunmehr Achtzigjährigen auch die Förderung der deutsch-deutschen Aussöhnung und Verständigung. Die im November 1992 begründete Partnerschaft der Senioren-Union Beeskow (später ausgedehnt auf den ganzen Kreis LOS) mit der Senioren-Union Kreis Recklinghausen ist Karl Gleitze bis heute ein Herzensanliegen, und er freut sich, dass es im Juni d.J. im Thüringer Wald zu einer erneuten Begegnung kommen wird. „Wir hoffen, mit dieser Reise auch weitere Interessenten und Mitglieder gewinnen zu können“, gesteht Marina Kuschminder in diesem Zusammenhang, „und auch die Gruppe in Eisenhüttenstadt – sie war 1991 die erste im heutigen Kreis – wieder auf die Beine kommt und an ihre jahrelange erfolgreiche Tätigkeit anknüpft“. So hätte die von Heinz Janke (FFO) sowie Gert-Dietmar Thedieck und Bernd Weigel (beide Herten , Kr. Recklinghausen) vorbereitete Reise einen weiteren, erfreulichen „Nebeneffekt“.
Dass die Geburtstermine Karl Gleitzes und Helmut Kohls nur eine Woche auseinander liegen, ist Zufall, aber dass der Glienicker die Erfolge des Oggersheimers
im Ringen um die deutsche Einheit für ein historisches Verdienst hält, sei das Ergebnis klugen, entschlossenen politischen Handelns des damaligen Bundeskanzlers, betont Gleitze an seinem runden Geburtstag. Und er sei gespannt auf den neuesten Band der Kohlschen Erinnerungen.
Hieran knüpfte Ulrich Winz als Mitarbeiter der Europäischen Senioren-Union an, der im Namen des ESU-Präsidenten Dr. Bernhard Worms die Bitte aussprach, auch Kontakte zu Senioren im nahen Polen zu suchen. (Zu diesem Zeitpunkt war die Tragödie von Smolensk noch nicht bekannt.)
Bevor sich die Schar seiner Freunde von der Senioren-Union verabschiedet, gibt der Gastgeber noch zum Besten, dass dem Kutscher Fontanes namens Moll neben mehreren Ländereien in Glienicke auch d i e s e s Gleitzesche Grundstück gehört hat. Das darauf 1899 erbaute schmuckes Haus ist eine Art Eingangs- bzw. Ausgangspforte Glienickes. Moll wurde neben der Glienicker Kirche beerdigt.
Es bleibt hinzuzufügen, dass Günter Fürst und Gerhard Kaeks von der St. Marien-Kantorei Beeskow dem Jubilar ein Ständchen brachten und den ganzen Tag über Familienangehörige, Nachbarn und Freunde dem Jubilar und der starken Frau an seiner Seite ihre Aufwartung machten und herzliche Segenswünsche aussprachen.
Potsdam (-nz).
Der Landesvorstand Brandenburg der Senioren-Union hat zwei neue Ehrenmitglieder.
Der amt. Landesvorsitzende Ingo Hansen nahm die Ernennung in den Heimatregionen der Betreffenden vor.
Am 24. März wurde in S e n f t e n b e r g der bisherige Kreisvorsitzende von Oberspreewald-Lausitz
und Landes-Partnerschaftsbeauftragte Lothar Kühnel, geehrt und am 10. April in
G l i e n i c k e der Ehrenvorsitzende und frühere Vorsitzende des Kreisverbandes Oder-Spree, Karl Gleitze.
Hansen würdigte die Verdienste der beiden langjährigen Mistreiter und überreichte ihnen in Anwesenheit
weiterer Mandatsträger und Weggefährten die Ernennungsurkunde.
Karl Gleitze 80.er Geburtstag in Glienicke
In Senftenberg war war der Anlass dier Neuwahl des bisher von Kühnel geleiteten Kreisvorstandes;
in Glienicke bei Beeskow der 80. Geburtstag von Karl Gleitze.
Zum Kreis der Ehrenmitglieder des Landesvorstandes gehören außer diesen beiden „Neuzugängen“:
Heinz Bläsing (Frankfurt/Oder);
Wilhelm Eickmann (Boisterfelde/Uckermark);Siegfried Grimm (Potsdam), Ingrid Münchow-Bluhm (Eberswalde) und
Dr. med. Heinz Schaefer (Rathenow):
OSL-Wahlen
Stabübergabe in Senftenberg
Lothar Kühnel als Kreisvorsitzender OSL verabschiedet und geehrt /
Nachfolger Joachim Niedziella herzlich begrüßt
Senftenberg (-nz). Mit einem großen Korb voller Spreewald-Spezialitäten trat Lothar Kühnel den Heimweg an, als er am 24. März den Kreisvorsitz gesundheitsbedingt nach 12 Jahren an Joachim Niedzella übergeben hatte. Seine Freunde dankten ihm auf diese Weise seinen unermüdlichen Einsatz für die Senioren-Union , der bisher insgesamt 15 Jahre währte, und wollen ihm demnächst auch die Ehre des „Kreis-Ehrenvorsitzenden“ zuteil werden lassen.
Was Kühnel nicht ahnte: Ingo Hansen, der amt. Landesvorsitzende, nahm den Stabwechsel in Senftenberg zum Anlass, Lothar Kühnel, der auch Landes-Partnerschaftsbeauftragter ist, zum „Ehrenmitglied des Landesvorstandes mit Sitz und beratender Stimme auf Lebenszeit“ zu ernennen. So wird er auch in Zukunft seine Erfahrungen dem Leitungsgremium zur Verfügung stellen können. Lothar Kühnel zeigte sich von dieser Auszeichnung sehr erfreut.
Ehrungen für 15jährige Mitgliedschaft nahmen entgegen: Manfred Pfeiffer, der am 20. März 1991 zu den Gründungsmitgliedern der Kreisvereinigung Senftenberg gehört hatte, sowie Herta Domann, Rudi Haffner, Walter Seifert und Lothar Kühnel .
Ulrich Winz - an der Teilnahme leider gehindert – ließ Kühnel aus langjähriger Zusammenarbeit und Freundschaft ein persönliches Grußwort zukommen, in dem er dessen Festhalten an einmal gewonnenen Erkenntnissen herausstellte und die Beharrlichkeit, mit der er seinen Weg trotz gelegentlicher Enttäuschungen geht und neue Freunde um sich schart.
Die turnusmäßig anstehende Wahl des Kreisvorstandes hatte folgendes Ergebnis:
Kreisvorsitzender: Joachim Niedziella, Jahrgang 19…, ehem. Großgeräte-
maschinist im Bergbau, z.Zt. Kraftfahrer, langjähriges CDU-
Mitglied, Senftenberg
Stellv. Kreisvorsitzende: Dr. med. Gudrun Andresen, Senftenberg (bestätigt)
Schatzmeister: Walter Seifert, Senftenberg (bestätigt)
Beisitzer: Bärbel Höhne (bisher Schriftführerin), Senftenberg)
Detlef Bonni (Senftenberg-Kleinkoschen)
Aloisius Plewnia (Calau)
Manfred Pfeiffer (Großräschen)
Die Zusammengehörigkeit der Generationen unterstreichend, hatte sich Andreas Pfeiffer, der der Jungen Union angehört, als Versammlungs- und Wahlleiter zur Verfügung gestellt.
Als Gastredner wurde das CDU-Kreisvorstandsmitglied Mehnert willkommen geheißen. Er dankte der Senioren-Union für ihre politische Tätigkeit und wünschte dem neuen Kreisvorstand unter Joachim Niedziella erfolgreiches Wirken.
Lothar Kühnel zeigte sich überzeugt, dass die Senioren-Union OSL „weiterhin ein Interessenvertreter der älteren Bürger im Kreis“ sein wird. „Mitreden und sich in die Gemeinschaft einbringen soll auch in der neuen Wahlperiode unsere Aufgabe bleiben.“
Erfreut stellte er fest, dass die freundschaftlichen Beziehungen zur Senioren-Union in Lippstadt (Kreis Soest, NRW) fortgeführt werden.
Pressemitteilung Nr. 9/2010:
Senioren-Union: Das "C" bleibt für uns unverzichtbar
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands hat sich für eine
stärkere Betonung des "C" in der Politik der Union ausgesprochen. In einem Beitrag
für das Senioren-Union-Mitgliedermagazin "Souverän" betont der Senioren-Chef, der
auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands: "Vertrauen gewinnen wir nicht mit weniger,
sondern mit mehr 'C' - aber ohne drohenden Zeigefinger!" Die christliche
Orientierung der Politik mache "Freiheit zum Auftrag", forderte "Wahrhaftigkeit und
Zuverlässigkeit" ein, schließe "Gleichgültigkeit" aus, verzichte auf "Diskriminierung"
und verlange "menschliche Solidarität und Handeln ohne Griesgram".
Dabei müsse immer selbstverständlich bleiben, dass die Union auch für Nicht-
Christen "wählbar" bleiben müsse. Wulff: "Woher sonst hätte die Union ihre
Mehrheiten erhalten, wenn nicht auch von Wählerschichten, die nicht mit den
Kirchen verbunden sind?" Es sei unbestritten, dass auch "die große Mehrheit der
nichtchristlichen Wähler die Identifikation mit christlichen Werten auf keinen Fall
beseitigen möchte."
Die Union, so Wulff, habe und dürfe "nie einen Hehl daraus machen. dass
Verantwortung und Solidaritätsbewusstsein eines Christen auch dem Zweifelnden
und Andersdenkenden gelten". So seien "Toleranz und Achtung vor jedem
Menschen" für jeden, der Politik in den Unionsparteien mache, ein "verpflichtendes
christliches Gebot."
Berlin, 04.03.2010
Eberswalde, 24.2.2010.
Es ist dem entschlossenen Handeln einiger verantwortungsbewusster Christdemokraten aus Kaltenkirchen ( Kreis Bad Segeberg, Schleswig-Holstein) zu danken, dass es schon am 22. Februar 1990 zur Gründung der Senioren-Union für den damaligen Kreis Eberswalde kam. Dem „Vorbereitungskomitee“ vor Ort mit Ulrich Braun, Ingrid Münchow-Bluhm , Siegfried Fischer und anderen bescheinigten die Gäste gute Arbeit und rieten an jenem Tag, ohne Zeitverzug „Nägel mit Köpfen zu machen“. So fiel – für die Gastgeber unerwartet – unverzüglich „der Hammer“, und sie wurden somit die Ersten in der DDR.
An diese aufregende Zeit wurde am 24. Februar in der Baptisten-Kapelle erinnert, wo die Eberswalder Gruppe mit Gratulanten aus der eigenen Stadt und der Region Barnim/Uckermark anlässlich des 20jährigen Bestehens zusammentraf.

"Eberswalde. Stadtkirche Maria Magdalena und - im Vordergrund - die Kapelle der Baptistengemeinde"
Ehrendes Gedenken galt dabei Frau Gisela Müller aus Kaltenkirchen, der damaligen Vorsitzenden der Senioren-Union, die im Mai 2009 verstorben ist. Von ihr war die Initiative zur Kontaktaufnahme mit dem märkischen Eberswalde ausgegangen. Da spielte wohl auch eine Rolle, dass sie aus Eberswalde stammte (die erste CDU-Vorsitzende nach dem Krieg!) und Frau Ingrid Münchow-Bluhm ihre Schwester war. Die vier Kaltenkirchener wären nicht nur gekommen, „um uns gute Ratschläge zu erteilen, sondern brachten Vervielfältigungsapparaturen und viel Papier mit“, das aus Spenden finanziert worden war. So steht es in einem Aufsatz über jene Zeit. Technik und Material sollten bei der Volkskammerwahl am 18. März gute Dienste leisten..

Alter und neuer Vorstand der SU Eberswalde mit komm.Landesvorsitzenden Hansen
Klaus Marschner für Ingrid Münchow-Bluhm
Dem Gründungsprotokoll zufolge wurde Ulrich Braun am 22. Februar vor 20 Jahren zum Vorsitzenden sowie Ingrid Münchow-Bluhm und Siegfried Fischer zu Stellvertretern gewählt. Krankheitsbedingt ging der Vorsitz zum Jahreswechsel 1990/1991 von Braun auf Ingrid Münchow-Bluhm über, die dieses Amt 18 Jahre ununterbrochen und engagiert bekleidete.
Die 86jährige konnte es nun anlässlich der Jubiläumsfeier in die Hände von Klaus Marschner aus Liepe legen, der bereits als Kreisvorsitzender Barnim tätig ist. (Eberswalde hat derzeit den einzigen Seniorenverband im Kreis; eine Neugründung in Bernau wird angestrebt.)
Wie schon von Anfang an steht Siegfried Fischer als bewährter „Vize“ an der Seite der/des Vorsitzenden; neu im Führungstrio ist Willi Kirchner. Als Beisitzer wurde Prof. Dr. Bergemann gewählt, dem die besten Genesungswünsche gelten.
Schatzmeister wird Helmut Zeh, ihm assistiert die erfahrene Hildegard Mietusch.

Blumen für den neuen Kreis-und Ortsvorsitzenden Klaus Marschner
Lebendiger „Geist des Aufbruchs“
Ingrid Münchow-Bluhm wird die Entwicklung „ihres“ Verbandes aus der „zweiten Reihe“ weiter begleiten. Auch mit dem Mandat der Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes Barnim und eines Ehrenmitglieds im Landesvorstand. Weitere Mitwirkung darf auch von Ulrich Braun erwartet werden, dem 1. Landes-Ehrenvorsitzenden, der sich auch jetzt wieder aktiv „einschaltete“, nämlich als Wahlleiter. Auf einen Gruß von Dr. Bernhard Worms eingehend, stellte er – zumindest für Eberswalde – fest: „Ja, der Geist des Aufbruchs von 89/90 hat uns stets erfüllt und bewegt.“ Schon in der „Arbeitsgruppe Christliche Kreise“ zu DDR-Zeiten hätte es Bemühungen gegeben, mit der Verantwortung für die Gesellschaft ernst zu machen.

Der Eberswalder Bürgermeister Boginski gratuliert Wolfram Richter,Kreisvorsitzender Uckermark
Zur Ehre Gottes tätig
Siegfried Fischer bezeichnete als besonderes Anliegen die ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle des Nächsten – auch nachfolgender Generationen - und damit zur Ehre Gottes .
Bezug nehmend auf den konziliaren Prozess („Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung“) rief er aus: „Hinterlassen wir eine gerade, fruchtbare Furche!“

Die beiden Landes - Ehrenvorsitzenden U.Braun und U.Winz
Für dem amt. Landesvorsitzenden Ingo Hansen war es die erste Begegnung mit der ersten Gruppe unserer Vereinigung in Brandenburg und in Ostdeutschland. Er verband Dank und Gratulation mit der Bitte, sich auch künftig dem Leitgedanken „Erfahren – kompetent – ehrlich“ verpflichtet zu fühlen. Die Lobby der Leute über 50 zu sein, bedeute,
- zum selbstbestimmtem Leben der älteren Generation ermutigen,
- Verantwortung für die Gesellschaft wahrnehmen,
- solidarisch miteinander umgehen und
- mit den anderen Generationen gemeinsam handeln.
Erfreut nahm Hansen Kurt Werner aus Finowfurt als neues Mitglied in unsere Reihen auf.

Der komm.Landesvorsitzende Hansen würdigt Frau Münchow-Bluhm
ESUs Stolz
Ulrich Winz grüßte vom Ehrenvorsitzenden der Senioren-Union und Präsidenten der ESU. Dr. Worms, der schon mehrfach in Eberswalde aufgetreten ist. Am 27. Mai 1992 berichtete die lokale Presse über seinen Vortrag zur die Rentenangleichung zwischen Ost und West. Dabei ging es vor allem um die zunächst ausgesparten „Sonder-, Unfall- und Zusatzrenten“. In Erinnerung ist auch seine Rede auf einem Barnim/Uckermark-Tag in Eberswalde. Gern kämen Politiker aller Ebenen hierher, da sie interessierte Zuhörer fänden, sagte Winz. Die geistige Atmosphäre und die Freude am Gesang habe er bei seinen Besuchen – als Landesvorsitzender bis 2002 – anregend empfunden. Die ESU könne stolz sein über eine solche Seniorengemeinschaft, wie sie seit zwei Jahrzehnten die von Eberswalde ist.
Bürgermeister Boginski (FDP) erklärte, er sei stolz auf eine Vereinigung politisch engagierter Bürger wie die unsere. In seiner Stadt würden 2010 bereits 76 Bürger das 90. Lebensjahr begehen, und 7 seien älter als 100! (Eberswalde hat 42.000 Einwohner).
Ein Fünfzigjähriger übernimmt !
Der Stellvertretende Landesvorsitzende Helmut Schmidt (Schwedt) mahnte in seinem Grußwort stärkeres Engagement unserer Vereinigung in Sachen Gesundheitsfonds und Rentensystem an. Sorge bereite ihm der Nachwuchs für verantwortliche Funktionen in der Senioren-Union. Wie der mit ihm nach Eberswalde gekommene Kreisvorsitzende Uckermark, Wolfgang Richter (Angermünde), empfindet er es als ein Glücksfall, dass dieser Tage in Lychen ein 50jähriger die lange Jahre aktive Gruppe übernimmt und damit vor der Auflösung bewahrt.
" Blick auf die Teilnehmer; im Vordergrund Hildegard Mietusch und Siegfried Fischer"
Zugleich als Vorsitzende der Volkssolidarität überbrachte Gerda Fischer, Mitglied der Senioren-Union , Grüße und Wünsche zum Jubiläum.
Beifall löste ein von Armin-Dieter Ehrlichmann (Cottbus) zugesandtes Grußwort aus Cottbus.
aus, das von der Verbundenheit der ersten beiden Verbände des Jahres 1990 zeugt.
„…doch fröhlich ist mein Herz“
Kreis- und Ortsvorsitzender Klaus Marschner kündigte für die nächsten Tage eine Beratung über die nächsten Arbeitsschritte an; ein Uckermark-Barnim-Tag im Sommer solle an die guten Erfahrungen mit ähnlichen Begegnungen über Kreisgrenzen hinweg anknüpfen.
Aus Eberswalde scheidet man nicht ohne gemeinsamen Gesang, und so erscholl diesmal wie viele Male zuvor in der Geschichte der Gruppe das „Seniorenlied 3.Oktober 1990“. Es stammt in Text und Melodie von Ingrid Münchow-Bluhm. Sein Refrain ist so gültig wie ehedem: „Zwar grau ist mein Haar und es zwickt mich manch Schmerz – doch fröhlich ist mein Herz“.
Cottbus, 27.2.2010.
In festlichem Rahmen beging die Senioren-Union Cottbus im City-Hotel ihr 20jähriges Bestehen. Dazu konnte Kreisvorsitzender Armin-Dieter Ehrlichmann als auswärtige Gäste begrüßen: den amt. Landesvorsitzenden Ingo Hansen sowie die Kreisvorsitzenden Egon Wochatz (Spremberg) von Spree-Neiße, Lothar Kühnel (Senftenberg) von Oberspreewald-Lausitz sowie mit Georg Graf und Werner Gäbler die Spitzen der Senioren-Union im Landkreis Dahme-Spreewald.

Alfred Schönfeld, Horst-Robert Alex,Ingo Hansen,Detlef Hammel,Armin-Dieter Ehrlichmann von links nach rechts
Die Anwesenheit von Repräsentanten von CDU, Junger Union, FrauenUnion und Stadtparlament dokumentierte die gute „Vernetzung“ gesellschaftlicher Initiatoren in Brandenburgs zweitgrößter Stadt.

Musikalische Begleitung Margot Hermann erinnert sich
Als offizieller Gründungstag gilt der 28.Februar 1990; vollzogen wurde der Startschuss in der Senioren-Begegnungsstätte Görlitzer Straße . Vorausgegangen war am 20. Februar an gleicher Stelle – Angaben von Horst-Robert Alex zufolge – eine Begegnung von etwa 120 Senioren aus der Stadt und weiteren Teilen der Niederlausitz - so aus dem Landkreis Cottbus, aus Forst, Guben und Spremberg sowie aus der Oberlausitzer Stadt Weißwasser (die damals noch zum Bezirk Cottbus gehörte). Die Anregung dazu hatte der aus Cottbus stammende Oskar Pahnke aus Hagen gegeben, der dann auch am 20.2. zusammen mit dem Bundesvorsitzenden Gerhard Braun aus Bonn in Cottbus das Wort ergriff und die Ziele einer Senioren-Union erläuterte.

Ehepaar Kühnel Geburtstagsgeschenke
Geburtshelfer aus Hagen (Westfalen)
Zur Gründung am 28. Februar brachte Pahnke eine Abordnung aus Hagen mit in seine Heimatstadt. Pahnke hatte für das Projekt „Senioren-Union in Ostdeutschland“ bereits seit November 1989 auf Reisen durch die Lausitz geworben. Folgerichtig nutzte er Ende Januar 1990 eine von Lothar de Maiziere nach Burgscheidungen einberufene Geschäftsführer-Tagung der CDU zur Kontaktaufnahme mit Margot Hermann, der heutigen stellvertretenden Vorsitzenden der CDU und Frauenunion, und ihrem Kollegen Hans-Joachim Dieke aus dem Landkreis. Ihnen trug Pahnke die Vorbereitungen in Cottbus an. Margot Hermann sagte jetzt dazu: „Ich habe mich dieser Aufgabe gern gestellt.“
Mit der Gründung am 28. Februar wurde Alfred Schönfeld als Vorsitzender gewählt. Komplettiert wurde der Vorstand am 13. Juni durch die bis heute aktiven Walter Schupp und Günter Lux als Beisitzer, Sylvia Weinkauff als Schriftführerin und Ursula Neumann als Schatzmeisterin.
In seiner Festansprache erinnerte Schönfeld (im Amt bis 1994) sehr anschaulich an diese Zeit auf dem Höhepunkt der Friedlichen Revolution. Von 54 Erschienenen – so das Protokoll – hätten 52 Senioren aus Cottbus-Stadt und –Land ihren Eintritt erklärt. Auf längere Sicht seien jedoch nur um die 30 dabei geblieben. In Kolkwitz und Burg entstanden eigene Gruppen. Die Themen jener Jahre bezeichnete Schönfeld jetzt – resümierend – mit „Wohnung, Sicherheit und Rente“ . Der Aufgabe, in diesen Bereichen Klarheit zu schaffen, sei die Senioren-Union gerecht geworden. Dagegen wären bei der Gestaltung der neuen Gesellschaft seiner Meinung nach einige Wünsche offen geblieben
Annette Wohlgethan, Frauen Union Cottbus
Mit Alfred Schönfeld, Horst-Robert Alex, Detlef Hammel und Armin-Dieter Ehrlichmann nahmen – mit Ausnahme von Dr. Christian Lehm – alle bisherigen Vorsitzenden am Jubiläumstreffen teil. Mehrere Redner erinnerten an das Verdienst Oskar Pahnkes um die Senioren-Union in Cottbus, Brandenburg und deutschlandweit. So war der im Dezember 2009 91jährig Verstorbene nicht allein durch sein Portrait von 2007 vor dem Rednerpult von Anfang „mitten unter uns“, wie Margot Hermann bemerkte, die ihm mit anderen Lausitzern die Letzte Ehre erwiesen hatte.
Grüße aus Nordrhein-Westfalen
Mit einem Grußwort der CDU und der Senioren-Union Hagen zum Geburtstag mit den Unterschriften von Carmen Knollmann, Arthur Hubricht und Wolfgang Röspel wurde an die langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen erinnert. Freunde aus Gelsenkirchen
bekundeten in ihrem Schreiben Interesse an einer Fortführung der Kontakte.
Als Horst Alex Höhepunkte der 20jährigen Geschichte Revue passieren ließ, nannte er u.a. : die Bildungsreisen nach Königswinter und Bad Godesberg, nach Straßburg und Brüssel, nach Bocholt und Bad Oynhausen. Mit Hagen und Gelsenkirchen gab es wechselseitige Besuche und intensive politische Gespräche, die der Inneren Einheit Deutschland dienten, hob er hervor. Das sei ganz im Sinne Oskar Pahnkes, der dem Cottbuser Vorstand als Ehrenmitglied angehörte.
Auch für Werner Gäbler aus Lübben, der ein Grußwort sprach, bleibt die weitere Stärkung der “Einheit des Vaterlandes“ eine hervorragende Aufgabe. Mit der „Weltsprache der Musik“ gelte es, „zu mehr Verständnis und Humanität“ beizutragen. Er spielte damit auf die Darbietungen junger Musikschüler an, die die Versammelten zuvor mit Applaus quittiert hatten. Sogar der gemeinsame Gesang der „Europahymne“ gehörte zu ihrem Programm.
Ingo Hansen: Neue Mitstreiter gewinnen !
Nach der Fraktionsvorsitzenden von CDU,FDP und Frauenliste im Stadtparlament, Marion Hadzik, trat Ingo Hansen, seit 5. Februar amtierender Landesvorsitzender, ans Rednerpult. Er überbrachte Grüße der CDU-Landesvorsitzenden Prof. Wanka und dankte allen, die der Senioren-Union Cottbus, die nach Eberswalde die zweite in Ostdeutschland war, treu verbunden und mit ihr politisch aktiv sind.
Hansen sprach die Bitte aus, sich der Lebensqualität älterer Bürger auch künftig verpflichtet zu fühlen. Durch kontinuierliches Wirken – auch durch interessante Veranstaltungsangebote –sollte es gelingen, weitere Interessenten für unsere Vereinigung zu gewinnen. „Helfen wir gemeinsam, stagnierende Gruppen in unserer Umgebung zu aktivieren und neue zu gründen“, rief er den Versammelten zu. Er trete die Heimreise in der Gewissheit an, dass die Cottbuser Gruppe unter Armin-Dieter Ehrlichmanns Leitung ein wichtiger Bestandteil des Landesverbandes Brandenburg ist, der künftig noch stärker von sich Reden machen wird.
Als Mitarbeiter der Europäischen Senioren-Union dankte Ulrich Winz für das vielfältige bürgerschaftliche Engagement. Das hier praktizierte gute Miteinander der Generationen, wofür sich Präsident Dr. Worms bei jedem seiner Auftritte mit Leidenschaft einsetzt,
verspricht gute Ergebnisse bei der Stärkung der Demokratie, betonte er.
Die Veranstaltung klang aus mit dem Besuch der Ausstellung „MARKierungen / Künstler sehen Brandenburg“ im „Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus“.
MR Dr. Schaefer (Rathenow) wird 90!
Am 11. Januar vollendet Medizinalrat Dr. med. Heinz Schaefer sein 90. Lebensjahr.
Auf einem Empfang in Rathenow, wo der gebürtige Sachse seit Jahrzehnten mit seiner Gattin lebt, werden ihm Familie und Mitstreiter – darunter Landes-Ehrenvorsitzender Ulrich Winz - ihre Wünsche überbringen.
Dr. Schaefer hatte am 28. November 1993 in Rathenow die Senioren-Union (für den Kreis gleichen Namens) gegründet und anderthalb Jahrzehnte erfolgreich geleitet. Er gehörte dem Landesvorstand an , der ihn zu seinem Ehrenmitglied ernannte.
Kürzlich konnte das Ehepaar Schaefer seine Diamantene Hochzeit begehen.

Dr. Schaefer mit Gattin und Gratulanten am 85. Geburtstag (Jan.2005)
Ursula Bergemann (Potsdam) vollendet 80.Lebensjahr
80 Jahre alt wird die langjährige Schatzmeisterin der Senioren-Union Potsdam, Frau Ursula Bergemann, am 11. Januar. Sie ist nicht nur in ihrem eigentlichen Aufgabengebiet zuverlässig und umsichtig, sondern übernimmt immer wieder auch Verpflichtungen in anderen bereichen.
Karl Mörl (Straupitz) verstorben
Am 5. November verstarb der langjährige Schatzmeister des Landesverbandes der Senioren-Union Karl Mörl. Er wurde 88 Jahre alt. Eine große Trauergemeinde nahm am 13. November von ihrem Freund Abschied. Werner Gäbler (Lübben), langjähriger Kreisvorsitzender und sein Kollege im Landesvorstand, sagte in der Trauerfeier auf Karl Mörl bezogen:
„Das Leben einer jeden Gemeinde, einer jeden Partei und Organisation wird von solchen Persönlichkeiten geprägt, die aus der Zurückgezogenheit des privaten Bereiches heraustreten und durch den selbstlosen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit die Bürde und Last der Verantwortung übernehmen.“
Über 42 Jahre war Karl Mörl Bürgermeister seiner Gemeinde Straupitz, hat der die Entwicklung des Dorfes nicht nur erlebt, sondern aktiv und initiativreich mitgestaltet.
Karl Mörl gehörte 1990 zu den Gründern der Senioren-Union im Land und im Kreis Dahme-Spreewald. Er wohnte nach dem Tod seiner Ehefrau mehrere Jahre in Schollehne (Sachsen-Anhalt), ehe er in die Spreewald-Randgemeinde zurückkehrte. In Erinnerung bleibt er als eine außerordentlich bescheidene Persönlichkeit, um die seine Gemeinde, seine Partei und seine Senioren-Union trauern.

Karl Mörl (re) begrüßt seine Gäste zum 80. Geburtstag (2001)

Letzter Blumengruß für Karl Mörl
Treffen in Fredersdorf bei Seelow
LandesvorsitzenderAlard von Arnim und MOL-Kreisvorsitzender Horst Fröhlich begeben sich am 14. Januar nach Fredersdorf zur Wahl eines neuen Kreisvorstandes. Erwartet wird auch die CDU-Kreisvorsitzende Beate Blechinger. Es sollen auch die ersten Schritte zu einer Neubelebung der derzeit ruhenden Gruppe Seelow besprochen werden.
Jubiläum in Eberswalde
Am 24. Februar (15 Uhr, Goethestr. 23, Bethel-Kapelle) begeht die Senioren-Union Eberswalde ihr 20jähriges Bestehen. Gegründet worden war sie am 22. 2.1990 als erste im Land Brandenburg und in den „Neuen Bundesländern“. Wie Frau Münchow-Bluhm mitteilte, wird die festliche Veranstaltung auch zur Wahl eines neuen Vorstandes genutzt. Sie selbst kandidiert nicht mehr für den Vorsitz, hat aber einen Kandidaten „gefunden“.

2000: Die Gruppe Eberswalde begeht 10jähriges Bestehen
Neue Mitglieder in Falkensee
Wie ihr Vorsitzender Ingo Hansen mitteilt, wurden im Jahre 2009 für die Gruppe Falkensee acht neue Mitstreiter gewonnen. Sie gehören der Altersgruppe der Sechziger an, die über Internet und E-Mail verfügen, was den regelmäßigen Kontakt sehr erleichtert.
Am 30. Dezember nahmen Familienangehörige, Freunde, Nachbarn, Mitstreiter und Weggefährten Abschied von Herrn Oskar Pahnke. Er war am 23. Februar 1918 in Cottbus geboren worden und wohnte seit Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft bis zu seinem Tod nach kurzem Klinikaufenthalt am 22. Dezember 2009 mit seiner Frau Antje in Hagen (Westfalen).

Pahnke war Mitglied und später Ehrenmitglied des Bundesvorstandes der Senioren-Union; auch Landesvorstand Brandenburg und Kreisverband Cottbus ernannten ihn zu ihrem Ehrenmitglied. Er war viele Jahre Kreisvorsitzender in Hagen , Stellvertretender Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Partnerschaften“ der Senioren-Union NRW.
Anlässlich seines 90. Geburtstages 2008 hatte ihn der Landesvorstand Brandenburg
in seiner Gegenwart – es war der letzte Besuch – mit herzlichen Dankesworten und kleinen Geschenken aus allen Kreisverbänden geehrt.

Verdienste erwarb sich Oskar Pahnke durch viele Initiativen zur Gründung der Senioren-Union in den ostdeutschen Ländern und vor allem in Brandenburg, seiner Heimatregion.
Die erste Informations- und Kontaktreise unternahm er schon im November 1989 von Ost-Berlin aus, als die Weiterfahrt in die Lausitz ohne „Einreiserlaubnis“ noch ein Wagnis war.
Viele Partnerschaften zwischen Gruppen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen sind durch seine Bemühungen entstanden. Die Stärkung der Inneren Einheit im wiedervereinigten Deutschland, das Zusammenführen der älteren Generation(en) von Ost und West ,von Jung und Alt sowie der Brückenschlag über Oder und Neiße hinweg – das alles war ihm Herzensangelegenheit, wofür er sich zielstrebig und unermüdlich bis zuletzt erfolgreich einsetzte.

Oskar Pahnke gehörte – mit Dr. Bernhard Worms – zu den Ersten, die 2002 die damals von der Senioren-Union Brandenburg gestiftete „Ehrenurkunde für Verdienste um die Deutsche Einheit“ verliehen bekamen.
Auf der kirchlichen Trauerfeier in Hagen hielt Regierungspräsident Helmut Diegel, sein „politischer Ziehsohn“, eine Ansprache, in der er Pahnkes zielstrebiges politisches Wirken für die CDU und ihre Senioren, aber auch seine persönliche Zuwendung und Förderung von Anfang an würdigte.
Ulrich Winz ging aus den Erfahrungen 20jährigen Zusammenwirkens auf das vorbildliche Engagement im Sinne der Deutschen Einheit ein, was Oskar Pahnke für viele Brandenburger und Mitstreiter in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland zu einem Vorbild und Freund werden ließ.
Aus Brandenburg erwiesen ihm auch Margot Hermann (CDU Cottbus), Egon Wochatz (Spremberg) sowie Werner Gäbler und Georg Graf (Lübben und Schönwalde) die Letzte Ehre. Manch einer musste sich die Reise nach Hagen leider gesundheitsbedingt versagen.
Oskar Pahnke hinterlässt seine Frau Antje (87 Jahre) mit Tochter Antje und Familie sowie Schwiegertochter und Familie. Vor gut einem Jahr war Pahnkes einziger Sohn nach schwerer Krankheit seinem Vater voraus gegangen.
Pahnkes hatten sich am 1. März 1944 in Cottbus das Ja-Wort gegeben und die Stadt immer wieder besucht.

LVBB-5-2-2010
Berlin, 5. Februar. Der Landesverband Brandenburg der Senioren-Union wird seit 5. Februar vom bisherigen Stellvertretenden Vorsitzenden Ingo Hansen geführt. Nachdem kurz zuvor Alard von Arnim aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt vom Vorsitz erklärt hatte, sprach der Landesvorstand dem in Schönwalde-Glien, Kreis Havelland, beheimateten Hansen bei zwei Enthaltungen sein Vertrauen als kommissarischer Vorsitzender aus. Er wird die Funktion zunächst bis zur Landesdelegierten-versammlung am 25. September wahrnehmen und sich an diesem Tag dem Votum der Delegierten zu stellen.
Der Personalentscheidung war im Geschäftsführenden Vorstand eine Situationsanalyse vorausgegangen. Die in diesem Zusammenhang geäußerten Erwartungen an die Führung des Verbandes im Jahr seines 20jährigen Bestehens könne er unter den gegebenen Voraussetzungen nicht erfüllen, erklärte von Arnim. Er bleibe der Senioren-Union jedoch mit Rat und Tat verbunden.
Hansen hat als einer der bisherigen vier Stellvertreter von Arnims, aber auch als Kreisvorsitzender Havelland und an der Spitze der mitgliederstärksten Gruppe in Falkensee Leitungserfahrungen gesammelt, die er nun „mit Elan und ganzer Kraft“ in den Dienst des
Landesverbandes stellen wolle. Er vertraue dabei auf das Zusammenwirken mit den Stellvertretern Marina Kuschminder, Helmut Schmidt und Manfred Wuschech sowie dem Geschäftsführer Prof. Dr. Klockow und anderen Mandatsträgern, erklärte er. Es ginge um ein „verbessertes Escheinungsbild“, das die Attraktivität der Senioren-Union erhöht und sie – auch gegenüber der CDU - „in die richtige Position bringt“. Hansen dankte dem Vorstands-Ehrenmitglied Siegfried Grimm, der ihn „das politische Handwerk“ gelehrt und in die Aufgaben der Senioren-Union eingewiesen habe.
Nach der Personalentscheidung und einem Ehrenden Gedenken für die jüngst verstorbenen Ehrenvorstandsmitglieder Oskar Pahnke und Karl Mörl wandte sich der Landesvorstand aktuellen politischen Fragen zu.
Verantwortung gemeinsam wahrnehmen
So stellten mehrere Delegierte des Landesparteitages fest, dass dessen Verlauf erneut erhebliche Defizite im Verhältnis CDU Brandenburg /Senioren- Union offenbart hat. Den beiden Kandidaten der Senioren-Union, Marina Kuschminder und Ingo Hansen, war es trotz unbestritten guter Vorstellungsreden in Potsdam nicht gelungen, die erforderlichen Stimmen für den Landesvorstand der Partei zu gewinnen. Nach Meinung eines Delegierten habe es sogar den Anschein gehabt, dass von vornherein fest stand, wer gewählt wird. Solchen enttäuschenden Erfahrungen müsse man – so Helmut Schmidt - mit gemeinsam wahrgenommener Verantwortung für die Folgen des demografischen Wandels in jedem Kreis begegnen.
Seniorenbeiräte stärken
Der Landesvorstand nahm einen Bericht über die Tätigkeit des „Seniorenrates Land Brandenburg“ („SRB“) entgegen, in die Georg Graf seit Jahren in unserem Auftrag - zeitweilig als Vorstandsmitglied - eingebunden ist. Die landesweite „Seniorenwoche“ werde im Juni nun schon zum 17. Mal stattfinden, hob Graf hervor. Die in der Diskussion gestellte Frage, ob sich für uns die Mitwirkung in den örtlichen oder kreislichen Seniorenbeiräten überhaupt „lohne“, beantwortete Rüdiger Bayer (Spremberg) mit dem Argument: „Wir können den linken Kräften nicht das Feld überlassen, und außerdem kommen wir auf diese Weise mit vielen älteren Bürgern ins Gespräch.“ Einer Information aus Strausberg zufolge wurden dort erst 2009 zwei unserer Mitglieder – Horst Fröhlich und Manfred Leitner - in den Stadtbeirat berufen.
Ingo Hansen dankte allen, die sich für uns in diesen Gremien der gesellschaftlichen Mitbestimmung engagieren, und regte an, dabei mit den Repräsentanten der Kirchen (Diakonie und Caritas) zu kooperieren.
Neustart vorbereiten
Nach einer Information über die Selbst-Auflösung der Gruppe Seelow – jahrelang von Hildegard Korgel vorbildlich geleitet – teilte Ingo Hansen mit, dass er Mitte März vor Ort Möglichkeiten für einen Neustart prüfen werde. Dankbar angenommen wurde das durch Frau von Köller-Pernice überbrachte Angebot von Dr. Bernhard Worms, Ende Mai als Vortragender einer Großveranstaltung in den Raum Seelow zu kommen.
Chancen für die Stabilisierung der Senioren-Union in Forst und Guben (beides im Landkreis Spree-Neiße) ergeben sich nach Auffassung von Rüdiger Bayer durch Kontakte zur CDU-Kreisgeschäftsführerin Hanisch und der früheren Landtagsabgeordneten Monika Schulz.
In diesem Zusammenhang wurde eine Mitteilung von Dieter Helm begrüßt: Der wiedergegründete Kreisverband Ostprignitz-Ruppin erfreut sich regen Mitgliederzuwachses.
Ähnliches trifft auch für die Gruppe in Falkensee zu. Politische Stammtische, gemeinsame Radpartien und Informationsveranstaltungen zeitigen Erfolge. Prof. Klockow erhofft von einer in Potsdam gestarteten Werbekampagne ähnliche Ergebnisse. „Mitgliederwerbung“ – so der Landesgeschäftsführer – „bleibt der Schwerpunkt unserer Tätigkeit im Jahre 2010“.
Landesdelegiertenversammlung im Visier
Einen weiteren Höhepunkt stellt freilich die Landesdelegiertenversammlung dar. Sie wird der Neuwahl des Vorstandes dienen und dem 20. Jahrestag der Senioren-Union Brandenburg
gewidmet sein. Mit der Bestätigung von Termin und Konferenzstätte stellte der Landesvorstand dafür die ersten Weichen: 25. September, Friedenssaal des ehem. Militär-Waisenhauses Potsdam. In eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung wurden Frau von Köller-Pernice sowie die Herren Grimm, Hager, Helm und Prof. Klockow berufen.
„Partnerschaften“ bleiben aktuell
Dass die von Oskar Pahnke (Hagen) seit 1989/90 verfolgte Idee der innerdeutschen „Partnerschaften“ im Interesse der Inneren Einheit nach wie vor lebendig ist, bewies dem Vorstand eine aktuelle Übersicht. Immerhin findet zwischen acht (von einst etwa 25) Orts- und/oder Kreisverbänden ein reger Meinungs- und Informationsaustausch statt. Ingo Hansen und Partnerschaftsbeauftragter Lothar Kühnel sprachen sich dafür aus, dass die Beziehungen wo irgend möglich fortgeführt bzw. wiederbelebt und neue begründet werden. Dafür bieten sich Gründungsjubiläen, Stadtfeste und andere gesellschaftliche Höhepunkt bestens an. „Zu unserer Delegiertenversammlung werden uns auch Repräsentanten des Landesverbandes NordrheinWestfalen willkommen sein“, erklärte Hansen abschließend.
Ulrich Winz
1. Wir gehen einkaufen, zusammen oder auch im Auftrag
2. Wir gehen mit zum Arzt
3. Wir gehen mit zum Amt
4. Wir helfen bei Fragen zur Rente, Beihilfe ,Sozialamtsforderungen
5. Wir helfen bei Anträgen
6. Wir beraten bei Renovierungen
7. Wir beraten bei Gartengestaltung
8. Wir haben Vorlese-Tanten und Onkel
9. Wir Informieren über Tagesaktualitäten
10. Wir haben eine Fahrdienstgemeinschaft
11. Wir machen das kostenlos und unentgeltlich für die Mitglieder der Falkenseer Senioren Union.