Auf Einladung des CDU-Kreisverbandes Cottbus weilten Anfang Oktober
Freunde aus unserem Partnerkreisverband Hagen in Cottbus. Auch einige Mitglieder
der Senioren-Union waren dabei. In einem gemeinsamen Gottesdienst in der
Schlosskirche mit Pfarrer Polster sprachen Teilnehmer dreier Generationen über ihre Empfindung
anläßlich der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes. Dazu gehörte auch der stellvertretende
Landesvorsitzendder Senioren-Union Brandenburg, Manfred Wuschech.
Anschließend fanden wir uns in derGaststätte "Mosquito" in fröhlicher Runde zusammen;
darunter auch weitere Mitglieder der Cottbuser Senioren-Union.
Inhalte der Gespräche waren u. a. die erfreuliche Entwicklung der Stadt, das Engagement privater
Investoren ebenso wie die Schönheit unseres Theaters oder Erinnerungen an die Zeit
vor dem Mauerbau, die Zeit, während die Mauer stand, und als sie fiel.

Am Sonntagmorgen fuhren wir mit unseren Gästen nach Berlin. Neben dem stellvertretende Kreis- und
Fraktionsvorsitzenden der CDU Hagen - Christian Kurrat - und dem Ehepaar Lemme waren
noch Georg Kuthe, Frau Pickwardt, Frau Möllermann und Herr Stadermann dabei .
Die stellv. Vorsitzende der CDU Cottbus - Margot Hermann - und der Vorsitzende der
Cottbuser Senioren-Union begleiteten die Gäste.
Der Geschäftsführer der CDU Cottbus - André Roßeck - fungierte dabei als versierter Reiseführer.
Stätten der Erinnerung an die deutsche Teilung und der Veränderung
gehörten selbstverständlich in den Mittelpunkt der Betrachtung. So führte uns der Weg natürlich in
die Normannenstraße, den ehemaligen Sitz der Staatssicherheit. Anschließend
betrachteten wir die East-Side-Galery und besuchten am Nachmittag die
Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße.

Zwischenzeitlich machten wir einen Abstecher nach Potsdam an die Glienicker Brücke, ein Wahrzeichen
der deutschen Teilung über 40 Jahre. Dort feierte die CDU Potsdam den Jahrestag der die
Wiedervereinigung, darunter auch das Mitglied des deutschen Bundestages,
die parlamentarische Staatssekretärin Frau Katharina Reiche und
unsere CDU-Landesvorsitzende Frau Doktor Saskia Ludwig.
Für mich persönlich war es ein besonderes Erlebnis. Vor 20 Jahren war ich am späten Abend mit dem
Beauftragten der "Allianz für Deutschland", meinem Freund Josef Lipke
(damals Kreisgeschäftsführer der CDU in Herne)
das erste Mal über die für uns viele Jahre gesperrte Brücke gegangen. Meine Empfindungen damals und
heute kann ich nicht in Worte fassen. Es waren jedenfalls Freudentränen, die da flossen.
Den Abend verbrachten wir am Brandenburger Tor in Berlin mit einer Vielzahl von Menschen, die diesen
Tag fröhlich feierten.

In Cottbus angekommen ließen wir das Erlebte gemeinsam Revue passieren und erinnerten an unseren treuen Freund Oskar Pahnke. Ihm ist es zu danken, dass Hagener und Cottbuser Freunde wurden. Gemeinsam, das versprachen wir uns an diesem Abend, werden wir im Sinne "OPa´s" die Verbindung halten und ausbauen.
A.-D. Ehrlichmann