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PM des KV Märkisch-Oderland (01.11.2011)
Das Land der Hochbetagten - Wir haben kaum noch Teit, uns darauf vorzubereiten

Befürchtet haben wir es schon eine ganze Weile. Nun aber brachte es eine Studie der Bertelsmannstiftung zur demografischen Entwicklung in Deutschland ans Licht der Öffentlichkeit. Brandenburg ist im Wettlauf der deutschen Bundesländer um den Titel „Land der Hochbetagten“ unangefochtener Spitzenreiter. In keinem anderen Bundesland steigt der Anteil der hoch betagten Menschen so stark wie bei uns. Bis zum Jahre 2030 wird sich die Anzahl der 80jährigen Brandenburger verdoppeln und 9,3 % (!) der Gesamtbevölkerung ausmachen.
Diese Feststellung ist für die gesamte Gesellschaft bedeutsam, für die Älterwerdenden ist sie besorgniserregend und alarmierend. Denn für den bedrohlich wachsenden Teil von älteren Menschen muss mit einem erheblich wachsenden Pflegebedarf gerechnet werden. Hinzu kommt, dass die Entwicklung der Infrastruktur, so die Bereitstellung von Pflegeeinrichtungen und die Angebote für betreutes Wohnen mit dem sich verdoppelndem Bedarf nicht Schritt zu halten vermögen.
Sieht man einmal von der Entwicklung der Pflegebedürftigen ab, so wird es zudem immer mehr ältere Menschen geben, die Anspruch auf Sozialleistungen, wie etwa auf die Grundsicherung anmelden müssen. Derzeit ist mit Sicherheit zu erkennen, dass die Kommunen diese Forderungen nicht alleine werden erfüllen können. Das Problem bedarf langfristig einer Losung auf Landes-, wenn nicht gar auf Bundesebene.

Die brandenburgische Landesregierung geht von einem Anstieg der Pflegebedürftigen bis 2030 um rund 40 000 auf insgesamt 130 000 Personen aus. „Angesichts dieser Prognose ist die Fachkräftesicherung in der Pflege eine überaus wichtige Aufgabe“, erklärte kürzlich Regierungssprecher Thomas Braune. Die werde man aber nur lösen können, wenn man den Pflegeberuf für junge Leute attraktiver mache, mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen bieten könne.

„Diese Erkenntnis der Landesregierung ist für uns Senioren und unsere Familien fürs Erste einmal beruhigend“, meinte der Kreisvorsitzende der Seniorenunion Märkisch- Oderland, Horst Fröhlich. „Mit Blick auf die Alterslawine brauchen wir jetzt aber vor allem Taten. Was unternimmt die Landesregierung, um flächendeckend die Berufe in der Altenpflege attraktiver zu machen? Welche Anreize sollen geschaffen werden, damit sich junge Leute diesem wichtigen, lebensnotwendigen Bereich der Dienstleistungswirtschaft zuwenden?
Wir könnten uns nicht wenige Probleme vorstellen, um derentwillen es sich für Rentnerinnen und Rentner lohnt, die Stimme zu erheben. Es geht“, wie Fröhlich sagte, „weniger um Geld, als um Garantien dafür, mit Anstand alt zu werden in unserem Land!“


Manfred Leitner
Sprecher des Kreisvorstandes der SU Märkisch- Oderland


Befürchtet haben wir es schon eine ganze Weile. Nun aber brachte es eine Studie der Bertelsmannstiftung zur demografischen Entwicklung in Deutschland ans Licht der Öffentlichkeit. Brandenburg ist im Wettlauf der deutschen Bundesländer um den Titel „Land der Hochbetagten“ unangefochtener Spitzenreiter. In keinem anderen Bundesland steigt der Anteil der hoch betagten Menschen so stark wie bei uns. Bis zum Jahre 2030 wird sich die Anzahl der 80jährigen Brandenburger verdoppeln und 9,3 % (!) der Gesamtbevölkerung ausmachen.
Diese Feststellung ist für die gesamte Gesellschaft bedeutsam, für die Älterwerdenden ist sie besorgniserregend und alarmierend. Denn für den bedrohlich wachsenden Teil von älteren Menschen muss mit einem erheblich wachsenden Pflegebedarf gerechnet werden. Hinzu kommt, dass die Entwicklung der Infrastruktur, so die Bereitstellung von Pflegeeinrichtungen und die Angebote für betreutes Wohnen mit dem sich verdoppelndem Bedarf nicht Schritt zu halten vermögen.
Sieht man einmal von der Entwicklung der Pflegebedürftigen ab, so wird es zudem immer mehr ältere Menschen geben, die Anspruch auf Sozialleistungen, wie etwa auf die Grundsicherung anmelden müssen. Derzeit ist mit Sicherheit zu erkennen, dass die Kommunen diese Forderungen nicht alleine werden erfüllen können. Das Problem bedarf langfristig einer Losung auf Landes-, wenn nicht gar auf Bundesebene.

Die brandenburgische Landesregierung geht von einem Anstieg der Pflegebedürftigen bis 2030 um rund 40 000 auf insgesamt 130 000 Personen aus. „Angesichts dieser Prognose ist die Fachkräftesicherung in der Pflege eine überaus wichtige Aufgabe“, erklärte kürzlich Regierungssprecher Thomas Braune. Die werde man aber nur lösen können, wenn man den Pflegeberuf für junge Leute attraktiver mache, mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen bieten könne.

„Diese Erkenntnis der Landesregierung ist für uns Senioren und unsere Familien fürs Erste einmal beruhigend“, meinte der Kreisvorsitzende der Seniorenunion Märkisch- Oderland, Horst Fröhlich. „Mit Blick auf die Alterslawine brauchen wir jetzt aber vor allem Taten. Was unternimmt die Landesregierung, um flächendeckend die Berufe in der Altenpflege attraktiver zu machen? Welche Anreize sollen geschaffen werden, damit sich junge Leute diesem wichtigen, lebensnotwendigen Bereich der Dienstleistungswirtschaft zuwenden?
Wir könnten uns nicht wenige Probleme vorstellen, um derentwillen es sich für Rentnerinnen und Rentner lohnt, die Stimme zu erheben. Es geht“, wie Fröhlich sagte, „weniger um Geld, als um Garantien dafür, mit Anstand alt zu werden in unserem Land!“
Manfred Leitner
Sprecher des Kreisvorstandes der SU Märkisch- Oderland


Senioren-Union fordert Analyse über CDU-Wählerschwund bei Älteren

SU-Vorsitzender Wulff: "Union darf Ü 60 Stammwähler nicht vernachlässigen"

Berlin. In der innerparteilichen Diskussion über Konsequenzen der CDU aus den jüngsten Landtagswahl-Niederlagen hat die Senioren-Union eine Analyse des Wählerschwundes in der älteren Generation gefordert. Der Vorsitzende der mit 57000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung, CDU-Bundesvorstandsmitglied Prof. Otto Wulff, erklärte heute in Berlin:
"Sowohl bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wie auch zuletzt in Bremen erzielte die CDU die höchste Zustimmung bei den über 60-jährigen – in Bremen waren es allerdings nur noch 28 Prozent. Auch in dieser wichtigen Zielgruppe hat die CDU also an Zustimmung verloren – allein in Bremen acht Prozentpunkte. Zugleich signalisieren alle Daten aus den zurückliegenden Landtagswahlen, dass der Anteil der Nichtwähler auch in dieser Altersgruppe deutlich ansteigt. Dies ist umso alarmierender, als die Älteren bisher stets die höchste Wahlbeteiligung aufzuweisen hatten."

Das CDU-Bundesvorstandsmitglied weiter:

"Angesichts der demografischen Entwicklung darf die Partei über diese Alarmzeichen nicht zur Tagesordnung übergehen. So wichtig es ist, dass die CDU die so genannten großstädtischen Milieus nicht aus den Augen verliert: Mit der alternden Bevölkerung werden auch die Wähler insgesamt nicht jünger. Schon jetzt ist jeder Dritte Wahlberechtigte 60 Jahre und älter. Den Gründen für die zunehmende Abkehr älterer Wähler von der Union oder ihre Flucht in die Wahlenthaltung muss die Parteiführung mit einer fundierten Analyse auf den Grund gehen und daraus Konsequenzen für die praktische Politik ziehen. Die Union darf als Volkspartei die Ü 60-Stammwähler nicht vernachlässigen."

Berlin, 27.05.2011

Pressemitteilung Nr. 10/2011


Senioren-Union-Chef Prof. Otto Wulff nennt Zunahme von Eigentumsdelikten
"besorgniserregend"

Der leichte Rückgang der Zahl der Straftaten in Deutschland auf knapp unter sechs Millionen im Jahr 2010 ist nach Ansicht der Senioren-Union "kein Grund zur Entwarnung." Der Vorsitzende der zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung (57000 Mitglieder), Otto Wulff (CDU), nannte vor allem die Zunahme der Eigentumsdelikte um 6,6 Prozent "besorgniserregend".

Zur heute von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) in Berlin veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik 2010 erklärte Wulff:

"Es ist erschreckend: Laut Umfragen fühlt sich jeder dritte Bürger nach Einbruch der Dunkelheit auf Deutschlands Straßen nicht mehr sicher. Der leichte Rückgang der Kriminalität insgesamt ist überhaupt kein Grund zur Entwarnung - zumal die Zahl der Eigentumsdelikte in einem besorgniserregenden Maße zugenommen hat. Immer häufiger werden Rentner die Opfer von Einbrechern, Dieben oder Handtaschenräubern, weil sie sich am Wenigsten zur Wehr setzen können. Ältere Menschen trauen sich abends kaum noch auf die Straße oder in öffentliche Verkehrsmittel."

Der CDU-Politiker forderte deshalb mehr sichtbare Polizei-Präsenz vor allem in den Großstädten:

"An der Sicherheit darf nicht gespart werden. Es ist richtig, dass Deutschlands Freiheit auch am Hindukusch verteidigt wird. Vor allem aber muss die Freiheit unserer Bürgerinnen und Bürger angesichts der nach wie vor alarmierend hohen Kriminalität in unseren Städten verteidigt werden. Ein Land, in dem sich ältere Menschen abends nicht mehr vor die Haustür trauen, ist nicht frei. Es fehlen Fußstreifen, es fehlt der "gute alte Schupo" an der Ecke, der allein schon durch seine Präsenz Ganoven abschreckt."

Berlin, 20.05.2011

Pressemitteilung Nr. 9/2011


Bundesvorsitzender Otto Wulff ruft zu Meldungen zum Bundesfreiwilligendienst auf

Auch ältere Menschen sind als Helfer willkommen.
Berlin. Ohne eine ausreichende Zahl von Meldungen zum so genannten Bundesfreiwilligendienst droht zur Jahresmitte ein "Pflegenotstand in Deutschland". Vor dieser Gefahr hat der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff, gewarnt. Der Chef der zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung (57000 Mitglieder) hat deshalb vor allem an junge Frauen und Männer appelliert, sich rechtzeitig zum Bundesfreiwilligendienst zu melden. Wulff wies darauf hin, dass auch Rentnerinnen und Rentner als Helfer willkommen sind.

Wulff erklärte heute in Berlin:

"Wir brauchen bis zum 1. Juli rund 35000 Freiwillige. Ohne eine ausreichende Zahl von Meldungen droht nach dem Wegfall des Zivildienstes ein Pflegenotstand in Deutschland. Nach mir vorliegenden Informationen aus sozialen Organisationen und Einrichtungen gibt es bisher bundesweit nur wenige hundert Interessenten. Das ist, auch wenn die offizielle Meldefrist noch nicht angelaufen ist, ein Alarmzeichen für die Politik!"

Das CDU-Bundesvorstandsmitglied weiter:

"Ich appelliere vor allem an junge Frauen und Männer, sich rechtzeitig zum Bundesfreiwilligendienst – in der Regel für ein Jahr - zu melden. Jedem Freiwilligen stehen inklusive Verpflegung und Kleidungsgeld monatlich etwa 550 Euro zur Verfügung. Außerdem werden alle Freiwilligen gesetzlich sozialversichert. Von diesen materiellen Vorteilen abgesehen, ist der Bundesfreiwilligendienst für junge Menschen ein ganz konkreter Beitrag zum Generationen-Pakt. Da sich Frauen und Männer jeden Alters engagieren können, sind auch rüstige Rentnerinnen und Rentner willkommen. Angesichts des dramatischen demografischen Wandels müssen wir uns alle darüber klar werden, dass wir neben Geld eine zweite Währung brauchen: Zeit für unsere Mitmenschen!"
 

Berlin, 21.03.2011

Pressemitteilung Nr. 5/2011

 


Chef der Senioren-Union fordert wegen Fachkräftemangel Weiterbeschäftigung älterer Arbeitnehmer: „Wir müssen Abschied nehmen vom Jugendkult vergangener Jahre.“

Prof. Otto Wulff gegen mehr Zuwanderung: „Wir brauchen keine ‚neue Willkommenskultur’.“

Das CDU-Bundesvorstandsmitglied sagt: „Die Generation ‚Ü 60’ ist ein deutscher Edelstein, der an manchen Kanten etwas nachgeschliffen werden muss." Angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels in Deutschland hat der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff, an die Wirtschaft appelliert, erfahrene ältere Arbeitnehmer länger als bisher in den Betrieben zu halten. „Wir müssen Abschied nehmen vom Jugendkult vergangener Jahre“, schreibt Wulff in einem Beitrag für das Mitglieder-Magazin „Souverän“ (März-Ausgabe) der zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung (57.000 Mitglieder). Zugleich sprach sich das Mitglied des CDU-Bundesvorstandes gegen mehr Zuwanderung aus: „Wir brauchen keine ‚neue Willkommenskultur’. Wir brauchen eine neue Unternehmens-Kultur, eine neue altersgerechte Personalpolitik.“

Wulff wies auf Prognosen der Bundesanstalt für Arbeit hin, wonach Experten in den kommenden Jahren aufgrund der demografischen Entwicklung einen Rückgang an Facharbeitskräften um 6,5 Millionen auf rund 38 Millionen erwarten würden. Schon heute fehlten allein im Maschinen- und Fahrzeugbau 22.000 Ingenieure. Der CDU-Politiker kritisierte: Wer dem absehbaren Mangel an qualifizierten Arbeitskräften durch mehr Zuwanderung begegnen wolle, schade der wirtschaftlichen Entwicklung in Ländern der Dritten Welt und in den Schwellenländern. Die Wortschöpfung von einer angeblich notwendigen ‚neuen Willkommenskultur’ erinnere ihn „fatal an Politik nach Kolonialherrenart“. Wulff schreibt in „Souverän“ wörtlich: „Wenn Dritt- und Schwellenländer eines ihrer wichtigsten Standbeine, die nachwachsende Intelligenz, verlieren, so werden sie behandelt wie frühere Kolonialländer, denen schamlos Rohstoffe und andere Güter genommen wurden.“

Der Vorsitzende der Senioren-Union rief die deutschen Unternehmer dazu auf, stattdessen weiter auf die langjährige Erfahrung älterer Arbeitnehmer zu setzen und diese nach Möglichkeit über das Rentenalter hinaus weiterzubeschäftigen: „Wir sollten die im Erwerbsleben halten, die auch noch mit 65 oder 67 Jahren arbeiten können und wollen. Die Generation ‚Ü 60’ ist ein deutscher Edelstein, der vielleicht an manchen Kanten etwas nachgeschliffen werden muss, um den uns aber viele im Ausland beneiden.“

Wulff forderte „gezielte Nachschulungsprogramme“ für Fachkräfte, die wegen der Lage auf dem Arbeitsmarkt jahrelang hätten zwangspausieren müssen. An die Arbeitgeber appellierte der CDU-Politiker, neue Teilzeit-Modelle zu entwickeln, die „Rücksicht nehmen auf die mitunter nur noch eingeschränkte physische Belastbarkeit älterer Arbeitnehmer“. Der CDU-Politiker betonte: „Wir brauchen ganz konkrete Investitionen in den Arbeitsplatz, wie beispielsweise: spezielle Stühle für Rückenleidende, Hebehilfen für Gehbehinderte, ein Gesundheitsmanagement in größeren Unternehmen.“ Umgekehrt verlangte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union älteren Arbeitnehmern Flexibilität ab und sich den neuen Strukturen anzupassen.

Prof. Wulff zitiert in seinem Beitrag für „Souverän“ einen Personalchef, der ihm gesagt habe: „Die Jüngeren laufen schneller, aber die Älteren kennen die Abkürzungen“. Das CDU-Bundesvorstandsmitglied fragt: „Kann man der Generation ‚Ü 60’ mit ihrem Fundus an Erfahrung ein größeres Kompliment machen?"

Berlin, 09.03.2011

Pressemitteilung Nr. 4/2011


Das ist Damagogie, Herr Özdemir!

Potsdam – „Wenn bei uns Politiker den Mund zu voll nehmen, dann empfiehlt einem oft die Weisheit des Alters, darüber hinwegzusehen. Wenn sie sich allerdings an der Identität des Volkes vergreifen dann muss man ihnen ein unmissverständliches Stoppzeichen setzen. Jetzt reicht´s, Herr Özdemir!“ Mit diesen Worten reagierte der Landesvorsitzende der Seniorenunion Brandenburg, Ingo Hansen, auf eine Äußerung des Bundeschefs der Grünen, der sich in einem Interview zu der Behauptung verstiegen hatte, es gäbe gar keine christlich- abendländische Kultur, in die sich der Islam integrieren könne.

„Das ist eine ungeheuerliche Entgleisung!“ Wie Hansen weiter ausführte, „entblößt dieser Mann seine wahren Ansichten. Der will gar keine multikulturelle, sondern der strebt im innersten nach einer monokulturellen Gesellschaft zu Gunsten des Islam. Das schlägt den in Deutschland geltenden Grundsätzen von Toleranz und gegenseitiger Achtung, insbesondere der Ethik der christlichen Demokraten ins Gesicht. Das können und wollen wir auch als Seniorenunion in Brandenburg so nicht unwidersprochen hinnehmen.“

Nichts gegen die Partei Bündnis 90/ Die Grünen, nichts gegen ihre Verdienste um die Erhaltung der Umwelt, um die Rettung der Schöpfung. „Wenn aber ihr Vorsitzender quasi zur Ehrenrettung der fundamentalistischen Auslegungen des Islam den Christen den völlig haltlosen Vorwurf des Fundamentalismus macht, dann müssen sich die Grünen sagen lassen, dass ein politischer Demagoge an ihrer Spitze steht“, sagte Hansen abschließend.


Manfred Leitner
Pressesprecher
Potsdam, 02. März 2011


Grünen-Chef Cem Özdemir: "Christlich-abendländische Kultur" existiert nicht

Auf dem Internetforum "MEDRUM-Christliches Informationsforum" erschien am 04.12.2010 der folgende Artikel:

"Christlich-abendländische Kultur" existiert nicht
Bildungslücke oder subtile anti-christliche Propaganda eines grünen Parteifundis?

(MEDRUM) Der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, vertritt die Auffassung, es existiere keine christlich-abendländische Kultur. Dies geht aus einem Antwortschreiben auf eine Bürgeranfrage hervor.

In einem Schreiben an Cem Özdemir, Parteichef und ehemals Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und Europaparlament, stellte ein Bürger Ende November 2010 die besorgte Frage, ob der Islam in die christlich-abendländische Kultur integrierbar sei. Özdemir ließ dieses Schreiben mit der Feststellung beantworten:

"Ich denke, dass die Christlich-abendländische Kultur als solche nicht existiert. Vielmehr wird sie konstruiert, um andere Gruppen von ihr auszuschließen."

Weiter lässt Özdemir im Schreiben darauf hinweisen, dass die "Religion des Islam" mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Eine fundamentalistische Auslegung und das Aufrufen zu Gewalt sei hingegen ebenso wenig damit vereinbar wie "christlicher Fundamentalismus". Was Özdemir unter christlichem Fundamentalismus versteht, wo es in Deutschland christliche Fundamentalisten gibt, die zur Gewalt aufrufen, und welche Vorstellungen eines christlichen Fundamentalismus vermeintlich nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind, ließ Özdemir - ein schwäbisches Schlaule (immerhin Fachhochschulabsolvent für Sozialpädagogik) - vielleicht bewusst im Unklaren.

Die Auffassung des Chefs der Grünen steht in eklatantem Widerspruch zum Konsens all der Parteien (CDU, FDP und SPD), die das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom Nationalsozialismus verfasst haben, seither für die Grundwerte der bundesdeutschen Verfassung eintreten und sich zu den christlich-abendländischen Wurzeln dieses Landes bekennen. Nicht zuletzt hatte Bundespräsident Christian Wulff bei seiner Rede am Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr die christlichen Wurzeln des deutschen Staates und der deutschen Gesellschaft hervorgehoben.

Was von dem versteckten Angriff des in Baden-Württemberg geborenen Politikers mit türkischen Wurzeln auf das Christentum zu halten ist, christlicher Fundamentalismus sei mit dem Grundgesetz unvereinbar, wird beispielsweise aus einer Stellungnahme des Professors für Theologie und Spezialisten für Fragen der Christenverfolgung, Thomas Schirrmacher deutlich: "Der Vorwurf des Fundamentalismus ist völlig inakzeptabel. Denn mit diesem Begriff soll unterschwellig auch Gewaltsamkeit suggeriert werden. Doch Christen lehnen Gewalt entschieden ab", so Schirrmacher im Gespräch mit MEDRUM.

Die Auffassungen des Parteivorsitzenden der Grünen, 1997 vom SFB-Radio zum "Multikulti-Mann des Jahres" gekürt, über die christliche Kultur und ihre Werte stellt eine bizarre Verfremdung deutscher Geschichte und Gegenwart dar, die ihre Ursache ebenso gut in erschreckenden Bildungslücken wie in einer anti-christlichen inneren Haltung haben könnte. Dessen ungeachtet werfen Özdemirs Thesen für vermutlich viele kritische Beobachter ein zweifelhaftes Licht auf die diffuse Rolle seiner Parteigenossin und Bundespolitikerin der Grünen, Katrin Göring-Eckhardt. Sie ließ sich zur Präses der Synode der EKD wählen und steht damit an der Spitze des Kirchenparlamentes einer christlichen Kirche, deren prägende Kraft und historische Bedeutung für die Verfassung und Werteordnung des deutschen Staates von ihrer eigenen Parteispitze in Abrede gestellt wird. Für die beiden grünen Spitzenpolitiker Özdemir und Göring-Eckardt mag dies kein Problem darstellen, ist vielleicht sogar so gewollt oder wird bewusst von ihnen in Kauf genommen. Welche Bedeutung dies für die Christen der EKD und die Entwicklung der evangelischen Kirche hat, ist allerdings eine ganz andere Frage. Es scheint nicht völlig grundlos zu sein, wenn Göring-Eckardt von manchen kritisch eingestellten Protestanten als "Trojanisches Pferd" bezeichnet wird, das die Grünen der EKD vor die Kirchentüre gestellt hatten. Wer den jüngsten Beschluss der EKD-Synode über ein neues Pfarrdienstgesetz analysiert, kann zumindest feststellen, dass der Familienbegriff der EKD-Oberen eine kräftig grüne Farbe angenommen hat. Im Gegensatz zur Existenz christlich-abendländischer Kultur, wird ein derartiger Farbwechsel der EKD von Özdemir noch nicht bestritten.


Pressemitteilung der SU Cottbus vom 14.02.2011

"Zur Pressemitteilung von Herr Leonhard Kuckart, Vorsitzender der Senioren Union Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Bundesvorsitzender der Senioren Union Deutschlands, „Senioren-Union kritisiert generelle Zulassung von Kitas in Wohngebieten als verfassungswidrig, dazu die folgende Stellungnahme:


Wir sind für das Miteinander der Generationen,
Der Landesvorsitzende der Senioren Union Brandenburg und stellvertr. Bundesvorsitzende Ingo Hansen hat den von Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgelegten Gesetzentwurf begrüßt, nach dem Kitas und Spielplätze in Wohngebieten zugelassen werden sollen. "Kinder sind unsere Zukunft - sie sollen mit all ihren Bedürfnissen in der Mitte der Gesellschaft aufwachsen“, betonte Ingo Hansen "Es ist bisher gängige Praxis, Kitas, Spielplätze und auch Schulen in Wohngebieten zu errichten, was nur in den seltensten Fällen zu Problemen oder Klagen geführt hat. Der Lärm spielender Kinder ist keine schädliche Umwelteinwirkung, sondern ein Weckruf für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn wir sind eine Union der Generationen.“ Einen Konflikt mit der älteren Generation, die sich durch Kinderlärm belästigt fühlen könnte, sieht Hansen für Brandenburg nicht: "Gerade Seniorinnen und Senioren sind meist sehr kinder-freundlich und haben sicherlich am wenigsten dagegen einzuwenden, wenn die bestehende Praxis mit einem Gesetz untermauert und damit Rechtssicherheit geschaffen wird," so Hansen. Das schließe natürlich nicht aus, dass eine einvernehmliche Lösung angestrebt werden sollte, falls es in einem Einzelfall Probleme gebe. Hier appellierte Hansen an die gegenseitige Rücksichtnahme aller Beteiligten vor Ort - der Anwohner, Gemeinden, Träger, Einrichtungen und Erziehungspersonen - damit Konflikte bereits im Vorfeld vermieden werden können.
„Die Äußerungen von Herrn Kuckart spiegeln keinesfalls die Meinung unserer Senioren in Brandenburg wieder. Im Gegenteil: Fröhlicher Kinderlärm gehört zum Lebensalltag. Es wäre schlimm, wollten wir unsere älteren Mitbürger des Ruhebedürfnisses wegen in „Altenghettos“ verbannen. Ein geschlossenes Fenster, das bekannte „Ohropax“ und die Einhaltung der Mittagsruhe können Wunder wirken und helfen, wenn es ein wenig zu laut wird.“ "Brandenburg ist ein kinderfreundliches Bundesland, wozu die CDU in den letzten Jahren wesentlich beigetragen hat. Ich stehe daher hinter der Gesetzesinitiative des Bundesumweltministers", sagte Hansen abschließend."
Der Vorsitzende der Senioren Union der CDU Cottbus weiter:
"Unser Mitglied des Vorstandes -Dieter Mehrtens- hat persönlich einen Brief an die CDU in NRW und den Bundesvorstand gesandt. Ich für meinen Teil finde das Vorgehen von Herrn Kuckart schädlich für das Ansehen der SU. Gerade im Hinblick auf das Zusammengehen von Jung und Alt in der Partei, zwischen JU und SU, zeugen die Aussagen von Herrn Kuckart von einer Stagnation seines Denkens bei der Entwicklung unserer Gesellschaft. Ich distanziere mich von seiner Aussage und finde den Vorstoß von Herrn Röttgen zeitgemäß.

Mit freundlichen Grüßen
Armin-Dieter Ehrlichmann"


Stellungnahme der Senioren Union Brandenburg zur Pressemitteilung des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SU, Herrn Leonhard Kuckart

Zur Pressemitteilung von Herrn Leonhard Kuckart "Senioren Union kritisiert generelle Zulassung von Kitas in Wohngebieten als verfassungswidrig" gibt der Vorsitzende der SU Brandenburg folgende Stellungnahme:

Wir sind für das Miteinander der Generationen.

Der Landesvorsitzende der Senioren Union Brandenburg und stellv. Bundesvorsitzende Ingo Hansen hat den von Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgelegten Gesetzentwurf begrüßt, nach dem Kitas und Spielplätze in Wohngebieten zugelassen werden sollen.

"Kinder sind unsere Zukunft - sie sollen mit all ihren Bedürfnissen in der Mitte der Gesellschaft aufwachsen", betonte Ingo Hansen.

"Es ist bisher gängige Praxis, Kitas, Spielplätze und auch Schulen in Wohngebieten zu errichten, was nur in den seltensten Fällen zu Problemen oder Klagen geführt hat. Der Lärm spielender Kinder ist keine schädliche Umwelteinwirkung, sondern ein Weckruf für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn wir sind eine Union der Generationen."

Einen Konflikt mit der älteren Generation, die sich durch Kinderlärm belästigt fühlen könnte, sieht Hansen für Brandenburg nicht. "Gerade Seniorinnen und Senioren sind meist sehr kinderfreundlich und haben sicherlich am wenigsten dagegen einzuwenden, wenn die bestehende Praxis mit einem Gesetz untermauert und damit Rechtssicherheit geschaffen wird," so Hansen.

Das schließe natürlich nicht aus, dass eine einvernehmliche Lösung angestrebt werden sollte, falls es in einem Einzelfall Probleme gebe. Hier appelierte Hansen an die gegenseitige Rücksichtnahme aller Beteiligten vor Ort - der Anwohner, Gemeinden, Träger, Einrichtungen und Erziehungspersonen - damit Konflikte bereits im Vorfeld vermieden werrden können.

"Die Äußerungen von Herrn Kuckart spiegeln keinesfalls die Meinung unserer Senioren in Brandenburg wider. Im Gegenteil: Fröhlicher Kinderlärm gehört zum Lebensalltag. Es wäre schlimm, wollten wir unsere älteren Mitbürger des Ruhebedürfnisses wegen in "Altenghettos" verbannen. Ein geschlossenes Fenster, das bekannte "Ohropax" und die Einhaltung der Mittagsruhe können Wunder wirken und helfen, wenn es ein wenig zu laut wird."

"Brandenburg ist ein kinderfreundliches Bundesland, wozu die CDU in den letzten Jahren wesentlich beigetragen hat. Ich stehe daher hinter der Gesetzesinitiative des Bundesumweltministers", sagte Hansen abschließend.

 

Pressemitteilung der Senioren Union vom 11.02.2011


Festakt im Französischen Dom
Kanzlerin würdigt israelisch-palästinensische Elterninitiative Senioren-Union verleiht Verdienstmedaille in Gold

Kanzlerin würdigt israelisch-palästinensische Elterninitiative
Senioren-Union verleiht Verdienstmedaille in Gold


Festakt im Französischen Dom


Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will demonstrativ das Eintreten israelischer
und palästinensischer Familien für Ausgleich und Versöhnung würdigen.

Die Kanzlerin hat als Festrednerin zu einer Veranstaltung der Senioren-Union am 28. Juni
in Berlin zugesagt. Bei dem Festakt im Französischen Dom verleiht der Bundesvorsitzende
der CDU-Organisation, Otto Wulff, an führende Vertreter einer israelischpalästinensischen
Elterninitiative die goldene Verdienstmedaille der Senioren-Union.


Der israelische Staatsbürger Aharon Hirshenson und die Palästinenserin Nasra Shehab
werden damit für ihren Einsatz an der Spitze des israelisch-palästinensischen
"Parents Circle" für Versöhnung und Völkerverständigung geehrt.

In der Elterninitiative haben sich israelische und palästinensische Familien zusammengeschlossen, die
durch Gewalt zwischen ihren Völkern jeweils ein Kind oder einen anderen nahen Angehörigen
verloren haben.

Die israelisch-palästinensische Organisation tritt in den
Palästinensergebieten und in Israel aktiv für Dialog, Gewaltlosigkeit und Toleranz ein.
Berlin, 23.06.2010
Pressemitteilung Nr. 19/2010:


Brandenburger Seniorenwoche 2010
Infostand im Stren Center Potsdam

Informationen an interessierte Bürger

 

Bürgermeister-Kandidatin Barbara Richstein als "Rosen-Resli"

 

 

Herr Pahnhenrich und sich informierende Bürger

 

Stammtisch-Besatzung

 

 

Unser großer Infostand mit Broschüren und Wissenswertes über die Senioren Union


Senioren-Union: Gysi muss sich bei DDR-Opfern entschuldigen
Pressemitteilung Nr. 14/2010:

Senioren-Union: Gysi muss sich bei DDR-Opfern entschuldigen
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto
Wulff, hat den Fraktionschef der "Linken" im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi,
aufgefordert, sich wegen eines "unfassbar geschmacklosen" Auftritts auf dem "Linken"-
Parteitag am Wochenende in Rostock bei "allen Opfern der jahrzehntelangen
SED-Diktatur" öffentlich zu entschuldigen. "Wer diesen Parteitag auf \'Phoenix\' live
verfolgte, der glaubte seinen Augen und Ohren nicht zu trauen, als Gysi Vorstandskandidaten
ausdrücklich dafür belobigte, dass sie noch im Wendejahr 1989 in die
Unrechtspartei SED eingetreten seien, "erklärte Wulff, der auch Mitglied des CDUBundesvorstands
ist, heute in Berlin.
Gysi hatte auf diesem Parteitag - wie es parteiamtlich formuliert wurde - den "Struktur-
und Personalvorschlag zur Wahl des Parteivorstandes" eingebracht. Dabei hatte
der letzte SED-Parteivorsitzende - laut "Spiegel-online" der "Experte für Lebensläufe"
- wortreich angebliche "Verdienste" von Kandidatinnen und Kandidaten für den Parteivorstand
beschrieben - bis hin zur Verklärung der Mitgliedschaft in Zeiten der
DDR-Diktatur.
Wulff: "Dieser Gysi-Auftritt war eine offene Verhöhnung aller Opfer der DDRDiktatur,
der politischen Häftlinge in Bautzen, der Toten an Mauer und Stacheldraht.
Unfassbar, dass dies im 20. Jahr nach dem Fall der Mauer möglich sein konnte." Eine
öffentliche Entschuldigung, so der CDU-Senioren-Chef, sei das mindeste, das man
von Gysi fordern müsse. Im Übrigen sei festzuhalten: "Wer auch nach 20 Jahren
noch nicht begriffen hat, was einen freiheitlichen Rechtsstaat von einem totalitären
Unrechtsstaat unterscheidet, der darf in einem solchen Rechtsstaat keine Regierungsverantwortung
übernehmen."
Berlin, 17.05.2010


20 Jahre Seniorenunion in Cottbus

Am Samstag, dem 27.Februar 2010, fand in den Räumlichkeiten des City-Hotels eine Feierstunde zum 20. Jahr des Bestehens der Senioren Union der CDU Brandenburg Kreisverband Cottbus statt.
Die Feier wurde durch den Vorsitzenden Armin-Dieter Ehrlichmann eröffnet, der zugleich die herzlichsten Grüße und Wünsche des Landesvorsitzenden der Jungen Union, Hans-Wilhelm Dünn, überbrachte. Zu Beginn der Rückschau auf die vergangenen Jahre gedachten die Anwesenden des leider im Dezember vergangenen Jahres verstorbenen Oskar Pahnke. Oskar Pahnke, der seine Wurzeln in Cottbus hatte, war der Initiator der Gründung als auch Unterstützer und Ratgeber der Senioren-Union Cottbus in den folgenden Jahren.

 

 


Leider konnten die Freunde der Partnerverbände Hagen und Gelsenkirchen nicht an der Feier teilnehmen. Ihre Grußadressen verlas Herr Ehrlichmann in seiner Eröffnungsansprache. Als Gäste wurden u.a. der amtierende Landesvorsitzende der Senioren Union, Herr Ingo Hansen, von der Europäischen Senioren-Union, Herr Ulrich Winz, die Fraktionsvorsitzende der CDU/FDP/Frauenliste der Stadt Cottbus, Frau Marion Hadzik und die Vorsitzenden befreundeter Verbände aus Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald sowie Vertreter der Jungen Union begrüßt.
Durch eine sehr schöne musikalische Darbietung der Musikschule Bärwinkel mit kleinen Instrumentalsolisten bekam die Feier einen würdigen Rahmen, um anschließend mit den Gastreden fortzufahren, u.a. Grußworte von der Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg, Frau Prof. Wanka, übermittelt durch Herrn Hansen. Es war und ist eine erfreuliche Situation, dass vier von damals acht Gründungsmitgliedern an der 20-Jahrfeier teilnehmen konnten. Eine sehr schöne Rückerinnerung an die Gründung und die Jahre danach hielt der erste Vorsitzende, Herr Alfred Schönfeld. Ergänzt durch Ausführungen des ersten Landesgeschäftsführers und heutigen Ehrenvorsitzenden des Kreisverbandes Cottbus, Herrn Horst Alex. In den Reden kam gut zum Ausdruck, dass der Rat und der Einfluss der Senioren mit ihrer Erfahrung sehr nützlich für Cottbus war und ist. Künftig sollte es aber ein noch engeres Miteinander von jung und alt geben. Erfahrung ist nicht käuflich, sie ist ein hohes Gut, durch Arbeit und Fleiß erworben.
Der Senioren-Union Cottbus wurde durch die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, Frau Margot Hermann, ein Chronikbuch mit Bildern aus dem Gründungsjahr überreicht. Es hat noch viele leere Seiten, die darauf warten beschrieben oder durch vorhandenes Material ergänzt zu werden. Eine Aufgabe für die Zukunft!!
Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurden Erinnerungen der vergangen Jahren wach und diskutiert. Zum Abschluss der Veranstaltung ging eine kleine Gruppe Mitglieder in das Cottbuser Kunstmuseum-Dieselkraftwerk - ein Aushängeschild dieser Stadt und sah sich die Ausstellung „MARKierungen“ von Künstlern aus Brandenburg an.
Es sei an dieser Stelle allen herzlich gedankt, die an den Vorbereitungen mitwirkten.
D.M./ A.E.


Cottbus, den 3. März 2010
 


„Senioren-Union in die richtige Position bringen“
Ingo Hansen wurde kommissarischer Landesvorsitzender /Rücktritt Alard von Arnims

LVBB-5-2-2010


„Senioren-Union in die richtige Position bringen“


Ingo Hansen wurde kommissarischer Landesvorsitzender /Rücktritt Alard von Arnims

Berlin, 5. Februar. Der Landesverband Brandenburg der Senioren-Union wird seit 5. Februar vom bisherigen Stellvertretenden Vorsitzenden Ingo Hansen geführt. Nachdem kurz zuvor Alard von Arnim aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt vom Vorsitz erklärt hatte, sprach der Landesvorstand dem in Schönwalde-Glien, Kreis Havelland, beheimateten Hansen bei zwei Enthaltungen sein Vertrauen als kommissarischer Vorsitzender aus. Er wird die Funktion zunächst bis zur Landesdelegierten-versammlung am 25. September wahrnehmen und sich an diesem Tag dem Votum der Delegierten zu stellen.
Der Personalentscheidung war im Geschäftsführenden Vorstand eine Situationsanalyse vorausgegangen. Die in diesem Zusammenhang geäußerten Erwartungen an die Führung des Verbandes im Jahr seines 20jährigen Bestehens könne er unter den gegebenen Voraussetzungen nicht erfüllen, erklärte von Arnim. Er bleibe der Senioren-Union jedoch mit Rat und Tat verbunden.

Hansen hat als einer der bisherigen vier Stellvertreter von Arnims, aber auch als Kreisvorsitzender Havelland und an der Spitze der mitgliederstärksten Gruppe in Falkensee Leitungserfahrungen gesammelt, die er nun „mit Elan und ganzer Kraft“ in den Dienst des
Landesverbandes stellen wolle. Er vertraue dabei auf das Zusammenwirken mit den Stellvertretern Marina Kuschminder, Helmut Schmidt und Manfred Wuschech sowie dem Geschäftsführer Prof. Dr. Klockow und anderen Mandatsträgern, erklärte er. Es ginge um ein „verbessertes Escheinungsbild“, das die Attraktivität der Senioren-Union erhöht und sie – auch gegenüber der CDU - „in die richtige Position bringt“. Hansen dankte dem Vorstands-Ehrenmitglied Siegfried Grimm, der ihn „das politische Handwerk“ gelehrt und in die Aufgaben der Senioren-Union eingewiesen habe.

Nach der Personalentscheidung und einem Ehrenden Gedenken für die jüngst verstorbenen Ehrenvorstandsmitglieder Oskar Pahnke und Karl Mörl wandte sich der Landesvorstand aktuellen politischen Fragen zu.

Verantwortung gemeinsam wahrnehmen
So stellten mehrere Delegierte des Landesparteitages fest, dass dessen Verlauf erneut erhebliche Defizite im Verhältnis CDU Brandenburg /Senioren- Union offenbart hat. Den beiden Kandidaten der Senioren-Union, Marina Kuschminder und Ingo Hansen, war es trotz unbestritten guter Vorstellungsreden in Potsdam nicht gelungen, die erforderlichen Stimmen für den Landesvorstand der Partei zu gewinnen. Nach Meinung eines Delegierten habe es sogar den Anschein gehabt, dass von vornherein fest stand, wer gewählt wird. Solchen enttäuschenden Erfahrungen müsse man – so Helmut Schmidt - mit gemeinsam wahrgenommener Verantwortung für die Folgen des demografischen Wandels in jedem Kreis begegnen.

Seniorenbeiräte stärken
Der Landesvorstand nahm einen Bericht über die Tätigkeit des „Seniorenrates Land Brandenburg“ („SRB“) entgegen, in die Georg Graf seit Jahren in unserem Auftrag - zeitweilig als Vorstandsmitglied - eingebunden ist. Die landesweite „Seniorenwoche“ werde im Juni nun schon zum 17. Mal stattfinden, hob Graf hervor. Die in der Diskussion gestellte Frage, ob sich für uns die Mitwirkung in den örtlichen oder kreislichen Seniorenbeiräten überhaupt „lohne“, beantwortete Rüdiger Bayer (Spremberg) mit dem Argument: „Wir können den linken Kräften nicht das Feld überlassen, und außerdem kommen wir auf diese Weise mit vielen älteren Bürgern ins Gespräch.“ Einer Information aus Strausberg zufolge wurden dort erst 2009 zwei unserer Mitglieder – Horst Fröhlich und Manfred Leitner - in den Stadtbeirat berufen.
Ingo Hansen dankte allen, die sich für uns in diesen Gremien der gesellschaftlichen Mitbestimmung engagieren, und regte an, dabei mit den Repräsentanten der Kirchen (Diakonie und Caritas) zu kooperieren.

Neustart vorbereiten
Nach einer Information über die Selbst-Auflösung der Gruppe Seelow – jahrelang von Hildegard Korgel vorbildlich geleitet – teilte Ingo Hansen mit, dass er Mitte März vor Ort Möglichkeiten für einen Neustart prüfen werde. Dankbar angenommen wurde das durch Frau von Köller-Pernice überbrachte Angebot von Dr. Bernhard Worms, Ende Mai als Vortragender einer Großveranstaltung in den Raum Seelow zu kommen.

Chancen für die Stabilisierung der Senioren-Union in Forst und Guben (beides im Landkreis Spree-Neiße) ergeben sich nach Auffassung von Rüdiger Bayer durch Kontakte zur CDU-Kreisgeschäftsführerin Hanisch und der Landtagsabgeordneten Monika Schulz.
In diesem Zusammenhang wurde eine Mitteilung von Dieter Helm begrüßt: Der wiedergegründete Kreisverband Ostprignitz-Ruppin erfreut sich regen Mitgliederzuwachses.
Ähnliches trifft auch für die Gruppe in Falkensee zu. Politische Stammtische, gemeinsame Radpartien und Informationsveranstaltungen zeitigen Erfolge. Prof. Klockow erhofft von einer in Potsdam gestarteten Werbekampagne ähnliche Ergebnisse. „Mitgliederwerbung“ – so der Landesgeschäftsführer – „bleibt der Schwerpunkt unserer Tätigkeit im Jahre 2010“.

Landesdelegiertenversammlung im Visier
Einen weiteren Höhepunkt stellt freilich die Landesdelegiertenversammlung dar. Sie wird der Neuwahl des Vorstandes dienen und dem 20. Jahrestag der Senioren-Union Brandenburg
gewidmet sein. Mit der Bestätigung von Termin und Konferenzstätte stellte der Landesvorstand dafür die ersten Weichen: 25. September, Friedenssaal des ehem. Militär-Waisenhauses Potsdam. In eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung wurden Frau von Köller-Pernice sowie die Herren Grimm, Hager, Helm und Prof. Klockow berufen.

„Partnerschaften“ bleiben aktuell
Dass die von Oskar Pahnke (Hagen) seit 1989/90 verfolgte Idee der innerdeutschen „Partnerschaften“ im Interesse der Inneren Einheit nach wie vor lebendig ist, bewies dem Vorstand eine aktuelle Übersicht. Immerhin findet zwischen acht (von einst etwa 25) Orts- und/oder Kreisverbänden ein reger Meinungs- und Informationsaustausch statt. Ingo Hansen und Partnerschaftsbeauftragter Lothar Kühnel sprachen sich dafür aus, dass die Beziehungen wo irgend möglich fortgeführt bzw. wiederbelebt und neue begründet werden. Dafür bieten sich Gründungsjubiläen, Stadtfeste und andere gesellschaftliche Höhepunkt bestens an. „Zu unserer Delegiertenversammlung werden uns auch Repräsentanten des Landesverbandes NordrheinWestfalen willkommen sein“, erklärte Hansen abschließend.

Ulrich Winz


 

Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU Nr. 5/2010:

Amtssprache ist Deutsch - nicht "Denglisch"!

Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU Nr. 5/2010:

Amtssprache ist Deutsch - nicht "Denglisch"!

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof.
Dr. Otto Wulff, hat Bundes- und Landesregierungen sowie die
Kommunalverwaltungen und Betriebe in öffentlicher Hand aufgefordert, "
nach dem erfreulichen Vorstoß von Bundesverkehrsminister Peter
Ramsauer" Deutsch "wieder generell als Umgangssprache in allen
Behörden sowie offiziellen und öffentlichen Dokumenten zu gebrauchen."
Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist, erklärte heute,
Dienstag in Berlin:" Die deutsche Sprache ist keine gepanschte
Sprache für wichtigtuerische Halbgebildete. Sie ist die Sprache eine
der größten Kulturnationen - die Sprache Lessings, Goethes, Schillers
und Heines - und die Sprache von Thomas Mann, Heinrich Böll und
Günter Grass:"

"Es ist richtig und unterstützenswert, dass Peter Ramsauer den pseudo-
englischen Unfug wie \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'Travel Management\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\' für \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'Reisestelle\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\' in seinem
Ministerium beseitigt," fügte Wulff hinzu. Eine solche sprachliche
Bereinigung dürfe sich allerdings nicht auf ein einzelnes Ministerium
beschränken. Auch in vielen anderen Behörden müsse wieder gelten: "
Unsere Amtssprache ist Deutsch - und nicht \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'Denglisch\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'!"

Es seien nicht nur ältere Menschen, die an dem "Sprach-Kauderwelsch"
bei öffentlichen Institutionen, auf Bahnhöfen, bei der Post und der
Telekom "zunehmend verzweifelten". Wenn auch "Englisch als verpflichten
des Fach ab dem ersten Schuljahr an vielen Schulen gelehrt" werde, so
bedeute das noch nicht, deshalb den Weg durch einen "normalen
deutschen Bahnhof zu einem Blindflug durch Denglistan" machen zu
müssen. Wieso man zum Beispiel statt einer "Auskunft" ein "Information
Desk" und statt eines "Fahrscheines" ein "Ticket" benötige, das von
einem "Travel Officer" (Schaffner) kontrolliert werde, sei ihm immer
schleierhaft geblieben, ergänzte Wulff.

Der Senioren-Chef wandte sich gleichzeitig gegen "übertriebene
Deutschtümelei". Es habe in der Geschichte der deutschen Sprache
immer Phasen gegeben, "in denen sich Lehnwörter durchgesetzt" hätten -
sei es das \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'Portemonnaie\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\', die \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'Datscha" oder heute \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'Internet\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\' oder \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'
Computer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\'." Dagegen sei nichts einzuwenden, so lange es keinen
treffenden deutschen Begriff gebe. Wulff: "Jämmerlich aber ist die
Manie, alles und jedes krampfhaft mit einem englischen Etikett zu
belegen. Franzosen würden dies schon aus Selbstachtung nicht tun.
Vive la France!"

Berlin, 02.02.2010


Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU Nr. 3/2010:

Unterstützung für Kohl-Sonderbriefmarke

Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU Nr. 3/2010:

Unterstützung für Kohl-Sonderbriefmarke

 

Der Bundesvorstand der Senioren-Union der CDU Deutschlands hat sich
heute, Dienstag bei seiner Sitzung in Berlin für die Herausgabe einer
Sonderbriefmarke aus Anlass des 80. Geburtstags von Altbundeskanzler
Dr. Helmut Kohl am 3. April 2010 ausgesprochen. Das oberste
Führungsgremium der CDU-Seniorenorganisation votierte einstimmig für
das Sonderbriefmarken-Projekt.

„Es gibt Anlässe, die eine solche Ehrung auch schon zu
Lebzeiten des Betroffenen richtig und gerecht erscheinen lassen“
, sagte CDU-Senioren-Chef Prof. Dr. Otto Wulff nach der Sitzung. &#
8222;Das war zurecht so als mit Benedikt XVI. zum ersten Mal nach
vielen Jahrhunderten ein Deutscher zum Papst gewählt wurde, das war
so als dem großen Europäer und Ehrenbürger Europas, Jean Monnet, eine
Sondermarke gewidmet wurde, und das gilt natürlich ebenso für den 2.
Ehrenbürger Europas, dem Kanzler der Deutschen Einheit, Dr. Helmut
Kohl. Unter seiner Führung haben wir Deutschen die Einheit in Frieden
und Freiheit vollenden können.

In den vergangenen Wochen hatten sich die Kreis- und Ortsverbände der
Senioren-Union, aber auch der Jungen Union und der Schüler Union, u.a.
in Internet-Initiativen (www.facebook.de) für eine solche Sonderbriefma
rke mit dem Portrait des Altbundeskanzlers ausgesprochen. Der
Bundesvorstand der Senioren-Union hat sich mit seinem heutigen
Beschluss dieses Begehren zu Eigen gemacht.

Berlin, 20.01.2010

 


Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU Nr. 2/2010:Mitgliederzahl gegen den Trend gewachsen

Mitgliederzahl gegen den Trend gewachsen


Mitgliederzahl gegen den Trend gewachsen

 

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands hat - entgegen dem allgemeinen Trend -
im Jahr 2009 ihre Mitgliederzahl gesteigert. In den 15 deutschen Bundesländern
(ohne Bayern, wo es eine eigene Senioren-Union gibt) stieg die Mitgliederzahl von
55.446 auf 56.384, dies bedeutet einen Netto-Zuwachs von 938 Mitgliedern.
"Das Anwachsen der Mitgliederzahl unterstreicht das große politische
Interesse gerade in der älteren Generation," betonte der Vorsitzende
der CDU-Senioren-Union, Prof. Dr.Otto Wulff, heute, Dienstag,
bei der Bekanntgabe der Zahlen in Berlin. "Dieses politische Interesse zeigte
sich auch bei der weit überdurchschnittlichen
Wahlbeteiligung von über 60jährigen Menschen sowohl bei der Bundestagswahl als
auch bei allen Landtagswahlen des Jahres 2009."

57,7 Prozent der Mitglieder der Senioren-Union sind gleichzeitig auch Mitglieder der
CDU. Es gibt keine automatische Mitgliedschaft von über 60jährigen CDUMitgliedern
in der Senioren-Union. Vielmehr bedarf es einer ausdrücklichen
Beitrittserklärung. CDU-Mitglieder in der Senioren-Union zahlen zusätzlich zu ihrem
Parteibeitrag einen monatlichen Mindestbetrag von 2,50 Euro bei einem Engagement
in der Vereinigung. Außerordentlich hoch ist der Anteil von Frauen in der CDUSenioren-
Organisation: 45,9 Prozent!

CDU-Senioren-Chef Prof. Dr. Otto Wulff wertete die erfreuliche Steigerung als
Ausdruck der hervorragenden "Basisarbeit und Bürgernähe" seiner Vereinigung. "Wir
sind mittlerweile in allen Landkreisen und Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern
präsent, und unsere Kreis- und Ortsverbände bieten ein hervorragendes Programm
mit zahlreichen Informationsveranstaltungen. Diese bürgernahe Arbeit wird durch
den Mitgliederzuwachs belohnt."
Berlin, 12.01.2010

 

 


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