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    Zeit: 15.03.2019

    Ort: Landtag Brandenburg

     

    Ingo Senftleben: Dass mich Ingo Hansen mal interviewt, hätte ich auch nicht gedacht.

    Ingo Hansen: Ich finde es wichtig, dass wir uns gerade in diesem wichtigen Jahr austauschen. Es stehen entscheidende Wahlen an, die hoffentlich mit einem Politikwechsel einhergehen und Brandenburg dahinbringen, wo wir schon seit Jahren hinwollen – auch wir Senioren. Das bringt mich auch gleich zu meinem ersten Punkt. Das Thema Pflege ist derzeit in aller Munde: Seniorengerechtes Wohnen, Mobilität im Alter und menschenwürdige Pflege sind zentrale Aspekte dabei. Im ländlichen Raum fehlt die Infrastruktur, um älteren Menschen den Verbleib in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Einkaufen oder der Arztbesuch werden zum Problem. Pflegekräfte fehlen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Welche konkreten Maßnahmen will die CDU umsetzen, damit sich etwas verbessert?

    Ingo Senftleben: Das Thema Pflege rangiert mit ganz oben auf der Prioritätenliste. Es braucht erstens mehr Baufläche und mehr seniorengerechtes Bauen. Zweitens braucht Brandenburg mehr bezahlbare Pflegeplätze. Dafür bringen wir ein eigenes Investitionsprogramm in den Landtag ein. Menschen dürfen im Alter nicht zum Sozialfall werden. Familien dürfen durch die Pflegekosten keine zu hohe Belastung tragen. Die Kosten für Pflegeplätze müssen deshalb gedeckelt werden. Dies gilt sowohl für gesetzlich Versicherte wie auch Privatversicherte – bis zu einem bestimmten Kostenrahmen. Drittens  müssen wir mehr eigene Ärzte ausbilden. Dazu dürfen wir uns nicht nur auf die Ausbildung  von Ärzten in Berlin verlassen. Auf CDU-Initiative wird es eine neue Medizinische Hochschule mit Standorten in Neuruppin und Brandenburg an der Havel geben. Daran arbeiten wir derzeit. Wir müssen aber auch die Zugangskriterien für das Medizinstudium anpassen. Ein Abiturdurschnitt von 1,0 allein sollte nicht ausschlaggebend für die Aufnahme eines Medizinstudiums sein. Ähnliches gilt auch für Pflegekräfte. Wir müssen selbst mehr Pflegekräfte in Brandenburg ausbilden. Durch bessere Arbeitszeiten, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gerechte Vergütung wollen wir dafür sorgen, dass ausgebildete Pflegekräfte hier bleiben oder zu uns kommen. Zu dieser Wahrheit gehört auch, dass wir Pflegekräfte aus dem Ausland brauchen und den Prozess der Anerkennung der im Ausland absolvierten Ausbildung schneller umsetzen müssen.

    Ingo Hansen: Da haben sie schon viele wichtige Punkte angesprochen. Aber was tun, wenn es keine Bankfiliale mehr im Ort gibt? Keine Post? Vielen Orten in Brandenburg geht es bereits so. E-Mails und Online-Banking kommen nicht für alle infrage. Selbst wenn der Wille vorhanden ist, scheitert es an langsamer oder gar keiner Internetverbindung. Ist da etwas geplant?

    Ingo Senftleben: Wir haben als CDU den Funkloch-Melder eingerichtet. Die derzeitige Regierung hat jedoch keine Ahnung, wie man die Funklöcher stopfen kann. In der vergangenen Landtagssitzung hat die CDU einen Antrag eingereicht, mit dem das Land Brandenburg eigene Funkmasten, mit den Kommunen zusammen, aufbauen kann. Diese Funkmasten könnten an Mobilfunkbetreiber vermietet werden, die wiederum ihre Sendeanlagen dort anbringen und somit Funklöcher schließen könnten. Die derzeitige Landesregierung behauptet hingegen, dass das so nicht geht. In Bayern und anderen Bundesländern wird das aber bereits gemacht. Wir als CDU müssen dafür sorgen, das Brandenburg in der Fläche eine vernünftige Netzabdeckung bekommt. Daseinsvorsorge schließt heutzutage Mobilfunk und Internet mit ein. Deshalb müssen wir anpacken, uns einsetzen und einfach machen.

    Ingo Hansen: Kommen wir zu einem anderen Thema. Die Hetze in sozialen Netzwerken und auf der Straße nimmt immer mehr zu. Die eigene (politische) Meinung wird aus Angst vor Herabwürdigung und Hass immer seltener geäußert. Was können wir als CDU dagegen tun?

    Ingo Senftleben: Wie kann man selbst am besten für andere ein Vorbild sein? Indem man selbst jeden Tag so lebt und handelt, wie man es von anderen erwartet. Wenn ich mir einige der Kommentare aus meiner eigenen Partei durchlese, bekomme ich manchmal das Gefühl, dass es bei einigen CDU-Mitgliedern mit der Vorbildfunktion auch nicht so weit her ist, das sind aber nur wenige Ausnahmen. Wir schreiben in jedem Wahlprogramm, dass die Menschen nach Grundwerten leben sollten, zum Beispiel nach den christlichen Werten. Aber leben wir das auch jeden Tag selbst vor?

    Ingo Hansen: Nein!

    Ingo Senftleben:  So ist es. Deshalb kann jeder Christdemokrat durch seine eigene Vorbildfunktion dazu beitragen. Bei sich selbst, bei der Erziehung seiner Kinder. So was kann man nicht staatlich verordnen. Eingreifen kann man bei Angriffen auf unsere Rettungskräfte, Feuerwehrkameraden und Polizisten. Wenn es um Respekt geht und es Übergriffe auf unsere Rettungskräfte gibt, dann muss da klare Kante gezogen werden. Wir sollten dabei über Entschädigungszahlungen nachdenken. Die Menschen müssen spüren, dass sie etwas falsch gemacht haben. Dann beginnt eher der Prozess des Umdenkens. Zum Thema soziale Netzwerke: Es ist natürlich leichter, jemanden aus der Anonymität des Internets heraus zu beleidigen, als mit ihm das Gespräch zu suchen. Deshalb haben die Anbieter der Plattformen neben dem Recht der Freiheit des Internets auch die Pflicht, dass die, die sich nicht an die Regeln halten, persönlich zur Haftung heranzuziehen.

    Ingo Hansen: In diesem Jahr stehen wichtige Wahlen an. Friedrich Merz möchte sich als neuer Vize-Präsident des CDU-Wirtschaftsrats in die Brandenburger Landtagswahl einbringen. Wie finden sie das?

    Ingo Senftleben: Ich finde das großartig. Ich habe im vergangenen Herbst von Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn das Angebot bekommen, dass sie uns, unabhängig vom Ausgang des Rennens um den Parteivorsitz, im Wahlkampf unterstützen werden. Jede Person, die uns im Wahlkampf helfen will, begrüßen wir und sind dankbar für ihren Einsatz. Eines ist mir in dem Zusammenhang besonders wichtig: Wir werden außerdem dafür sorgen, dass jede Direktkandidatin und jeder Direktkandidaten die Gelegenheit kommt, mit einem prominenten Bundespolitiker in ihrem oder seinem Wahlkreis aufzutreten. Ich wage die Prognose, dass der Wahlkampf nicht nur spannend wird, sondern auch mit einem engen Ergebnis durch das Ziel geht. Nur als Erinnerung: Friedrich Merz hat bereits 2004 mit mir gemeinsam Landtagswahlkampf gemacht.

    Ingo Hansen: Die Senioren-Union der CDU Brandenburg hat Ideen entwickelt, wie man sich als Bürger aktiver in die Politik einbringen kann. Das wurde bislang kaum beachtet .Würden Sie nach einem Regierungswechsel mehr mit uns, den Bürgern, ins Gespräch kommen und unsere Anträge/Vorschläge prüfen und gegebenenfalls auch umsetzen?

    Ingo Senftleben: Wenn wir uns als Politiker fragen, warum so wenig Bürger und Bürgerinnen mitmachen, dann lautet die Antwort schlicht, dass es zuallererst an uns liegt. Wir haben zu wenig darüber nachgedacht, was sagt er oder sie uns eigentlich, wenn er oder sie unzufrieden ist. Da müssen wir einfach den Schalter umlegen. Wir müssen uns nicht immer rechtfertigen, sondern zuhören und dann überlegen, was wir tun können. Es muss aber auch jedem Bürger klar sein, dass die Politik nicht jeden Wunsch erfüllen kann. Wir brauchen mehr gegenseitiges Verständnis dafür, was machbar ist, was seine Zeit noch dauert und was nicht handhabbar ist. Das beginnt schon bei der Frage des gegenseitigen Respekts. Wir müssen deswegen einen Zugang zueinander finden. Mein Ziel dabei ist, dass es nach der Landtagswahl in jedem Ministerium einen Bürgerbeauftragen oder eine Bürgerbeauftragte gibt. Diese Person ist ausschließlich für Bürgeranliegen und deren Beantwortung zuständig. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen neues Vertrauen in den Staat und der Staat muss zeigen, dass er Anliegen seiner Bürgerinnen und Bürger auch wahrnimmt.

    Ingo Hansen: Zum Abschluss noch mal eine ganz andere Frage: Was bedeutet die Grundsteuerreform für uns in Brandenburg? Der Grundsteuer-Einheitswert und die neue Berechnung der Grundsteuer bereitet vielen Sorgen. Viele ältere Menschen mit kleiner Rente, die ein Haus haben und dessen Grundsteuer neu berechnet wird, haben Sorge, dass die neuen finanziellen Belastungen ihre kleine Rente deutlich mehr belasten könnten. Was können Sie den Betroffenen sagen?

    Ingo Senftleben: In Brandenburg ist es derzeit so, dass die Grundstückseigentümer ungefähr 270 Millionen Euro pro Jahr an Grundsteuer zahlen. Ich habe eine klare Forderung: Die Reform darf nicht dazu führen, dass die Belastungen für die Bürger stark steigen. Die Grundlage für den Einheitswert sollte ein Mischmodell aus Grundstückswert und das, was auf dem Grundstück steht, sein. Darauf wird dann ein Hebelsatz kommen. Wir werden zudem im April als Landtagsfraktion, gemeinsam mit der Bundestagsfraktion, ins Gespräch kommen und Brandenburger Interessen formulieren.

    Ingo Hansen: Aber der Grundstückswert ist doch in letzten Jahren extrem gestiegen?

    Ingo Senftleben: Die Reform der Grundsteuer wird kommen, weil die zu ihrer Berechnung herangezogenen Werte veraltet sind. Das Bundesverfassungsgericht erkennt darin eine willkürliche Belastung der Grundstückseigentümer und hat dem Gesetzgeber daher eine Frist bis Ende 2019 für eine Neuregelung gegeben, die dann bis spätestens Ende 2024 in Kraft treten muss. Es geht aber gar nicht darum, wie viel das Haus im Wert gestiegen ist, sondern welcher Einheitswert angesetzt und wie das Haus nach diesem Einheitswert eingestuft wird. Darauf kommt der Hebelsatz. Und das ist der entscheidende Punkt: Der soll dazu führen, dass die Gesamteinnahmen der Kommune nicht steigen und somit die Belastung des einzelnen, mit kleinen Korrekturen, ähnlich wie zuvor bleibt.

    Ingo Hansen: Lieber Ingo, ich bedanke mich für deine Zeit und das Interview.



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    Warum sollte man sie wählen?

    Nach 30 Jahren Gewohnheitsregentschaft der Sozialdemokraten ist es höchste Zeit für
    Brandenburg, die ausgefahrenen Herrschaftswege zu verlassen und neuen, unverbrauchten Kräftendas Ruder in die Hand zu legen. Das meint jedenfalls eine wachsende Mehrheit von Seniorinnenund Senioren im Bundesland Brandenburg.Die SPD ist ausgepumpt und ohne jede zündende Idee, wie man Brandenburg im Vergleich zu denanderen deutschen Bundesländern nach vorn bringen könnte. Die gescheiterte Kreisgebietsreformist der schlagende Beweis, dass die brandenburgischen Sozialdemokraten nichts mehrhervorzubringen vermögen, was den Interessen Brandenburgs und seiner Bürgerinnen und Bürgerentspricht. Die Steuerquellen sprudeln auch in Brandenburg kräftig, das Land aber steht so gut wieauf der Stelle.Die CDU Brandenburg ist die einzige Kraft, die diesen Zustand der Apathie zu beenden bereit undin der Lage ist. Zum ersten Mal hat die brandenburgische CDU die echte Chance, denMinisterpräsidenten zu stellen und in Potsdam Regierungsverantwortung zu übernehmen. Wirwerden den „Erbhof der SPD“ übernehmen, die Mehrheit im Landtag gewinnen und fürBrandenburg ein neues Zeitalter eröffnen.Das würden Sie begrüßen.-

    Dann wählen Sie die CDU!


    Wir werden den Menschen im Lande das Gefühl wiedergeben, in Brandenburg Herr im Hause zu
    sein. Wir werden den Lausitzern, den märkischen Oderländern, den Uckermärkern und Prignitzern,den Havelländern, Flämingern und den Vorstädtern von Berlin das Zutrauen wieder geben, dass siemit uns in unserem traditionsreichen Land tiefe Wurzeln schlagen und Heimat bewahren undgewinnen können. Ein gesundes und starkes Bundesland Brandenburg ist unser Ziel.Das wollen Sie auch.

    - Dann wählen Sie uns, die CDU!


    Die Brandenburgerinnen und Brandenburger müssen dort, wo sie leben, das vorfinden, was sie zum
    Leben brauchen. Dabei ist uns die echte brandenburgische Identität wichtig. Wesentlich aber ist,dass es zu Hause stimmt. Der Staat muss die Daseinsfürsorge garantieren. Die aber ist im heutigenBrandenburg an vielen Ecken und Enden sehr entwicklungsbedürftig. Die Menschen inBrandenburg können es uns zutrauen, dass wir ihre Bedürfnisse vor ihrer Haustür regeln werden.Das wünschen Sie sich.

    - Dann wählen Sie uns, die CDU!


    Wir werden die „kleine DDR“ von Manfred Stolpe hinter uns lassen. Ossi zu sein, ist für uns kein
    Makel, sondern eher ein Gütesiegel. Brandenburger sind Meister im Verkraften von Veränderungen.Mit diesem Selbstbewusstsein werden wir das Land und seine Bürgerinnen und Bürger ins nächsteJahrzehnt führen.Das unterstützen Sie.

    - Dann wählen Sie doch die CDU!


    Die CDU Brandenburg wird sich jetzt nicht damit aufhalten, nach rechts oder nach links zu
    schauen. Sie wird vor allem auf sich selbst, auf die eigenen Stärken bedacht sein. Wir sehen nachvorn. Wir werden die Probleme der Menschen aufgreifen und lösen. Aus den Gesprächen mit Ihnenwerden wir Kraft schöpfen. Unsere Kraftquellen sind die Gespräche am Gartenzaun, auf demWochenmarkt und in der Fußgängerzone. Wir werden uns auch um die Fragen kümmern, die amFamilientisch die Runde machen.Ein solcher Umgang miteinander sagt Ihnen zu.

    - Dann entscheiden Sie sich doch für uns, für
    die CDU!

    Nicht selten stoßen wir dabei auch auf die Sorgen der Brandenburger, die sie sich um das Leben und
    die Gefahren im Alter machen. Altersarmut ist auch in unserem wohlhabenden Land eine realeBedrohung, der wir beharrlich entgegentreten. Wir Christdemokraten wollen den Menschen dasGefühl geben, dass es mit uns und unter unserer Führung in Brandenburg vorangehen wird. Wirwollen den Menschen in unserem Land das Zutrauen wiedergeben, dass ihre Sorgen von uns nichtzerredet, sondern angepackt und überwunden werden.Das finden Sie gut.

    - Dann wählen Sie die CDU!


    In den bevorstehenden Wahlen zum Europaparlament und zum Landtag Brandenburg, nicht weniger
    aber auch bei den Kommunalwahlen werden wir den Bürgerinnen und Bürgern Brandenburgsbeweisen:
    Wir sind die Partei mit Wirtschaftskompetenz in Deutschland. Wir stehen für wirtschaftlicheStärke und für stabile Arbeitsplätze.Wir nehmen den Systemwettbewerb Europas mit China,die Energiesicherheit unseres Industriestandortes, die Zukunft unserer Schlüsselindustrienund die gesicherten Perspektiven des deutschen Mittelstandes als Hauptschauplätze unsereswirtschaftlichen Wirkens an.

    Wir sind die Partei mit der Kernkompetenz Sicherheit. Wir werden das Verständnis imbrandenburgischen Landtag und in der Öffentlichkeit für die wachsenden Anforderungenfördern, die an die Bundeswehr, an die Bündnisfähigkeit Deutschlands und Europas in dennächsten Jahren zu stellen sind.

    Wir sind die Partei, die sich mit Nachdruck für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisseund auch der Renten in Deutschland einsetzt. Gleichheit vor Recht und Gesetz gehört zu denunanfechtbaren Grundsätzen der Demokratie, denen wir als Christdemokraten besondersverpflichtet sind.Für die Senioren- Union Brandenburg sind Landesinteressen immer auch Seniorensache. Und ebendeshalb erwarten wir von den Regierenden, dass die Belange der älter Werdenden immer alsTopthemen behandelt und nicht so nebenbei am Katzentisch erledigt werden

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    Die Themen Migration, Sicherheit und Integration beschäftigen die Bürger in Deutschland und Europa auch weiterhin. 

    Ein Blick auf die Zahlen zwischen 2015 und 2017 zeigt: In diesen drei Jahren hatten wir eine Gesamtmigration von 4,5 Millionen Menschen: 2,5 Millionen durch EUBinnenmigration, 1,5 Millionen durch Flucht und Asylbewerber, 0,5 Millionen durch Erwerbs- oder Bildungszuwanderung.  

    Von diesen Migrationsbewegungen ist Deutschland in zweierlei Hinsicht betroffen: Erstens sind wir als starker und wohlhabender Staat inmitten Europas nach wie vor eines der Hauptziele von Zuwanderung aus den unterschiedlichen Quellen. Zweitens sind wir ein starkes Zentrum in Europa: Alles, was wir tun – auch im nationalen Kontext – hat unmittelbare Auswirkungen auf die Diskussionen innerhalb anderer europäischer Staaten.

    Dessen müssen wir uns bewusst sein. 

    Als Volkspartei ist es unsere Aufgabe, dass wir uns diesen Herausforderungen stellen und

    Lösungen finden. Diese Lösungen müssen auf der einen Seite national funktionieren und Sicherheit garantieren – denn das ist unser Markenkern als CDU. Auf der anderen Seite müssen diese Lösungen dazu beitragen, dass wir einen zweiten Schutzmantel – ein starkes und funktionierendes Europa – dadurch nicht aufgeben oder gefährden. Diesen Spagat müssen wir in unserer Migrations- und Sicherheitspolitik für die Zukunft gewährleisten.

    In der Migrationspolitik ist es die Aufgabe der Union, verbindende Lösungen zu finden. Wir müssen Humanität und Härte vereinen, also gleichzeitig die Menschenwürde jedes Einzelnen achten, aber dennoch auf allen Ebenen konsequent handeln.

    Wir haben aus dem Jahr 2015 gelernt. Das war eine besondere Situation. Sie darf sich nicht wiederholen. Seitdem haben wir in Deutschland und Europa den gesetzlichen Rahmen sowie die Strukturen und Instrumente zur wirksamen Steuerung, Ordnung und

    Begrenzung der Migration stark weiterentwickelt. Dadurch sind andere politische Entscheidungen möglich, in der letzten Konsequenz, wenn notwendig auch im Hinblick auf Kontrollen und Zurückweisungen an den deutschen Grenzen. 

    Wir brauchen ein umfassendes und in sich schlüssiges Migrationsmonitoring für alle

    Formen der Migration, inklusive der Reisebewegungen. Damit sollen

    Migrationsbewegungen und entstehende Brennpunkte in einem Frühwarnsystem sichtbar gemacht werden. 

     

    Schengen vollenden

            Wir streben an, dass es in der EU nur ein einmaliges Asylverfahren für einen Asylbewerber geben darf. Es darf künftig keine Möglichkeiten für Antragstellungen in mehreren Ländern geben. Unser Ziel sind außerdem gemeinsame Standards für Anerkennung von Asyl in Europa.

     

            Die europäische Grenzagentur FRONTEX wollen wir so zügig wie möglich zu einer operativen  Grenzpolizei ausbauen. In einem Zwischenschritt soll die Europäische

    Grenzpolizei zunächst den jeweils nationalen Grenzschutz unterstützen. Deutsche Polizisten sollen sich an der europäischen Grenzpolizei beteiligen. 

     

            Die Pläne der Europäischen Union für ein elektronisches Ein- und Ausreisregister unterstützen wir.

     

            Bereits an den Schengen-Grenzen muss geprüft werden, ob ein Asylanspruch, ein

    Flüchtlingsstatus oder ein anderer Einreisegrund vorliegt. Bereits an den

    Außengrenzen des Schengenraums, in Hotspots und Transitzentren, müssen die

    Zurückweisung nicht einreiseberechtigter Personen und die Rückführung der Personen ohne Asylgrund und ohne Flüchtlingsstatus erfolgen. Dafür müssen wir das Schengen-Informationssystem entsprechend ausbauen. Wir wollen ein einheitliches Datensystem für die Behörden, national und auch international.

     

    Migration in und nach Deutschland ordnen, steuern und begrenzen

            Die Attraktivität Deutschlands für nicht schutzbedürftige Personen muss weiter verringert werden. Für Personen aus Marokko, Tunesien, Algerien und Georgien müssen beschleunigte Asylverfahren möglich sein. Auch viele andere Staaten mit einer Schutzquote von unter fünf Prozent müssen zügig entsprechend eingestuft werden. Auch über diese Staaten hinaus wollen wir Verfahren und den Instanzenzug beschleunigen und verkürzen.

     

            Zur Sicherung der deutschen Grenzen brauchen wir eine intelligente

    Grenzüberwachung bis hin zu Zurückweisungen, die die nötige Flexibilität hat, um anlassbezogen auf die Entwicklung von Brennpunkten zu reagieren. Neben dem 30Kilometer-Grenzbereich müssen dazu anlassbezogene Kontrollen entlang der Reisewege gehören. Dazu wollen wir die Befugnisse der Bundespolizei für grenz- und aufenthaltsrechtliche Maßnahmen in ihrem örtlichen Zuständigkeitsbereich ausweiten.

     

            Bei gewalttätigem Verhalten, Täuschen über tatsächlich vorhandene Finanzmittel, Verletzung der Pflicht zur Wohnsitznahme und jeglicher Verletzung der Pflicht zur Mitwirkung im Asylverfahren müssen wir künftig deutlich spürbare Sanktionen verhängen können.

     

            Ausweisungen straffällig gewordener Asylbewerber müssen unter erleichterten Bedingungen möglich sein. Asylbewerber, die zu einer Strafe von 90 Tagessätzen oder mehr verurteilt werden, die Gewalt gegen Polizisten oder Sexualstraftaten verübt haben, müssen sofort ausgewiesen werden. Diese Ausweisungen müssen für den gesamten Schengenraum gelten. Die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe sollte bereits gesetzlich zu einem Verlust des Aufenthaltsrechts führen.

    Asylberechtigten, Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten, die eine schwere Straftrat begehen muss der Schutzstatus leichter entzogen werden können.

     

    Ausreisepflicht besser durchsetzen

            Ausreisepflichtige Personen, die versuchen sich durch Untertauchen ihrer

    Abschiebung zu entziehen, müssen in Abschiebehaft genommen werden können.

    Dazu müssen die bislang zu strengen Voraussetzungen für die Anordnung von

    Abschiebehaft gelockert werden. Gleichzeitig benötigen wir zusätzliche Abschiebehaftplätze.

     

            Wir wollen Ausreisegewahrsam ausweiten und Sicherungshaft erleichtern.

     

            Wir brauchen praktikable Lösungen für die Identifizierung der Ausländer und eine unbürokratische Ausstellung von Passersatzpapieren. Staaten, die sich nicht kooperativ zeigen, muss mit geeigneten Maßnahmen im Rahmen der

    Entwicklungszusammenarbeit und restriktiver Visapolitik begegnet werden, um künftig besser zu Lösungen zu kommen.

     

            Ausreisepflichtigen, die selbstverschuldet an der Ausreise gehindert sind, müssen Leistungen gekürzt werden. Bei einer Wiedereinreise nach erfolgter Abschiebung muss Leistungsauschluss möglich sein.

     

    Integration stärken

            Das komplexe Geflecht der Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen wollen wir entwirren. Kommunen sollen künftig nur für Integration zuständig sein, Aufenthalt und Rückführungen sollen in Zuständigkeit der Länder und des Bundes liegen. 

     

            Wir wollen das Prinzip Fördern und Fordern in der Integration sehr konsequent umsetzen. Sprache und Wertevermittlung müssen von Anfang an für alle mit differenzierten Angeboten praktischer die Menschen erreichen. Deshalb wollen wir kommunale Integrationsvereinbarungen konsequent umsetzen und stärken. Insbesondere für Integrationsverweigerer brauchen wir wirksame Instrumente der Leistungskürzung.

     

            Die Wertevermittlung muss unabhängig von Integrationskursen schon sehr frühzeitig beginnen. Dafür brauchen wir auch neue Dialogstrukturen.

     

     



Ingo Hansen
Landesvorsitzender
Liebe Freunde der Senioren Union Brandenburg

herzlich Willkommen auf unserer Homepage!

Die Senioren-Union der CDU Brandenburg wirkt im Sinne der Ziele der CDU an der politischen Meinungs- und Willensbildung in der Partei, in der Öffentlichkeit und in der älteren Generation mit. Dabei vertritt sie insbesondere die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Anliegen der älteren Generation.

Die Senioren-Union Brandenburg will beteiligt sein, nicht mehr und nicht weniger als alle anderen auch, an der Formulierung und Umsetzung einer Politik für alle, ob jung oder alt.
Wie in jeder Altersgruppe auch liegt ihre Zukunft in einem angemessenen Standort inmitten der Solidargemeinschaft mit gleichen Rechten und Pflichten.
In dieser Solidargemeinschaft fordert sie — mit Augenmaß und nicht unangemessen — Mitverantwortung und Beteiligung an allen politischen Entscheidungen der Partei, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, Generationenkonflikte zu vermeiden.
Vielen Dank für Ihren Besuch bis bald!

Ihr
Ingo HANSEN



 
Auch Ältere mit guten Ideen können für eine Firmengründung finanzielle Hilfen von landeseigenen Förderbanken erhalten.
„Viele Millionen Euro
Fördergeld für Startups werden nach Angaben der NRW.BANK von Erfindern und Tüftlern gar nicht abgerufen“, erklärte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, am Freitag in Berlin. Wulff appellierte an die Senioren, ihr Potenzial auszuschöpfen und mit finanzieller Hilfe der Förderbanken ein neues Unternehmen zu gründen. „Hessen hat große Erfolge mit Senioren-Startups. Auch in anderen Bundesländern schlummern zahllose ungenutzte Ideen und Zukunftsprojekte.“Wulff betonte, dass die Förderbanken über ausgezeichnete Fachleute verfügen, die auch speziell Senioren mit Rat und Tat zur Seite stünden.Angesichts massiver Förderung von Jung-Unternehmern und sogenannten Startup-Firmen, ist festzustellen, dassWissen undBerufserfahrung der Älterenfür die deutsche Wirtschaft ebenso immer wichtigerwerden. „Nicht nur Unternehmen wie Daimler, Telekom undBosch holen hoch qualifizierte Experten zurück aus dem Ruhestand, um von deren Qualifikationen zu profitieren“, sagte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, am Freitag in Berlin. „Trotzdem liegen weiter Millionen nicht mehr genutzte Ressourcen von Ruheständlern brach, die sich nicht zur Ruhe setzen wollen.“ Wulff appellierte an die Wirtschaft, den Wissensschatz der Älteren zu hebenund für unser Land nutzbar zu machen.Dies sei eine weitere Möglichkeit, dem gegenwärtigen Fachkräftemangel zu begegnen.Inzwischen gibt es allerdings zahlreiche Unternehmensberatungen wie die „Silberfüchse“, die qualifizierte Ruheständler befristet gegen Honorar als Berater an Firmen vermitteln. „Arbeit statt Rente. Viele Senioren mit 70 Jahren und älter fühlen sich nach einem langen Arbeitsleben zu fit fürs Abstellgleis und wollen nicht nur den Garten pflegen“, sagte Wulff. „Jeder zweite angehende Rentner hat nach Erkenntnissen der Universität Lüneburg Interesse an beruflicher Beschäftigung.“Daneben bieten Organisationen Handwerkern, Technikern und Wirtschaftsexperten weltweit ehrenamtliche Beratertätigkeiten an. „Ältere Experten werden auf der ganzen Welt gebraucht“, sagte Wulff. „Wir Senioren von heute sind zu fitfür Schaukelstuhl und Sofa.“
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 PRAG.

Die Europäische Senioren Union sieht im Gelingen der Wahlen zum Europäischen Parlament derzeit ihre wichtigste Aufgabe.
Die vom 22. bis 24. Februar  in Prag versammelten Repräsentanten der Leitungsgremien (Präsidium und Exekutivkomitee) sowie die zu einer Regionalkonferenz angereisten Mitglieder aus Tschechien und weiteren 14  Ländern sind sich darin einig: Die Situation auf unserem Kontinent verlangt nach entschlossenem politischem Handeln hin zu einem „Besseren Europa“, wofür Manfred Weber als Spitzenkandidat der EVP steht.

Wie dessen Wahlkampfmanager Dara Murphy mitteilte, ist Weber derzeit tagaus tagein in Europa unterwegs. Getreu seinem Versprechen nach seiner Wahl in Helsinki (November 2018), im direkten Kontakt mit den Bürgern deren Meinungen und Vorschläge zu erfragen. Bis Ostern will er überall gewesen sein.

 

 Wie eingangs die ESU-Präsidentin An Hermans erklärt hatte, geht es jetzt vorrangig um jede Stimme für die Kandidaten der Europäischen Volkspartei. Ob ihr auch künftig 51 Mitgliedsparteien aus 27 Staaten angehören werden, was sie zur stärksten politischen Kraft im EU-Parlament macht, sei noch nicht entschieden, so Murphy. Weber sei offen auch für Partnerschaften mit anderen Fraktionen, z.B. den Grünen und Liberalen.                                                                                                     
Murphy dankte der ESU-Spitze für ihr Engagement in der Kampagne. Es spiegele sich im Entwurf des Wahlprogramms, das voraussichtlich am 20. März präsentiert wird. Gegenüber dem ersten Entwurf sei die Zahl der Politikbereiche reduziert und der Subsidiarität mehr Platz gegeben worden. Die EVP misst der Tumorforschung und- behandlung große Bedeutung zu und will hohe Standards der Gesundheitspolitik durchsetzen. Sie plädiert für die Stärkung der äußeren und inneren Sicherheit und damit für jeden Bürger, wozu die koordinierte Außenpolitik und Fortschritte bei der Bewahrung der Schöpfung gehören. Murphy regte an, im Kontakt mit potenziellen Wählern auch die in der EU erzielten Ergebnisse zu benennen. Europa sei nicht das Problem, sondern die Lösung. „Wir sind gut, müssen aber besser werden“!

Aus der Überzeugung, dass die Wahlen an der Basis gewonnen werden,

hat sich der slowakische Mitgliedsverband entschlossen, einen eigenen Kandidaten für das EU-Parlament zu nominieren:

 

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Einsam? Zweisam? Gemeinsam!

Initiativen gegen Einsamkeit im Alter ausgezeichnet
Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und de
r BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering haben heute in Berlin 15 Projekte und Initiativen gegen Einsamkeit im Alter ausgezeichnet.
Die Preise wurden
im Rahmen des Fachkongresses "Einsamkeit im Alter vorbeugen und aktive Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen"in Berlin verliehen. Die BAGSO hatte gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) den Wettbewerb „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ ausgeschrieben, an dem sich rund 600 Projektträger beteiligten.Die Preise im Gesamtwert von 22.500 Euro wurden in fünf Kategorien vergeben. Einen ersten Preiserhieltder Caritasverband Frankfurt für sein Projekt „Wegbegleiter und Interkulturelle Öffnung (IKÖ)“, in dem ältere Migrantinnen und Migranten durch ehrenamtliche Wegbegleiter in ihrer jeweiligen Muttersprache zum Beispiel bei Behördengängen unterstütztwerden. Weitere erste Preise gingen an die Hamburger Stiftung Generationen-
Zusammenhalt

KULTURISTENHOCH2,
das
Bewegungsangebot
„Sportpark
Mobil 50+“
des SC Bayer 05 Uerdingen, das
Mehrgenerationenhaus Kaiserslautern mit dem Projekt „Auf Rädern zum Miteinander“. Ebenfalls einen ersten Preis erhielt der Seniorenrat Kernen in Baden-Württemberg, der ein weitverzweigtes Netzwerk nach dem MottoÄltere helfen Älteren“ geschaffen hat.„Ich bin beeindruckt von der Vielfältigkeit des Engagements und der Ideen, sei esin der Stadt oder auf dem Land, im Wohnviertel oder mit mobilen Angeboten“, sagte der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering. Bei allem spürt man, mit wieviel Herzblut und Kompetenz sich die Projekte und Initiativen insbesondere auch im ehrenamtlichen Bereich für Ältere engagieren.“Im Anhang finden Sie eine Liste aller
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Aktualisierte Neuauflage erschienen

Etwa ein Viertel der über 60-Jährigen leidet irgendwann unter einer psychischen Störung. Der Ratgeber „Wenn die Seele krank ist – Psychotherapie im höheren Lebensalter“möchte ältere Menschen dazu ermutigen, bei einer psychischen Erkrankung professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen – so wie man sich auch bei körperlichen Beschwerden ärztlichen Rat sucht. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Broschüre mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun zusammen mit der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) in vierter, aktualisierter Auflage herausgegeben. „Ältere Menschen haben im Laufe ihres Lebens oft erstaunliche seelische Kräfte entwickelt, um mit Enttäuschungen und Verlusten fertig zu werden. Aber es gibt Situationen, in denen diese nicht ausreichen, um eine tief greifende Depression oder eine Angsterkrankung zu überwinden. Es ist nie zu spät, an sich zu arbeiten, eine neuen Blick auf sich und die Welt zu entwickeln, sich zu verändern“, so die BAGSO-Ehrenvorsitzende Prof. Dr. Ursula Lehr. 
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