Suchen Sie was bestimmtes?
  • Teaser


    www.senioren-union-brandenburg.de/image/inhalte/file/Kreisverband.jpgAm 26.April besuchten die Mitglieder der SENIORENUNION des CDU- Kreisverbandes Elbe- Elster, gemeinsam mit den Mitgliedern des CDU Stadtverbandes Doberlug- Kirchhain die Ersteinrichtung für Flüchtlinge in Doberlug- Kirchhain. Dieser Vorschlag diese Einrichtung zu besuchen, kam vom Vorsitzenden der CDU Doberlug- Kirchhain Thomas Boxhorn. Beim Eingangstor der Einrichtung, wurden wir vom Objektleiter Herrn Theo Ripplinger herzlich begrüßt. Bevor wir den Rundgang begannen, informiert er uns über die einzelnen Objekte und die Tätigkeit der Mitarbeiter.

    Beim Rundgang besuchten wir großen Speisesaal, wo die Bewohner Früh, Mittag und Abend ein Essen bekommen. In allen Einrichtungen arbeiten Mitarbeiter sowie Heimbewohner, teil bezahlt und ehrenamtlich. Für Kinder wird sehr viel getan. Es gibt einige Spielräume wie in einem Kindergarten mit modernen Spielzeug und eine Bastelstraße. Kinder erhalten Schulunterricht ab 6 Jahren. Für den Sport sind für alle Bewohner in einer Halle moderne Sportgeräte vorhanden und auf dem Sportplatz ist für Fußball und Volleyball genügend Platz. Eine Arztpraxis kann wie eine Hausarztpraxis besucht werden. Es ist ein Fahrradverleih vorhanden, sowie eine kleine Werkstatt für Holzbearbeitung und Fahrräder zu reparieren. Wir konnten im Wohnhaus für Frauen und Familien ein Leerzimmer andehen wie sie allgemein eingerichtet sind. Ein kleiner Garten wurde von Heimbewohnern angelegt und sogar eine Stallung mit Kaninchen. Das ganze Objekt ist eine moderne Anlage wo den Bewohnern für ihre Zeit von ca. 5 bis 6 Monaten ein angenehmer Aufenthalt geboten wird. Nach dem Rundgang haben wir im Verwaltungsgebäude im Versammlungsraum bei Kaffee und Kuchen viele Fragen an Herrn Theo Ripplinger gestellt und auch beantwortet bekommen. Z. B. das durch eine Kennungskarte welche jeder Heimbewohner hat, bekannt ist, wenn er das Objekt verlässt und wenn er zurück kommt. Herr Ripplinger hat 2 junge Syrierer eingeladen, welche bereits vor 2 Jahren hier gewohnt haben und danach jetzt in Finsterwalde wohnen und in einer Ausbildung zum Erzieher sich befinden. Sie waren bereit Fragen unsererseits zu beantworten und sie wollten unsere Meinung wissen. Bei diesem Meinungsaustausch haben wir erfahren, warum sie ihre Heimat verlassen haben und was sie bisher bei uns erlebt haben und unsererseits wie sich ihr Dasein in Zukunft vorstellen. Das Fazit dieser Gespräche und der Rundgang: Von allen Teilnehmern wurde bekundet, das es eine gelungene Veranstaltung war. Wir haben einen Einblick erhalten, wie Flüchtlinge hier bei uns aufgenommen werden und wie er weiterer Weg verläuft. Unsere Vors. Frau Astrid Homagk bedankte sich bei Herrn Ripplinger für die Führung und Bewirtung und bei den beiden Herren aus Syrien für das offene Gespräch mit ihnen. Ein Dank an Thomas Boxhorn für die gemeinsame organisierte Veranstaltung.

    Siegfried Richter

    Mitglied der Seniorenunion der CDU



  • Teaser
    Der Parteivorsitzende und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat in der Partei auf allen Ebenen volle Rückendeckung für seinen Masterplan Asyl erhalten. Der CSU-Chef ist überzeugt: „Sicherheit beginnt an der Grenze.“ Deshalb ist sofortiges Handeln gefragt. 
     
    Einstimmig und mit aller Entschlossenheit zum Handeln hat der Parteivorstand beschlossen: 
     
     Ab sofort wird die Zurückweisung an der Grenze für alle Fälle von Wiedereinreisesperre und Aufenthaltsverbot angeordnet.
    Bereits jetzt werden alle erforderlichen Vorbereitungen für die Zurückweisung von allen getroffen, die bereits in einem anderen EU-Land einen Asylantrag gestellt haben oder dort registriert sind; die Zurückweisung erfolgt spätestens ab der ersten Juli-Woche, sofern auf dem kommenden EU-Gipfel keine wirkungsadäquaten Ergebnisse erreicht werden.
    Die Bayerische Grenzpolizei soll die Befugnis bekommen, in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei an der deutschen Grenze zu kontrollieren und nach den Regeln der Bundespolizei zurückzuweisen.
     
    Der Masterplan beruht auf unseren Grundsätzen: Humanität und Ordnung! Bundesinnenminister Horst Seehofer macht klar: „Wenn Asyl vergeben wird, muss dies rechtsstaatlich erfolgen. Wir können Grundrechte nicht nach persönlicher Neigung vergeben—Dann ist der Rechtsstaat kein Rechtsstaat mehr—das kann ich als verantwortlicher Bundesminister nicht hinnehmen. Die Bürgerinnen
    CSU GESCHLOSSEN UND ENTSCHLOSSEN FÜR DEN MASTERPLAN
    und Bürger haben ein Recht auf einen funktionierenden und verlässlichen Rechtsstaat.“ Es gehe darum, die Hilfsbereitschaft Deutschlands für wirklich Schutzbedürftige zu sichern und vor allem, wieder die richtige Balance herzustellen. Seehofer erklärt weiter: „Ohne Begrenzung geht die Bereitschaft für Hilfe ins Leere.“ 
     
    Aus dieser Philosophie heraus hat Seehofer 4 zentrale Handlungsfelder für den Masterplan entwickelt und sie mit 63 Maßnahmen unterlegt. „Es geht neben der Funktionsfähigkeit eines Rechtsstaats auch um die Glaubwürdigkeit meiner Partei“, sagte Seehofer. 
     
    Er hat den Masterplan zunächst mündlich im Parteivorstand vorgestellt, weil es zum zentralen Punkt der Zurückweisungen innerhalb der Bundesregierung noch einen grundlegenden Dissens gibt. Der CSU-Chef skizziert noch einen steinigen Weg, bis wir in der Asylfrage zu einer Lösung kommen. 
     
    Das sind die 4 zentralen Handlungsfelder: 
     
    Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpfen: Wir wollen Länder in den Krisenregionen stärker unterstützen, damit sich die Menschen gar nicht erst auf den gefährlichen Weg zu uns machen. Man muss Probleme an der Wurzel packen. Wir haben daher im Koalitionsvertrag durchgesetzt, dass die Mittel für die ODA-Quote erhöht werden. Das heißt: Wir erhöhen die Mittel für Krisenprävention, humanitäre Hilfe auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit im Verhältnis eins zu eins zum Verteidigungsetat. Vor allem den Marshallplan mit Afrika wollen wir konsequent, auch innerhalb Europas, fortführen.   
    GELTENDES RECHT UMSETZEN: ZURÜCKWEISUNGEN AN DER GRENZE
    18. Juni 2018
    Transitländer unterstützen: Die Transitländer brauchen unsere Unterstützung bei Polizeiaufgaben und der Grenzsicherung. Es geht um die Idee von sicheren Zonen. Schon seit langem fordern wir beispielsweise in Nordafrika die Einrichtung solcher Zonen. „Flüchtlinge im Mittelmeer müssen an sichere Orte in Nordafrika zurückgebracht werden und dürfen keinen Shuttle nach Italien bekommen“, so Seehofer. 
     
    Für eine europäische Lösung arbeiten: Die CSU strebt seit jeher eine europäische Lösung in der Migrationsfrage an. Wir wollen ein gemeinsames europäisches Asylsystem mit einheitlichen Standards sowie einer gerechten Verteilung. Die Visafreiheit für weitere Länder lehnen wir ab, das würde einen Anstieg der Flüchtlingszahlen hervorrufen. Europa muss in der Lage sein, seine Grenzen zu schützen. Deshalb werden wir die europäische Grenzschutzagentur Frontex ausbauen und die finanziellen Mittel dafür erhöhen. Der Parteivorsitzende betont: „Selbstverständlich wäre mir eine europäische Lösung am allerliebsten. Je mehr in Europa zustande kommt, desto besser. Solange es in Europa aber keine wirkungsadäquaten Ergebnisse gibt, müssen wir national handeln!“ 
     
    Nationale Kompetenzen ausschöpfen: Wir müssen die Verfahren beschleunigen und sicherer machen, wirksame Grenzkontrollen vollziehen, die Zahl der Rückführungen erhöhen und Integrationsmaßnahmen für Bleibeberechtigte gewährleisten—für diese Ziele sind u.a. folgende nationale Maßnahmen notwendig: 
    Wir müssen unsere Grenzen schützen und Zurückweisungen anordnen, so wie vom Parteivorstand beschlossen. Bayern geht als Vorbild voran: ab 1. Juli unterstützt eine neue Bayerische Grenzpolizei bei dieser so wichtigen Aufgabe.   Bundesinnenminister Horst Seehofer wird das BAMF vom Kopf auf die Füße stellen. Der Ablauf der Asylverfahren muss grundlegend reformiert werden.
    Wir brauchen, wie im Koalitionsvertrag verabredet, AnKER-Einrichtungen. Seehofer stellt sich effektiv arbeitende Behörden vor, in denen unter einem Dach das komplette Asylverfahren von der Aufnahme über die Entscheidung bis hin zur Rückführung stattfindet.  
    Sachleistung statt Geldleistung—dieses Prinzip muss in den AnKER-Einrichtungen konsequent gelten, um Anreize zu senken. 

    Die Möglichkeit für abgesenkte Asylleistungen wird von 15 auf 36 Monate ausgeweitet
    Den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus haben wir abgeschafft—diese Neuregelung haben wir letzte Woche bereits im Bundestag beschlossen.
    Die Liste der sicheren Herkunftsstaaten muss erweitert werden. Im ersten Schritt werden die Maghreb-Staaten und Georgien ergänzt. Weitere Länder mit geringer Anerkennungsquote folgen ab Herbst. 
     
    CSU-Generalsekretär Markus Blume, MdL: „Wir wollen grundsätzlich die Asylwende in diesem Land schaffen! Es muss wieder Recht und Ordnung herrschen—auch an unseren Grenzen. Ich bin überzeugt, dass wir uns in dieser Frage durchsetzen werden, denn die ganz große Mehrheit der Bevölkerung steht hinter uns. Wir handeln aus fester Überzeugung und halten konsequent Kurs: Seit Beginn der Flüchtlingskrise steht die CSU für Humanität, Integration und Begrenzung. Stück für Stück setzen wir unsere Politik durch. Um die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Obergrenze von 180.000-220.000 zu gewährleisten, müssen wir jetzt handeln und Horst Seehofers Masterplan in die Umsetzung bringen.“
     
    Bayern hat mit dem Bayerischen Asylplan von Ministerpräsident Dr. Markus Söder bereits vorgelegt: Wir machen eigene Abschiebeflüge, gehen konsequent gegen randalierende Asylbewerber vor, schaffen AnKER-Einrichtungen in jedem Regierungsbezirk, stoppen falsche Anreize für Migration und verstärken den Schutz unserer Bevölkerung durch eine eigene Bayerische Grenzpolizei.  Im Koalitionsvertrag ist festgeschrieben: „Wir wollen eine Wiederholung der Situation von 2015 vermeiden.“ Die CSU ist fest entschlossen, dieses Versprechen einzuhalten! 
     
    Service: Weitere Informationen finden Sie im  Internet unter www.csu.de  Impressum CSU-Landesleitung,  Franz Josef Strauß-Haus Mies-van-der-Rohe-Straße 1 80807 München
     
    Verantwortlicher: Dr. Hans Michael Strepp, Hauptgeschäftsführer
     



  • Teaser

    Die Senioren-Union begrüßt die Einsetzung der parteiübergreifenden Rentenkommission mitdem Ziel, die Rente über das Jahr 2030 hinaus sicher, bezahlbar und auskömmlich zu gestalten.Die Bundesregierung greift damit einen Vorschlag der Senioren-Union auf, den diese bereits imOktober 2016 auf ihrer Bundestagung in Magdeburg gemacht und den sieangesichts dessteigenden Drucks auf die Rentenversicherung durch den demografischen Wandel für einelangfristige Stabilisierung der Rente gefordert hatte.Die Rentenkommission soll bis Mitte 2020 ihre Konzepte vorlegen, damit die Bundesregierungnoch inder laufenden Wahlperiode neue Pflöcke für eine langfristig sichere Rente einschlagenkann. Die Senioren-Union setzt auf einen verlässlichen Generationenvertrag, damit jungeBeitragszahler nicht finanziell überfordert und Ältere ausreichend versorgt werden. Unter anderem spricht sich die Senioren-Union für Maßnahmen zur Verbesserung der Flexibilität beimRenteneintrittsalter und eine Vereinbarung über ein längeres, freiwilliges Arbeiten aus.


  • Teaser

    Verleihung der 1.Goldenen Konrad - Adenauer - Medaille der Senioren - Union der CDU an Prof. Dr. Otto Wulff

    Mit der Verleihung der 1. Goldenen Konrad Adenauer - Medaille hat die Senioren-Union der CDU die besonderen Verdienste ihres langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Otto Wulff gewürdigt.
    Anlässlichdes Festaktes zum 30-jährigen
    Bestehen der Senioren-Union lobte die
    Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-
    Karrenbauer, am Freitag im Konrad-Adenauer-
    Haus in Berlin Wulffs herausragende Leistungen in den bisher 16 Jahren als Bundesvorsitzender der zweit mitgliederstärksten Vereinigung.
    „Die Senioren-Union fühlt sich dem großen Ganzen verpflichtet und hat auch die Bedarfe der Enkel und Enkelinnen im Auge“, anerkannte Kramp-Karrenbauer das Wirken der Vereinigung unter Führung Wulffs. Mit der Medaille ehrt die Senioren-Union Otto Wulff für seine uneigennützige und unermüdliche
    Arbeit für die Seniorinnen und Senioren
    in der CDU. Die Goldene Konrad-Adenauer-
    Medaille wurde zum bisher einzigen Mal verliehen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, erinnerte in seiner
    Laudatio an die besonderen Leistungen des 85-jährigen Bundesvorsitzenden Wulff.
    „Otto Wulff wirkt im Interesse des Zusammenhalts der Generationen.“


Ingo Hansen
Landesvorsitzender
Liebe Freunde der Senioren Union Brandenburg

herzlich Willkommen auf unserer neugestalteten Homepage!

Die Senioren-Union der CDU Brandenburg wirkt im Sinne der Ziele der CDU an der politischen Meinungs- und Willensbildung in der Partei, in der Öffentlichkeit und in der älteren Generation mit. Dabei vertritt sie insbesondere die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Anliegen der älteren Generation.

Die Senioren-Union Brandenburg will beteiligt sein, nicht mehr und nicht weniger als alle anderen auch, an der Formulierung und Umsetzung einer Politik für alle, ob jung oder alt.
Wie in jeder Altersgruppe auch liegt ihre Zukunft in einem angemessenen Standort inmitten der Solidargemeinschaft mit gleichen Rechten und Pflichten.
In dieser Solidargemeinschaft fordert sie — mit Augenmaß und nicht unangemessen — Mitverantwortung und Beteiligung an allen politischen Entscheidungen der Partei, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, Generationenkonflikte zu vermeiden.
Vielen Dank für Ihren Besuch bis bald!

Ihr
Ingo HANSEN


CSU aktuell
18.06.2018
Sachleistung statt Geldleistung—dieses Prinzip muss in den AnKER-Einrichtungen konsequent gelten, um Anreize zu senken.
Der Parteivorsitzende und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat in der Partei auf allen Ebenen volle Rückendeckung für seinen Masterplan Asyl erhalten. Der CSU-Chef ist überzeugt: „Sicherheit beginnt an der Grenze.“ Deshalb ist sofortiges Handeln gefragt. 
 
Einstimmig und mit aller Entschlossenheit zum Handeln hat der Parteivorstand beschlossen: 
 
 Ab sofort wird die Zurückweisung an der Grenze für alle Fälle von Wiedereinreisesperre und Aufenthaltsverbot angeordnet.
Bereits jetzt werden alle erforderlichen Vorbereitungen für die Zurückweisung von allen getroffen, die bereits in einem anderen EU-Land einen Asylantrag gestellt haben oder dort registriert sind; die Zurückweisung erfolgt spätestens ab der ersten Juli-Woche, sofern auf dem kommenden EU-Gipfel keine wirkungsadäquaten Ergebnisse erreicht werden.
Die Bayerische Grenzpolizei soll die Befugnis bekommen, in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei an der deutschen Grenze zu kontrollieren und nach den Regeln der Bundespolizei zurückzuweisen.
 
Der Masterplan beruht auf unseren Grundsätzen: Humanität und Ordnung! Bundesinnenminister Horst Seehofer macht klar: „Wenn Asyl vergeben wird, muss dies rechtsstaatlich erfolgen. Wir können Grundrechte nicht nach persönlicher Neigung vergeben—Dann ist der Rechtsstaat kein Rechtsstaat mehr—das kann ich als verantwortlicher Bundesminister nicht hinnehmen. Die Bürgerinnen
CSU GESCHLOSSEN UND ENTSCHLOSSEN FÜR DEN MASTERPLAN
und Bürger haben ein Recht auf einen funktionierenden und verlässlichen Rechtsstaat.“ Es gehe darum, die Hilfsbereitschaft Deutschlands für wirklich Schutzbedürftige zu sichern und vor allem, wieder die richtige Balance herzustellen. Seehofer erklärt weiter: „Ohne Begrenzung geht die Bereitschaft für Hilfe ins Leere.“ 
 
Aus dieser Philosophie heraus hat Seehofer 4 zentrale Handlungsfelder für den Masterplan entwickelt und sie mit 63 Maßnahmen unterlegt. „Es geht neben der Funktionsfähigkeit eines Rechtsstaats auch um die Glaubwürdigkeit meiner Partei“, sagte Seehofer. 
 
Er hat den Masterplan zunächst mündlich im Parteivorstand vorgestellt, weil es zum zentralen Punkt der Zurückweisungen innerhalb der Bundesregierung noch einen grundlegenden Dissens gibt. Der CSU-Chef skizziert noch einen steinigen Weg, bis wir in der Asylfrage zu einer Lösung kommen. 
 
Das sind die 4 zentralen Handlungsfelder: 
 
Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpfen: Wir wollen Länder in den Krisenregionen stärker unterstützen, damit sich die Menschen gar nicht erst auf den gefährlichen Weg zu uns machen. Man muss Probleme an der Wurzel packen. Wir haben daher im Koalitionsvertrag durchgesetzt, dass die Mittel für die ODA-Quote erhöht werden. Das heißt: Wir erhöhen die Mittel für Krisenprävention, humanitäre Hilfe auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit im Verhältnis eins zu eins zum Verteidigungsetat. Vor allem den Marshallplan mit Afrika wollen wir konsequent, auch innerhalb Europas, fortführen.   
GELTENDES RECHT UMSETZEN: ZURÜCKWEISUNGEN AN DER GRENZE
18. Juni 2018
Transitländer unterstützen: Die Transitländer brauchen unsere Unterstützung bei Polizeiaufgaben und der Grenzsicherung. Es geht um die Idee von sicheren Zonen. Schon seit langem fordern wir beispielsweise in Nordafrika die Einrichtung solcher Zonen. „Flüchtlinge im Mittelmeer müssen an sichere Orte in Nordafrika zurückgebracht werden und dürfen keinen Shuttle nach Italien bekommen“, so Seehofer. 
 
Für eine europäische Lösung arbeiten: Die CSU strebt seit jeher eine europäische Lösung in der Migrationsfrage an. Wir wollen ein gemeinsames europäisches Asylsystem mit einheitlichen Standards sowie einer gerechten Verteilung. Die Visafreiheit für weitere Länder lehnen wir ab, das würde einen Anstieg der Flüchtlingszahlen hervorrufen. Europa muss in der Lage sein, seine Grenzen zu schützen. Deshalb werden wir die europäische Grenzschutzagentur Frontex ausbauen und die finanziellen Mittel dafür erhöhen. Der Parteivorsitzende betont: „Selbstverständlich wäre mir eine europäische Lösung am allerliebsten. Je mehr in Europa zustande kommt, desto besser. Solange es in Europa aber keine wirkungsadäquaten Ergebnisse gibt, müssen wir national handeln!“ 
 
Nationale Kompetenzen ausschöpfen: Wir müssen die Verfahren beschleunigen und sicherer machen, wirksame Grenzkontrollen vollziehen, die Zahl der Rückführungen erhöhen und Integrationsmaßnahmen für Bleibeberechtigte gewährleisten—für diese Ziele sind u.a. folgende nationale Maßnahmen notwendig: 
Wir müssen unsere Grenzen schützen und Zurückweisungen anordnen, so wie vom Parteivorstand beschlossen. Bayern geht als Vorbild voran: ab 1. Juli unterstützt eine neue Bayerische Grenzpolizei bei dieser so wichtigen Aufgabe.   Bundesinnenminister Horst Seehofer wird das BAMF vom Kopf auf die Füße stellen. Der Ablauf der Asylverfahren muss grundlegend reformiert werden.
Wir brauchen, wie im Koalitionsvertrag verabredet, AnKER-Einrichtungen. Seehofer stellt sich effektiv arbeitende Behörden vor, in denen unter einem Dach das komplette Asylverfahren von der Aufnahme über die Entscheidung bis hin zur Rückführung stattfindet.  
Sachleistung statt Geldleistung—dieses Prinzip muss in den AnKER-Einrichtungen konsequent gelten, um Anreize zu senken. 

Die Möglichkeit für abgesenkte Asylleistungen wird von 15 auf 36 Monate ausgeweitet
Den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus haben wir abgeschafft—diese Neuregelung haben wir letzte Woche bereits im Bundestag beschlossen.
Die Liste der sicheren Herkunftsstaaten muss erweitert werden. Im ersten Schritt werden die Maghreb-Staaten und Georgien ergänzt. Weitere Länder mit geringer Anerkennungsquote folgen ab Herbst. 
 
CSU-Generalsekretär Markus Blume, MdL: „Wir wollen grundsätzlich die Asylwende in diesem Land schaffen! Es muss wieder Recht und Ordnung herrschen—auch an unseren Grenzen. Ich bin überzeugt, dass wir uns in dieser Frage durchsetzen werden, denn die ganz große Mehrheit der Bevölkerung steht hinter uns. Wir handeln aus fester Überzeugung und halten konsequent Kurs: Seit Beginn der Flüchtlingskrise steht die CSU für Humanität, Integration und Begrenzung. Stück für Stück setzen wir unsere Politik durch. Um die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Obergrenze von 180.000-220.000 zu gewährleisten, müssen wir jetzt handeln und Horst Seehofers Masterplan in die Umsetzung bringen.“
 
Bayern hat mit dem Bayerischen Asylplan von Ministerpräsident Dr. Markus Söder bereits vorgelegt: Wir machen eigene Abschiebeflüge, gehen konsequent gegen randalierende Asylbewerber vor, schaffen AnKER-Einrichtungen in jedem Regierungsbezirk, stoppen falsche Anreize für Migration und verstärken den Schutz unserer Bevölkerung durch eine eigene Bayerische Grenzpolizei.  Im Koalitionsvertrag ist festgeschrieben: „Wir wollen eine Wiederholung der Situation von 2015 vermeiden.“ Die CSU ist fest entschlossen, dieses Versprechen einzuhalten! 
 
Service: Weitere Informationen finden Sie im  Internet unter www.csu.de  Impressum CSU-Landesleitung,  Franz Josef Strauß-Haus Mies-van-der-Rohe-Straße 1 80807 München
 
Verantwortlicher: Dr. Hans Michael Strepp, Hauptgeschäftsführer
 


04.05.2018

Verleihung der 1.Goldenen Konrad - Adenauer - Medaille der Senioren - Union der CDU an Prof. Dr. Otto Wulff

Mit der Verleihung der 1. Goldenen Konrad Adenauer - Medaille hat die Senioren-Union der CDU die besonderen Verdienste ihres langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Otto Wulff gewürdigt.
Anlässlichdes Festaktes zum 30-jährigen
Bestehen der Senioren-Union lobte die
Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-
Karrenbauer, am Freitag im Konrad-Adenauer-
Haus in Berlin Wulffs herausragende Leistungen in den bisher 16 Jahren als Bundesvorsitzender der zweit mitgliederstärksten Vereinigung.
„Die Senioren-Union fühlt sich dem großen Ganzen verpflichtet und hat auch die Bedarfe der Enkel und Enkelinnen im Auge“, anerkannte Kramp-Karrenbauer das Wirken der Vereinigung unter Führung Wulffs. Mit der Medaille ehrt die Senioren-Union Otto Wulff für seine uneigennützige und unermüdliche
Arbeit für die Seniorinnen und Senioren
in der CDU. Die Goldene Konrad-Adenauer-
Medaille wurde zum bisher einzigen Mal verliehen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, erinnerte in seiner
Laudatio an die besonderen Leistungen des 85-jährigen Bundesvorsitzenden Wulff.
„Otto Wulff wirkt im Interesse des Zusammenhalts der Generationen.“


 


Die Senioren-Union fordert eine schnelle Einführung von präventiven Hausbesuchen bei Älteren. „Ziel muss es sein, Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder so lange wie möglich zu verzögern“, sagte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff, am Montag in Berlin. Deshalb müssten gerade Senioren, die vereinsamt und ohne Kontakt zum Hausarzt lebten, mindestens einmal jährlich durch qualifizierte Pflegekräfte in Gesundheitsfragen beraten und auf lokale Angebote hingewiesen werden.

 

Die neue Bundesregierung hatte sich in ihrem Koalitionsvertrag auf präventive Hausbesuche verständigt, aber bisher weder Details noch einen Termin für deren Einführung genannt. Wulff sprach sich dafür aus, Senioren ab 80 Jahren daheim aufzusuchen, um mögliche Mängel in der medizinischen Versorgung aufzudecken. In diesem Fall könne ein Hausarzt hinzugezogen werden, sagte Wulff. „Wer ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben erreichen will, muss Menschen dort aufsuchen, wo sie leben“, sagte Wulff. „Viele sozial benachteiligte Menschen werden von unserem Gesundheitssystem kaum erreicht.“ Durch präventive Hausbesuche könne frühzeitige Pflegebedürftigkeit in vielen Fällen vermieden werden.

 

 

 

weiter




Die Senioren-Union begrüßt die Einsetzung der parteiübergreifenden Rentenkommission mitdem Ziel, die Rente über das Jahr 2030 hinaus sicher, bezahlbar und auskömmlich zu gestalten.Die Bundesregierung greift damit einen Vorschlag der Senioren-Union auf, den diese bereits imOktober 2016 auf ihrer Bundestagung in Magdeburg gemacht und den sieangesichts dessteigenden Drucks auf die Rentenversicherung durch den demografischen Wandel für einelangfristige Stabilisierung der Rente gefordert hatte.Die Rentenkommission soll bis Mitte 2020 ihre Konzepte vorlegen, damit die Bundesregierungnoch inder laufenden Wahlperiode neue Pflöcke für eine langfristig sichere Rente einschlagenkann. Die Senioren-Union setzt auf einen verlässlichen Generationenvertrag, damit jungeBeitragszahler nicht finanziell überfordert und Ältere ausreichend versorgt werden. Unter anderem spricht sich die Senioren-Union für Maßnahmen zur Verbesserung der Flexibilität beimRenteneintrittsalter und eine Vereinbarung über ein längeres, freiwilliges Arbeiten aus.
weiter


WIR IN DEN SOZIALEN NETZEN